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. Startseite  > Ursprung  > Erdöl Aktualisiert am: 07.03.2010 17:13    Startseite | Suche | Sitemap | Impressum | Kontakt

 

 

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Erdöl

Was soll auf einer christlichen Internetpräsenz eine Seite über Erdöl?
Den Auftrag Jesu erfüllen: Die Wahrheit verkünden!

Wie? Wissen wir nicht alle genug über diesen begehrten und knappen "Saft"?
Offensichtlich nicht! Und bis März 2009 hatte auch ich nur die Informationen der "offiziellen Propaganda":

Die Erde schwimmt in Öl - es geht nie zu Ende!
  • Das Öl geht bald zu Ende
  • Das Öl ist knapp
  • Öl und Gas gibt es nicht überall
  • Die Preise müssen steigen
  • Das Öl ist aus den Überresten von früheren Tieren und Pflanzen entstanden (fossil)
  • Die Nutzung von Öl macht unser Klima kaputt (das glaubte ich übrigens nie ...)

Eine kurze Vorbemerkung. Das folgende Thema ist so "phantastisch" und für viele "unglaublich", daß es in den Rückmeldungen auf unsere Internetpräsenz die heftigsten Reaktionen auslöst!
Aber bitte bedenken Sie: Bei Wissenschaft geht es nicht um GLAUBEN!
Bei der Ölproduktion auch nicht! Und Rußland IST zum Ölproduzenten Nr. 1 aufgestiegen, und das nur mit den auf abiotischem Öl basierenden Tiefbohrungen!
So unsere Bitte: Seien Sie bereit, alles "Gelernte" über Bord zu schmeißen!
Übrigens ist dies auch ein Schlag für die Evolutionstheorie, denn in den angeblichen Milliarden Jahren wäre die ganze Erde bei der gegebenen Produktionsgeschwindigkeit des Erdöls schon damit bedeckt, so wie der Saturnmond Titan es ja ist!

Hier also einige Fakten über das schwarze Gold, die uns meist vorenthalten werden

  

       Die Legende von Peak Oil

              Warum das Erdöl nicht alle wird

 

Auf den ersten Blick scheint die Sache sonnenklar: Wenn Erdöl im Laufe von Jahrmillionen aus Fossilien entstand, dann muß es bei fortlaufender Förderung irgendwann einmal zur Neige gehen. Damit wir auf diesen Tag vorbereitet sind, dachte sich schon in den 1950er Jahren ein kluger Mann namens Marion King Hubbert eine Methode aus, mit der man das Fördermaximum – Peak Oil – eines Ölfeldes ermitteln kann.

Demnach ähnelt die zeitliche Entwicklung der Ölproduktion eines Feldes einer Glockenkurve, deren Maximum erreicht ist, wenn das Feld zur Hälfte entleert ist. Und weil Hubbert ein studierter Geologe, Mathematiker und Physiker war, erlangte er Berühmtheit, nachdem seine Vorhersage für die Ölproduktion der USA Anfang der 1970er Jahre eintrat.

Ölpreisverlauf Brent 2000-2009

Lotterie der Alarmisten 

Doch irgendetwas konnte mit der Hubbert-Kurve nicht stimmen. Die weltweite Ölförderung nahm immer weiter zu, und gleichzeitig stiegen auch die Reserven an technologisch und wirtschaftlich förderbarem Öl. Allein in den letzten 20 Jahren gab der englische Geologe Colin J. Campbell fünf Prognosen für das Erreichen des weltweiten Fördermaximums ab: 1989 für das gleiche Jahr, 1998 für 2003, 2000 für 2010, was er 2006 noch einmal bestätigte, um sich zwei Jahre später erneut zu revidieren – diesmal auf 2008.

Und Campbell ist nur einer von vielen Experten, die sich an einer Vorhersage versuchten. Hinzu kommen Institute und Organisationen wie die Internationale Energieagentur, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe oder die Energy Watch Group. Gegen so viel globale Fachkompetenz mutet die Kritik des BP-Chefökonomen Dr. Christoph Rühl fast schon ketzerisch an:

„Ich sehe keinen Grund, die ‚Peak-Oil’-Theorie als stichhaltig anzuerkennen, weder auf theoretischer, noch wissenschaftlicher oder ideologischer Basis…Tatsächlich ist die ganze These, wonach es nur eine gewisse Menge Öl im Boden gibt, das mit einer gewissen Rate verbraucht wird und dann zu Ende geht, mit nichts gerechtfertigtPeak Oil wird seit 150 Jahren prophezeit. Es hat sich nie bewahrheitet, und so wird das auch zukünftig bleiben.“


„Der Irrglaube, dass unsere Energieversorgung
auf Basis von Wind-, Wasser-,
Sonnen- und Biomassekraftwerken zu
realisieren sei, wird bereits in den Schulen
vermittelt und in den meisten Medien
verbreitet… Das kostet uns derzeit
allerdings bereits jährlich 7 Mrd. Euro,
zusätzlich zu den notwendigen Strom-
erzeugungskosten von etwa 30 Mrd. Euro.“

Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt 2009 in einem
Leserbrief an die FAZ


Erdölförderung weltweit 1980-2006

Jedes Jahr mehr Öl

So deutliche Worte hört man selten in der Branche. Da wäre es doch interessant, wie denn die Zweifel an der Wissenschaftlichkeit der Peak-Oil- Theorie begründet werden. Doch leider war Dr. Rühl kurzfristig nicht für P.T. zu sprechen. Immerhin ließ uns Pressesprecherin Dr. Claudia Braun wissen: „Die Probleme, an mehr Öl zu kommen, liegen derzeit nicht unter, sondern über der Erde…BP hat seit 14 Jahren in Folge seine Reserven zu über 100 Prozent erneuert, d. h., wir haben jedes Jahr mehr Öl gefunden als wir produziert und verkauft haben.“

Merkwürdig, denn BP ist kein Einzelfall. Während in der veröffentlichten Meinung seit Jahrzehnten das Öl alle wird, erschließen private wie staatliche Konzerne auf der ganzen Welt neue Felder. Zwischen 2000 und 2007 wurden 69 sog. „Elefanten“ entdeckt – Felder mit jeweils über 500 Mio. Barrel (1 Barrel = 159 Liter). 2007 kam noch ein „Gigant“ vor der Küste Brasiliens hinzu. Geschätztes Volumen: 33 Mrd. Barrel. Und diese Zahlen stellen nur einen winzigen Ausschnitt der Realität dar: Insgesamt sind rund 43.000 (!) Ölfelder über den Globus verteilt. 

Noch mehr Ungereimtheiten

Das weckt Zweifel. Nicht nur an der Peak-Oil-Theorie, sondern vor allem an der ihr zugrundeliegenden Theorie der fossilen Herkunft des Erdöls. Für den österreichischen Geowissenschaftler Dr. Siegfried Emanuel Tischler ist die Sache klar:

Es ist offensichtlich, daß die Ölindustrie selber die Theorie der fossilen Treibstoffe schon seit Jahrzehnten nicht mehr als relevant betrachtet. Wie sonst ist es erklärbar, daß die immensen Ölfelder in der Nordsee jemals gesucht und gefunden wurden? Es gibt dort keine mächtigen Sedimentformationen, innerhalb derer sich Öl hätte bilden können, und eine laterale Wanderung von Öl hätte über Hunderte von Kilometern zu erfolgen gehabt – noch dazu in vollkommen dichten, magmatischvulkanischen Gesteinen!“

Starker Tobak für den konsensorientierten Mitteleuropäer. Schließlich „weiß“ doch jeder schon aus der Schule, daß sich Erdöl aus abgestorbenen Lebewesen bildet, unter Sauerstoffentzug, bei hohem Druck und hohen Temperaturen, auf dem Meeresgrund…oder so ähnlich.

 

Ein Unding

Wer sich einmal die Mühe macht, den Ursprung der biogenen Theorie zu erforschen, der stößt auf zwei Namen: Der deutsche Wissenschaftler Georgius Agricola prägte den Begriff „Fossil“ Mitte des 16. Jahrhunderts. Vom lateinischen „fossilium“ stammend, bedeutet es nichts weiter als „ausgegraben“. Gut 200 Jahre später soll der russische Universalgelehrte Michail Lomonossow bezüglich des Erdöls die Hypothese vom „fossilen Treibstoff“ aufgestellt haben.

Und bei dieser Hypothese ist es bis heute geblieben. In der Encyclopedia Britannica heißt es lapidar: „Trotz des enormen Volumens wissenschaftlicher Arbeiten, die sich mit Erdöl befassen, verbleiben viele unbeantwortete Fragen hinsichtlich seiner Herkunft.“

In seinem Beitrag „Der Erdöl-Schwindel“ fragt Tischler daher provokant: „Kann es sein, daß eine seit Jahrhunderten unbewiesene Theorie als Basis der grundlegendsten ökonomischen Entscheidungen auf der Welt verwendet wird?“ Völlig unvorstellbar, mag man spontan antworten. Aber in der Wissenschaft gelten glasklare Regeln, wie Tischler weiter ausführt:

„Die wissenschaftliche Methode gibt vor, daß das Verständnis natürlicher Vorgänge mit Naturbeobachtung und der Erstellung einer Hypothese beginnt. Wenn rigorose Versuchsreihen den fraglichen Prozeß im Laborversuch bestätigen, dann wird die Hypothese zur Theorie. Doch wo sind diese Versuche im Fall der Theorie fossiler Treibstoffe? Nicht ein einziges Experiment kann ihre Annahmen stützen, ohne dabei noch mehr Fragen aufzuwerfen. Daß die Geowissenschaften trotz des vollständigen Fehlens wissenschaftlich ernstzunehmender Beweise noch immer an dieser Theorie festhalten, stellt ihnen ein sehr schlechtes Zeugnis aus und ist wissenschaftstheoretisch ein Unding.“

 

Die russische Theorie

200 Jahre nach Lomonossow war die Frage der Herkunft des Erdöls für seine Landsleute von existenzieller Bedeutung. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfügte die neue Supermacht Sowjetunion auf ihrem Territorium über ziemlich alle wichtigen Industrierohstoffe – nur nicht über genügend Öl. Deshalb wurde Ende der 1940er Jahre die Frage nach dessen Herkunft grundlegend untersucht.

Das Ergebnis verkündete Prof. Wladimir Porfirjew 1956: „Rohöl und natürliches Erdgas stehen mit der biologischen Materie in den oberen Erdschichten in keinem wesentlichen Zusammenhang. Es handelt sich bei ihnen um ursprüngliche Stoffe, die aus großer Tiefe aufstiegen.“ Prof. Nikolai A. Kudrjawzew fügte 1959 hinzu, daß man kein Öl aus pflanzlichem und tierischem Material im Labor erzeugen kann, welches natürlich vorkommendem Erdöl ähnlich ist.

Darüber hinaus erkannte Kudrjawzew, daß Erdöl unter jedem Ölfeld in größerer oder kleiner Menge in allen Horizonten und nicht nur in einer spezifischen Blase gefunden werden kann. Weiterhin zeigte er, daß Ölvorkommen oft mit Grundgebirgsstrukturen in Verbindung stehen und listete die damals schon bekannten Vorkommen in kristallinen Gesteinsformationen auf, die eine gebirgsbildenende Phase durchliefen, z. B. in Kalifornien, Kansas, Marokko und Venezuela.

Prof. Nikolai A. Kudrjawzew (1893-1971) Mitbegründer der abiotischen Erdöltheorie

Prof. Nikolai A. Kudrjawzew (1893-1971),
Mitbegründer der abiotischen Theorie
der Erdöl-Entstehung

Aufstieg zum Ölriesen

Gestützt auf ihre „abiotische“ Theorie, nahmen die sowjetischen Wissenschaftler Probebohrungen in vermeintlich aussichtslosen Gebieten vor und erschlossen so u. a. in Sibirien mehrere große Lagerstätten und einen sog. Giganten. Rund 30 Jahre nach Beginn eigener Grundlagenforschung war die UdSSR der größte Erdölproduzent der Welt. Bis heute fragt im Westen niemand danach, wie das möglich war.

In den 1980er Jahren testeten sowjetische Geologen vor der vietnamesischen Küste ihre Theorie und erschlossen ein Ölfeld, das „Weißer Tiger“ genannt wurde. „Die Bohrung ging direkt in den Basaltfelsen in 5 200 Meter Tiefe und erbrachte eine Förderleistung von täglich 6 000 Barrel Öl“, schreibt der Wirtschaftsjournalist F. William Engdahl in seinem Bericht „Bekenntnisse eines ehemaligen ‚Peak Oil’-Gläubigen“. Darin zeigt Engdahl, daß die abiotische Theorie mittlerweile nicht nur in Rußland populär ist:

„Dr. J. F. Kenney ist einer der wenigen westlichen Geologen, die in Rußland gelehrt und gearbeitet haben. Er studierte unter Vladilen Krajuschkin, der das gewaltige Don-Dnjepr-Becken erschlossen hatte. In einem Interview erklärte mir Kenney vor kurzem, daß ‚nur um die Menge Öl zu fördern, die das (saudi-arabische) Ölfeld Ghawar bis heute produziert habe, ein Quader von fossilen Überresten von Dinosauriern, 30,5 Kilometer tief, breit und lang erforderlich gewesen wäre, wenn man von einer 100-prozentigen Umsetzung der vorhandenen Materie ausgeht.’ Mit anderen Worten: eine Absurdität.“


„Während es Kohle noch für Jahrtausende
gibt, gibt es Öl nur noch für wenige
Jahrzehnte. Die verschiedenen Schätzungen
der Vorräte ergeben kein übereinstimmendes
Bild, aber dass die Vereinigten
Staaten in höchstens 20 Jahren kein Öl
mehr haben werden, steht fest.“

Anton Zischka 1939 in „Ölkrieg“,
gefunden unter www.maxeiner-miersch.de 


Krautköpfe oder Dinosaurier?

Kenney wird auch von Tischler zitiert: „Öl stammt nicht von toten Pflanzen und/oder Tieren, sondern wird in der Hydrierung von gemeinen Gesteinen produziert, unter den Druck- und Temperaturbedingungen, wie sie 100 Kilometer unter der Erdoberfläche herrschen.“ Laut Tischler wird das sogar von manchen Ölgeologen akzeptiert, jedoch nur mit einer typischen Einschränkung:

„Dies ist eine exzellente und rigorose Behandlung der theoretischen und experimentellen Aspekte abiotischer Ölbildung in der Tiefe der Erde. Schade nur, daß damit nichts über die Herkunft der kommerziellen Erdölvorkommen fossiler Treibstoffe ausgesagt wird“, zitiert „Geotimes“ Scott Imbus von der Chevron Texaco Corporation. Derartiger rhetorischer Akrobatik erteilt der Österreicher Tischler eine sarkastische, aber durchaus treffende Abfuhr:

„Wir sehen uns also vor folgender Situation: Die führenden Geochemiker der Welt…können keinen Fehler im mathematischen Modell von Kenney finden. Dennoch haben sie die unübliche Strategie adoptiert, zu behaupten, Öl könne sich auf mehr als nur eine Art und Weise bilden…sowohl unter den extrem hohen Temperaturen und Drücken des Erdinneren als auch unter den moderaten Bedingungen in Oberflächennähe… Man kann es in Gesteinen machen. Man kann Öl genauso gut in einer Experimentalanordnung machen, man kann es hier oder dort machen – besser sogar: überall! Diese heile Welt wird nur von einem Faktum überschattet: Es gibt keine einzige experimentelle Versuchsanordnung, mittels der Öl aus Plankton, Fischen, Krautköpfen oder Dinosauriern gemacht werden kann! All jene, die mit dem Argument der Kerogene auffahren, können aber keinen Nachweis von deren organischer Herkunft beibringen.“

Kerogene sind kohlenstoffhaltige Makromoleküle, die in Rohöl gefunden werden. Daß sie nicht organischen Ursprungs sein müssen, erörterte der Astrophysiker Prof. Thomas Gold in seinem Buch „Biosphäre der heißen Tiefe“.

 

Ölregen im Golf von Mexiko

Es gibt zahlreiche Argumente, die gegen eine biogene Entstehung des Erdöls sprechen. Eines davon ist die Existenz sog. sich selbst erneuernder Felder. Natürlich werden diese nicht von Geisterhand wieder aufgefüllt. Wie das funktioniert, schilderte Dr. Jean K. Whelan 1995 in der „New York Times”.

 

Anteil Primärenergieverbrauch weltweit 2003

Die Wissenschaftlerin von der Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts bezog sich dabei auf Untersuchungen des Ölfelds „Eugene Island 330” im Golf von Mexiko. In dem Artikel von Malcolm W. Browne berichtet Whelan, daß an bestimmten Stellen offenbar permanent Öl aus Reservoirs in großer Tiefe nach oben gelangt – und zwar so schnell wie es abgepumpt wird („replenished by deeper reserves as fast as oil is pumped out”). Acht Jahre später, im Juni 2003, wurden die Darstellungen Whelans von „Geotimes“ unter der Überschrift „Raining hydrocarbons in the Gulf“ bestätigt und erweitert. Im Fachmagazin des American Geological Institute erklärte der Geochemiker Larry Cathles, daß unter dem Golf von Mexiko Kohlenwasserstoffe durch ein kompliziertes Netzwerk an Verbindungswegen und Reservoirs nach oben fließen – „jetzt“ – und nicht vor Millionen Jahren:

„We‘re dealing with this giant flowthrough system where the hydrocarbons are generating now, moving through the overlying strata now, building the reservoirs now and spilling out into the ocean now”, so Cathles wörtlich.

 Entwicklung der Weltoelreserven 1960-2006

Nie gehört?

Öl im Überfluß, aus schier unerschöpflichen Quellen im Erdinneren, und all das ist schon lange bekannt? Möglicherweise fragen Sie sich jetzt, warum Sie davon noch nie etwas gehört, gesehen oder gelesen haben.

Nun, die Antwort ist so einfach wie ernüchternd: Weil die Massenmedien in Deutschland nicht darüber berichten. Abgesehen von ganz seltenen Ausnahmen: FOCUS-Redakteur Michael Odenwald stellte im Januar dieses Jahres (2009) neben der biogenen auch die abiotische Theorie der Erdöl-Entstehung im Online-Portal des Nachrichtenmagazins vor. In dem vorwiegend sachlichen, teilweise detaillierten Beitrag kommt der Autor zu dem Schluß: „Vermutlich treffen also beide Theorien zu…“

Gerade nach seiner Darstellung ist dieses Fazit jedoch mehr als vorsichtig. Odenwald beschreibt nämlich gleich mehrere Experimente und Beobachtungen, welche die abiotische Theorie stützen. Über einen Laborversuch, welcher die biogene Variante untermauert, berichtet er dagegen nichts.

Einige Jahre zuvor meldeten große Tageszeitungen, daß Prof. Henry Scott den experimentellen Nachweis der Methanbildung unter Bedingungen, wie sie im Erdmantel herrschen, erbrachte. 

Abschied vom grünen Weltbild nötig

Auch dürfte sich in den Wissenschaftsredaktionen mittlerweile herumgesprochen haben, daß die in den Methanhydratvorkommen der Ozeane eingeschlossenen mehreren Hundert Milliarden Tonnen Kohlenstoff – ältere Schätzungen gehen von zehn Billionen Tonnen aus – wohl kaum biologischen Ursprungs sein können. Trotzdem erfährt die Öffentlichkeit davon so gut wie nichts. Woran das liegt, skizziert der Hydrobiologe und Publizist Edgar Gärtner in seinem Beitrag „Energie: Abschied vom grünen Weltbild“ (www.ef-magazin.de): „Das grüne Weltbild beruht auf der Annahme, der Kohlenstoffkreislauf (C-Zyklus) sei im Wesentlichen biologischer Natur…Es gibt aber auch einen rein geochemischen C-Zyklus…“

Richtig. Aber weil die veröffentlichte Meinung hierzulande maßgeblich von grünen Ideologen bestimmt wird, werden wir täglich mit politisch motivierten, wissenschaftlich nicht haltbaren und zuweilen vollkommen blödsinnigen Meldungen von „menschengemachtem Waldsterben“, „menschengemachten Treibhausgasen“ und „menschengemachter Klimakatastrophe“ zugemüllt. Daß eine solche Ideologie lebensgefährlich ist, zeigt Gärtner am Beispiel des Biosphäre-2-Experiments:

„Schon eine unvoreingenommene Auswertung des beinahe tragischen Ausgangs des Biosphäre-2-Experiments in der Sonora-Wüste von Arizona hätte meines Erachtens nur den Schluß zugelassen, das grüne Weltbild zu begraben. Das auf 100 Jahre angelegte Experiment eines autonomen Lebens in einem…Nachbau der irdischen Lebewelt in einer Glaskuppel… mußte schon nach knapp zwei Jahren abgebrochen werden – kurz vor dem absehbaren Hungertod der acht Bewohner des künstlichen Öko-Paradieses.“

Und welche Lehren hat man daraus gezogen? Überhaupt keine, wie Gärtner feststellt: „Aber das gegen Ende der 80er Jahre…in die Welt gesetzte Projekt wurde aus ideologischen Gründen bis heute nicht umfassend analysiert und bewertet.“

Ullrich Rothe

Übernommen aus P.T. Magazin 3, 2009, mit Genehmigung
www.pt-magazin.de

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„Energie ist heute zu billig…
Es müssen aus meiner Sicht
gezielt die Steuern auf Energie
angehoben werden, sei es über
Mineralöl, Heizgas oder Strom.“
Angela Merkel

(damals Umweltministerin) am 17. Juni
1997 in der „Frankfurter Rundschau“



Das vietnamesische Ölwunder

Joe Vialls, 25. August 2004, (hinzugefügt 22.01.2010)

Quelle: www.sift.co.nz, waronyou.com

White Tiger Ölfeld vor Vietnam
Das White Tiger Ölfeld vor Vietnam.
Es liegt im südlichen Chinesischen Meer vor dem Mekong-Delta.
Die Bohrungen sind direkt ins Granitgestein!
Auch in der Wikipedia wird trotzdem der übliche Standpunkt vertreten, daß das Öl biologischen Ursprungs sein muß...
Vietnam Ölproduktion und Verbrauch 1988-2008
Vietnamesische Ölproduktion und Verbrauch.
Ziemlich viel Mineralöl für ein Land, dem von den westlichen Ölmultis bescheinigt wurde, daß es keine Ölreserven habe!
Die Kurve läßt erwarten, daß die Produktion weiter steigt, bevor sie ein Plateau erreichen wird.


Wann laden wir die Russen zum Bohren nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz ein?

Öl kann praktisch überall auf der Erde gefördert werden, sofern das entsprechende Land sich die teure Technologie leisten kann und die hohen Kosten für die Bohrung in extreme Tiefe durch extrem harte Felsformationen tragen kann. Aber bedenken Sie, was auch nur 20 oder 30 tiefe Ölquellen mit guter Produktion für die Menschen in einem Land bedeuten können, das ansonsten keine natürlichen Ressourcen sein eigen nennt - oder noch extremer für ein Land, das von den westlichen Lobbyisten gesagt bekam, daß es keine natürlichen Ressourcen hat. Wer dann nachweisen kann, daß die Vorhersage der westlichen Nationen falsch lag oder einfach falsch ist, wird für immer ein guter Freund sein. Vietnam ist dafür ein klassisches Beispiel.

Nachdem das Land über 60 Jahre versklavt, geplündert, vergewaltigt wurde, erst von den Franzosen und dann von den Amerikanern, wurde den armen Vietnamesen von amerikanischen Öl-Multis offiziell mitgeteilt, daß ihr Land keine Ölvorräte habe. Schließlich habe ja die "modernste westliche Technologie" es nicht geschafft, Öl zu finden, das ihnen helfen könnte, aus dem finanziellen Schlamassel wieder herauszukommen, den amerikanische Bomben, Agent Orange, und eine Vielzahl anderer schöner Geschenke von Uncle Sam hinterlassen hatte. Das war natürlich genau da, wo Amerika die Vietnamesen haben wollte:bei den Ärmsten der Armen und nicht in der Lage, sich gegenüber ihrem ehemaligen Angreifer aufzurichten.

Die Russen hatten andere Ideen und einen ganz anderen Ansatz. Nachdem sie den Vietnamesen erklärt hatten, daß sie die Amerikaner belogen hatten, wurden Öl-Experten aus Moskau eingeflogen, um diese erstaunliche Behauptung in einem No-Risk-Joint-Venture zu beweisen. Das heißt, die Russen würden alles kostenlos zur Verfügung, von der Ausrüstung bis zum Know-how und nur dann einen bestimmten Prozentsatz des Gewinns bekommen, wenn tatsächlich Öl gefunden und gefördert würde. Vietnam hatte absolut nichts zu verlieren und gab Rußland rasch grünes Licht.

Das White Tiger Projekt war das erste, um außerhalb Rußlands, offen diese Ultratief-Technologie und Ölproduktion aus Basalt-Felsen zu nutzen und der Welt zu präsentieren.

White Tiger Oilfield - Vietnam

Und lassen Sie mich dies deutlich sagen:

Obwohl die US-Öl-Unternehmen zuvor behauptet hatten, daß die Vietnamesen kein Öl hätten, gibt jetzt die US-Regierung bereitwillig zu, daß Vietnam ein Ölproduzent und Exporteur ist - tatsächlich kaufen sie jetzt von ihnen Öl!

Bis Januar 2007 waren bereits Ölreserven von 600 Mio. Barrel in Vietnam nachgewiesener.

Die vietnamesische Ölproduktion hat in den letzten zwei Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen.

Im Jahr 2006 produzierte Vietnam schätzungsweise 362.000 bbl / d (Barrel pro Tag) Erdöl. Die EIA (Energy Information Administration) hat prognostiziert, daß das Land die Ölproduktion im Jahr 2008 auf über 400.000 Barrel pro Tag steigen wird.

Vietnam exportiert im Jahr 2006 etwa 125.000 bbl / d Rohöl nach Australien, 40.000 bbl / d in die Vereinigten Staaten und 30.000 bbl / d nach Japan. Industrie Quellen berichten, daß Vietnam auch Öl-Exporte nach Singapur und Thailand tätigt.

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Der große Ölschwindel - Die Theorie der fossilen Treibstoffe

Könnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat,
und dass der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind,
in Wirklichkeit alles andere als rar ist?

Oelschwindel TitelDr. phil. Siegfried Emanuel Tischler Gastprofessor - Ethics of Science,  NEXUS-Magazin  Januar - Februar 2006
Artikel als PDF-Datei; hier haben wir nur den Anfang wiedergegeben. Hier finden Sie den ganzen Forschungsberich.

Eins ist klar: Öl bestimmt die Weltpolitik. Ohne das Zeug läuft in unseren Gesellschaften nichts, aber auch gar nichts. Wir fahren unsere Autos damit, heizen unsere Häuser, machen Plastik daraus und eine Menge anderer nützlicher Dinge. Und es ist teuer – Tendenz steigend. Deshalb müssen wir sparsam damit umgehen, das weiß jedes Kind. Denn es geht rapide zur Neige, richtig?

Ähh ... nein, vielleicht nicht. Könnten Sie sich vorstellen, daß man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat, und daß der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind, in Wirklichkeit alles andere als rar ist? Daß er nach wie vor in Unmengen vorhanden ist, sich möglicherweise in der gleichen Geschwindigkeit reproduziert, wie wir ihn verbrauchen, und daß alles, was man uns über seine Entstehung erzählt hat, nur eine weitere Lüge ist?

Im Jahre 1757 postulierte der russische Geowissenschaftler Mikhailo Lomonossov erstmalig, daß Erdöl „fossilen Treibstoff“ darstelle. Seine Hypothese, basierend auf seinen eigenen Beobachtungen und der dürftigen wissenschaftlichen Kenntnis seiner Zeit, lautete: „Erdöl stammt aus den winzigen Körpern von Tieren, die in Sedimenten eingeschlossen unter hohen Drucken und Temperaturen sich über unvorstellbar lange Zeiträume in Erdöl umwandelten.“

Zweieinhalb Jahrhunderte später hat Lomonossovs Hypothese den Status einer Theorie – man ist fast versucht zu sagen: einer Religion. Doch ist sie mittlerweile durch Experimente verifiziert worden? Keineswegs. Im Wall Street Journal können wir lesen: „Obwohl die Menschheit seit Generationen nach Öl bohrt, ist wenig über die Herkunft der Lagerstätten bekannt, genauso wie über die Prozesse im Erdinneren, die zu deren Bildung führen.“

Ein Paragraph in der Encyclopedia Britannica befaßt sich mit der Herkunft von Öl und hat folgendes prosaisches Ende: “Trotz des enormen Volumens wissenschaftlicher Arbeiten, die sich mit Erdöl befassen, verbleiben viele unbeantwortete Fragen hinsichtlich seiner Herkunft.“

Was wird hier also gespielt? Kann es sein, daß eine seit Jahrhunderten unbewiesene Theorie als Basis der grundlegendsten ökonomischen Entscheidungen auf der Welt verwendet wird? Es geht hier letztlich um einen Rohstoff, ohne den unsere Zivilisation nicht auskommt. In den Einführungsvorlesungen des Faches Öltechnologien hören Studenten, daß Erdöl der Rohstoff für etwa 70.000 industrielle Produkte ist; diese umfassen neben vielen anderen Pharmazeutika, synthetische Fasern, Düngemittel, Farben und Lacke, Acryl, Plastik und Kosmetika. All dies ist faktische Information. Aber wenn die Studenten dann im Hörsaal nebenan in die Geologie des Erdöls eingeführt werden, dann ergießt sich über sie ein Redeschwall der Phantasie, der im Wesentlichen nichts anderes ist als ein Aufwärmen von Lomonossovs alter Hypothese, daß Öl von Fossilien stamme. Seit meiner Studienzeit verwunderte mich das Fehlen von Fossilien in Erdöllagern. Das gewichtigste Argument gegen diese Hypothese ist sicherlich das Fehlen irgendwelcher faktischer Beweise. Selbst vor 250 Jahren war diese Hypothese wenig mehr als ein sehr gewagter Exkurs in den Raum der Möglichkeiten.

Ist das nicht merkwürdig? Das Überleben unserer Zivilisation scheint eng verknüpft mit der Verfügbarkeit von Erdöl, aber dennoch ist es alles andere als leicht, irgendwelche bedeutsame Fakten darüber zu erfahren. Zahllose Kassandra-Rufer verweisen darauf, daß Erdöl sehr bald nicht mehr in genügender Menge verfügbar sein werde. Aber stimmt das überhaupt? Weshalb wird das Mantra einer unbewiesenen Theorie aus dem 18. Jahrhundert endlos wiederholt, ohne daß neuzeitliche Argumente auf den Tisch gelegt würden, die einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten?

Wie macht man ein Märchen? Man nehme ...

Viele Menschen werden von wissenschaftlicher Terminologie geblendet: Sobald die Fachbegriffe nur kompliziert genug gewählt sind, scheinen sie auch automatisch die Wahrheit zu verkünden. Doch vor einem solchen Trugschluß sollte man sich in Acht nehmen. Organische Chemie befaßt sich mit Verbindungen von Kohlenstoff mit anderen Elementen. Alle uns bekannten Lebensformen setzen sich aus solchen Verbindungen zusammen.

Die wissenschaftliche Methode gibt vor, daß das Verständnis natürlicher Vorgänge mit Naturbeobachtung und der Erstellung einer Hypothese beginnt. Wenn rigorose Versuchsreihen den fraglichen Prozeß im Laborversuch bestätigen, dann wird die Hypothese zur Theorie. Doch wo sind diese Versuche im Fall der TfT (Theorie fossiler Treibstoffe)? Nicht ein einziges Experiment kann ihre Annahmen stützen, ohne dabei noch mehr Fragen aufzuwerfen.

Daß die Geowissenschaften trotz des vollständigen Fehlens wissenschaftlich ernstzunehmender Beweise noch immer an dieser Theorie festhalten, stellt ihnen ein sehr schlechtes Zeugnis aus und ist wissenschaftstheoretisch ein Unding. Bertrand Russell bezeichnete einst Wissenschaftstheorie als ein Produkt des Zweifels. Doch hier scheinen die Zweifel längst einer unwissenschaftlichen Sicherheit gewichen zu sein, die faktisch nicht belegbar ist.  

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Kohlendioxid-See am Meeresboden entdeckt

Hydrothermalfeld Knoll vor Taiwan Karte
Übersicht über das Yonaguni Knoll IV Hydrothermalfeld im südlichen Okinawa-Trog.
Details Knoll Hydrothermalfeld flüssiges CO2
Detailaufnahmen aus dem Knoll IV Hydrothermalfeld
B ) Lion Chimney, C) Crystal Chimney, D)
 Weißgeflecktes Areal mit festem CO2, E) Austritt von flüssigem CO2 aus dem Bohrloch. (Bildquelle JAMSTEC, PNAS)
Tauchboot Shinkai-6500
Tauchboot Shinkai 6500 (JAMSTEC)
Dieser Film zeigt einen Überblick über das Yonaguni Knoll IV Hydrothermalfeld im südlichen Okinawa Graben. Er wurde vom Tauchboot DSV Shinkai 6500 während der JAMSTEC Expeditionen YK03-05 und YK04-05 aufgenommen. In dieser Reihenfolge sind zu sehen: Schwarze Raucher Lion (Löwe) und Tiger, die Dampfreichen klaren Flüssigkeiten, die aus dem benachbarten Kristallschornstein (Crystal chimney) austreten mit aufsteigenden Tropfen von flüssigem CO2 in der Nähe, große Ansammlungen von Meerestieren am Fuß des Tiger Schlots, der weiße, fleckige Bereich des CO2-Hydrats (Kohlendioxid"Eis") und das Anbohren der "Eisschicht" mit dem anschließenden kontinuierlichen Ausfließen des flüssigen CO2 aus dem im Sediment befindlichen CO2-Sees.

Quelle: PNAS, Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America.


Vortrag von William Engdahl: Woher kommt das Öl?
Wie es kommt, daß kaum jemand weiß, wo unser Öl wirklich herkommt. Eine Analyse der Geopolitischen Hintergründe und über die Interessen der Elite.
William Engdal wuchs zwischen den Ölfeldern von Texas auf. Das mag der Grund sein, warum ihn die Beschäftigung mit der technisch und politisch aufregenden Welt des Öls nicht mehr losließ.
Seit über 30 Jahren ist er wissenschaftlich und journalistisch tätig. Er hat seither Arbeiten über die verschiedensten Aspekte internationaler Öl-, Energie- und Wirtschaftspolitik in unterschiedlichen Magazinen und Zeitschriften veröffentlicht, unter anderem auch in TIPRO-Reporter, dem Magazin der unabhängigen Ölförderer in Texas.
Darüber hinaus hat er regelmäßig Beiträge über internationale Wirtschafts- und Energiefragen in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht, unter anderem in European Banker, Business Banker International, Grant`sInvestor, Nikon Keizai Shimbun (Japan) und Foresight Magazine. Der Autor lebt heute als freier Schriftsteller in der Nähe von Frankfurt am Main.

Japanisch-deutsches Meeresforscherteam entdeckt ungewöhnliches Ökosystem vor der Ostküste Taiwans

Einen natürlichen See aus flüssigem Kohlendioxid hat ein internationales Forscherteam in 1.300 Metern Tiefe vor der Ostküste Taiwans entdeckt. Das CO2 entsteht geothermisch in einem nahe gelegenen Hydrothermalfeld. Das Kohlendioxd scheint ersten Untersuchungen zufolge einen negativen Effekt auf die mikrobielle Biomasse am Meeresboden und möglicherweise auch auf größere Tiere zu haben, wie die Forscher in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichten.

Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, dessen Konzentration in der Atmosphäre sich in den letzten Jahrzehnten signifikant erhöht hat und das für das weltweite Ansteigen der Temperaturen verantwortlich zu sein scheint (Anmerkung Der Weg: Nein, CO2 ist nicht für das sich immer ändernde Klima verantwortlich!). Unter Atmosphärendruck und Temperaturen um die 20° Celsius ist Kohlendioxid gasförmig. Erhöht man den Druck und senkt die Temperatur, verflüssigt sich das Gas bis es schließlich fest als "Eis" (CO2-Hydrat, Klatrat) vorliegt. (In 1.300 Metern Tiefe herrscht im Ozean ein Druck von 130 Atmosphären)

Hoher Druck und niedrige Temperaturen sorgen dann dafür, daß das Kohlendioxid nicht mehr als freies Gas in die Atmosphäre aufsteigen kann (es ist als Feststoff ausgefallen). Diese Eigenschaft erscheint in den Augen mancher Politiker und Wirtschaftsvertreter als die Lösung, um mit den steigenden Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre fertig zu werden. Es gibt daher Pläne, dieses Gas in den Tiefen der Ozeane zu versenken. (Anmerkung Der Weg: Das ist sinnlos, da die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre immer im (Partialdruck-) Gleichgewicht mit dem CO2 im Meer ist. Nehmen wir CO2 aus der Luft, wird es wieder aus dem Ozean ausgasen; leiten wir mehr CO2 in die Luft, wird es vom Ozean absorbiert. Dieser Prozeß dauert wenige Jahre, bis er jeweils ins Gleichgewicht kommt!)

Jetzt hat ein internationales Forscherteam vor der Ostküste Taiwans in 1300 Metern Tiefe einen natürlichen See aus flüssigem Kohlendioxid entdeckt und darüber in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichtet. Mit dem japanischen Tauchboot Shinkai 6500 untersuchten die Wissenschaftler dieses exotische Habitat auf unbekannte Lebensformen. Kohlendioxid in flüssiger Form ist eine Chemikalie, die das Leben für Mikroorgansimen auf eine harte Probe stellt. Wegen seiner Eigenschaften als Lösemittel wird es auch für die Trockenreinigung von Kleidung genutzt.

Die Forscher um Dr. Fumio Inagaki von JAMSTEC (Japan Agency for Marine Earth Science and Technology) und seine Kollegen vom Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie fanden einen negativen Effekt auf die mikrobielle Biomasse bestätigt: in der Nähe der Grenzschicht zwischen Kohlendioxidsee und dem Umgebungswasser sank die mittlere Mikrobendichte um den Faktor 100 vom 1 Milliarde Zellen pro Milliliter auf 10 Millionen. Über die Auswirkungen von CO2-Ansammlungen auf größere Lebewesen ist bisher wenig bekannt, die Forscher bemerkten aber die Abwesenheit von Tieren auf dem Meeresboden über dem CO2 See. Dafür hatten sich dort mikrobielle Spezialisten angesiedelt, die diese Kohlenstoffquelle anzapfen konnten. Nicht nur Sulfid oxidierende Mikroorganismen sondern auch Methanzehrer haben dort ihre Nische. Das Methan und das CO2 entstehen geothermisch in dem nahegelegenen Hydrothermalfeld. Die Gase bahnen sich dann ihren Weg bis kurz unter dem Meeresboden wo sie vermutlich im Kontakt mit dem kalten Meereswasser zu "Eis" werden, es bilden sich Gashydrate. (Anmerkung Der Weg: Es handelt sich um Feststoffe, die Klathrate oder Hydrate genannt werden. Jeweils um ein CO2- beziehungsweise CH4-Molekül lagert sich eine Schicht von Wassermolekülen, was den ganzen Komplex so groß werden läßt, daß er fest ist und eisähnliche Eigenschaften aufweist. Diese Hydrate können unermeßlich viel dieser Gase binden, die sich so als Feststoffe am Meeresboden ablagern.) Das Forscherteam sieht den Fund dieses extremen Habitats als Glücksfall an, denn jetzt können sie die Auswirkungen von flüssigem Kohlendioxid auf das Tiefseeökosystem genau studieren.

Max-Planck-Forscherin Antje Boetius ist begeistert "Als Wissenschaftler denkt man immer, man hätte schon alles gesehen, und dann findet man durch Zufall dieses Wunder in der Tiefsee."

Wie geht es weiter?

Die Forscher um Fumio Inagaki planen nun weitere Untersuchungen des CO2 Sees im Rahmen einer multidisziplinären Forschungsfahrt. Die Herausforderung wird dabei sein, die physikalischen, chemischen und biologischen Auswirkungen der CO2 Ansammlung in situ, dh direkt am Meeresboden zu untersuchen, da sich das Gas beim Bergen der Proben schnell verflüchtigt und das die chemische Zusammensetzung der Probe und auch die mikrobiellen Prozesse stark verändern könnte.

Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

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Das göttliche Ölwunder

Sind Sie auch getäuscht worden? Ich schon!

Hätte ich doch mal nachgedacht und gerechnet: Das sind Billiarden von Tonnen Methan (also CH4) am Boden des Ozeans, Billionen von Tonnen Kohle unter der Erde, Unmengen CO2 im Meer, zum Teil sogar als festes Klathrat oder als ganze Seen flüssigen CO2 auf dem Meeresboden und dann noch die immer vollstrahliger fließenden Ölquellen. All das zusammen als Lebewesen wäre ja eine richtig dicke Schicht auf der ganzen Erde gewesen! Nein, der fossile, also biologische Ursprung all dieses Kohlenstoffs ist nicht möglich!

Ganz abgesehen davon, daß ja selbst nach der absurden und völlig unmöglichen Lehre der Entstehung des Lebens aus toter Materie, die von den Evolutionsvertretern gepredigt wird, muß aller Kohlenstoff einmal zur unbelebten Erde gehört haben! Tatsächlich steht Kohlenstoff als Element etwa an 10. Stelle der Häufigkeit aller chemischen Elemente auf der Erde. Neuere Schätzungen gehen sogar von noch viel mehr Kohlenstoff überall im Erdinnern aus, eventuell bis zu 10%; doch das sind Vermutungen. Sicher ist jedenfalls, daß Öl, ebenso wie Diamanten, nicht organischen Ursprungs ist!

Einige Menschen, die durch die Propaganda der gleichen Elite, die uns nichts über den Ursprung des Öls verrät, dazu gebracht wurden zu glauben, daß CO2 das Klima gefährdet, möchten aus verständlichen Gründen lieber vermeiden, daß diese Information allgemein bekannt wird. Aber das Öl, ob verbrannt oder nicht, ist mit dem daraus entstehenden CO2 völlig unschuldig am angeblichen Klimawandel, genau wie wir Menschen auch! Das Öl steht unter so hohem Druck im Gestein, daß es gemäß den Forschungen von Prof. Dr. Melvin Cook, Nitro Nobel Gold Medal 1968, niemals mehr als 40.000 Jahre dort bleiben kann! Die natürliche Permeabilität (Porosität, Durchlässigkeit) des Gesteins zusammen mit dem in der Tiefe herrschenden Druck lassen das Öl allmählich an die Erdoberfläche aufsteigen. Dort wird es dann von Bakterien zersetzt und endet immer als CO2, auch wenn wir es nicht verbrennen sollten!

So ist in der Tatsache, daß der Schöpfer dieser Erde dafür gesorgt hat, daß Erdöl täglich in unvorstellbaren Mengen neu entsteht, doch schließlich ein sehr großer Segen! Wenn alle Völker und Regierungen das verstehen, könnten sie endlich von der Fessel der Armut frei werden! Überall auf der Erde gibt es unbegrenzte Energievorkommen, die durch Tiefbohrungen nur angezapft werden müssen! Wer hätte das gedacht! Wir sind diesen russischen Forschern ein großes Dankeschön schuldig! Sie haben es gewagt, jenseits der Schranken der "wissenschaftlichen politischen Korrektheit" zu denken!

Wissen Sie uns ich, auf wie vielen Gebieten unsere Vordenker (und wir selber!) uns auch noch auf falsche Fährten locken und gelockt haben? Ganz sicherlich mehr als Eine!

Eine dieser falschen Lehren hat dazu geführt, Gott aus Seiner eigenen Schöpfung zu streichen: "Alles ist von alleine durch Evolution entstanden." Überdenken Sie die Konsequenzen, für den Fall, daß es doch einen Schöpfer geben sollte, wie eigentlich alle wissenschaftlichern Fakten bezeugen, so wie die Chemie des Erdöls "schreit": "Ich bin nicht aus organischer Materie!" So schreit die ganze Schöpfung in ihrer Perfektion von den größten Galaxienhaufen über die Sonnen, Planeten, das Wasser bis hin zu allen Millionen von verschiedenen Lebewesen und jeder einzelnen Zelle, ja sogar den Atomen: "Wir sind genial entworfen worden! Wir haben einen gemeinsamen Schöpfer!" Sein Name ist Jesus Christus!

Das Wort Gottes, die Bibel, erklärt es so:
"Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten,
hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.
Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen;
dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft;

er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt."
Hebräerbrief 1:1-3

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Erneuerbare Energien

Eine weitere falsche Vorstellung ist vielen von uns auch mit der Regierungspropaganda über die erneuerbaren Energien eingepflanzt worden. Dabei bin ich selber unbedingt ein Befürworter der Nutzung solcher Energien, nur muß dem eine vollständige Kosten - Nutzen - Rechnung vorangehen, die nicht ideologisch gefärbt sein darf.

  • Windenergieanlagen sind sehr teuer und recht unrentabel, da der Wind die geringste Energiedichte aller genutzten Energieformen aufweist. Die Herstellung, Wartung und der später nötige Abbau verschlingen mehr Ressourcen und Energie, als die Windmühle in ihrer Lebenszeit zu erzeugen vermag! Das ist also eine echte Milchmädchenrechnung. Die Windenergie hat nur einen gewissen Anreiz, da unsere (rot-grüne) Regierung seinerzeit die hohen Abnahmepreise garantierte. Aber nicht die Regierung zahlt den Preis, sondern wir, die Verbraucher! Ich wurde nicht gefragt! Die Dummen sind die Anleger und die Verbraucher, doch die Banken verdienen das Geld!
    In Dänemark gibt es Anfang 2009 rund 6.000 solcher Anlagen, die etwa 15% des Stroms generieren (können!). Doch kein Kraftwerk konnte deshalb abgeschaltet werden, da der Wind zu unregelmäßig bläst! Also sind all die Anlagen ohne echten Nutzen für die Menschen und die Umwelt! Im Gegenteil: Sie haben viel Geld und Enrergie sinnlos verschwendet!
  • Photovoltaik: Die sich überall wie die Pilze vermehrenden blauen Platten auf den Dächern sind der größte Faktor zur Verteuerung des Stroms! Auch sie sind nur "rentabel" wenn wir als Verbraucher den Strom mit über 40 ct/kWh bezahlen (oh, das muß der Energiekonzern zahlen; wir zahlen ja auch noch deren Verdienst!). Der Strom aus Kernkraft, Öl und Kohle kostet rund 5 ct/kWh. Im kommenden Crash der Finanzwelt und damit der Regierung und deren Garantien werden all die "Anleger" in Solarplatten damit rechen müssen, ihre Subventionen nicht mehr zu bekommen. Dann werden die Anlagen niemals bezahlt werden können, da die Zinsen höher sind als der echte Stromgewinn. Außerdem muß damit gerechnet werden, wenn in 10 oder 20 Jahren die Platten abbezahlt sein sollten, sie viel an Leistung verloren haben bzw. schon defekt sind. Die eventuelle lange Garantiezeit hilft da dann auch nicht, wenn die Firma schon nicht mehr existiert! Das geht ja gerade sehr schnell! Und wieder verdient die Bank!
    Jetzt spricht unser Umweltminister Röttgen schon davon, die Förderung zu kürzen! (Dezember 2009).
  • Solarpaneele zur Warmwasserbereitung und Heizunterstützung sind in unseren Breiten eine sehr aufwendige Anschaffung, da die Anlage frostsicher sein und mit wenig Sonnenenergie auskommen muß. So kostet eine Anlage für Warmwasser bis zu 10.000 €. Der maximale Nutzen ist aber etwa 65 €/Bewohner und Jahr, da dies die personenbezogenen Energiekosten für Warmwasser sind. So ist auch dies ein Fall für die Bank! In Südeuropa ist das etwas ganz anderes.

Lesen Sie dazu auch "Das solare Paradoxon" bei MM News.

Gibt es dann keine Möglichkeit für alternative Energien, die sinnvoll ist?

Doch, eine: Wärmepumpen!
Diese nutzen die frei zur Verfügung stehende Umweltwärme zum Heizen!
Den Strom den sie brauchen setzen sie damit als einzige Anlage scheinbar gegen die Gesetze der Physik zu 300 - 400% in Wärme um!

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Das abiotische Öl

Wo kam eigentlich die Geschichte her, Erdöl wäre aus fossilen Lebewesen entstanden, wäre also biotisch? Der russische Geologe Mikhailo Lomonossov kam erstmal im Jahre 1757 auf diese Idee „Erdöl stammt aus den winzigen Körpern von Tieren, die in Sedimenten eingeschlossen unter hohen Drucken und Temperaturen sich über unvorstellbar lange Zeiträume in Erdöl umwandelten.“ Wir wissen nicht welche Beobachtungen ihn dazu geführt haben, nur diese Theorie ist nie bewiesen worden und wird einfach seit über 200 Jahren ungeprüft akzeptiert und in den Universitäten gelehrt. Dabei sind in Erdöllagern nie Reste von fossilen Lebewesen je gefunden worden. Dieses Fehlen von Beweisen zeigt, die Theorie der fossilen Brennstoffe ist schlichtweg eine Behauptung und sie würde keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.

Geologen welche die Theorie der fossilen Treibstoffe verbreiten, können überhaupt keine Beweise für das Vorhandensein jener Lebewesen, aus denen Öl entstanden sein soll, beibringen. Ich habe gerade noch kurz in dem über 30 Jahre alten Brockhaus nachgeschaut. Dort steht: "Man nimmt an, daß Erdöl aus organischem..." Es ist also tatsächlich nur eine Theorie!

Eines der am häufigsten vorkommenden Elemente auf unserer Erde und in unserem Sonnensystem ist Kohlenstoff. Wir Menschen bestehen zum Großteil aus Kohlenstoff, so wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen auf unserem Planeten. Es ist sogar so, daß auf mindestens 10 Planeten und Monde in unserem Sonnensystem große Mengen an Kohlewasserstoffe beobachtet wurden, die Basis für Erdöl.

Die Raumsonde Cassini hat beim Vorbeiflug große Seen auf dem Saturn-Mond Titan entdeckt, die voll gefüllt sind mit flüssigen Kohlewasserstoffen. Aber dort gab es keine „Lebewesen“ die Kohlewasserstoffe produziert haben können, es muß auf andere Art und Weise chemisch entstehen. Aufgrund seiner besonderen Elektronenkonfiguration besitzt Kohlenstoff die Fähigkeit zur Bildung von komplexen Molekülen und weist von allen chemischen Elementen die größte Vielfalt an chemischen Verbindungen auf.

Titanoberfläche mit Ansammlung von Flüssigkeit: ErdgasWir auf der Erde, bzw. die Kontinentalplatten schwimmen auf einer unvorstellbaren Menge an Kohlenwasserstoffen. In der Tiefe des Erdmantel entsteht wie in einer Chemiefabrik, bei entsprechender Temperatur, Druck und richtigen Bedingungen, große Mengen an Hydrokarbone. Das anorganische Carbonatgestein wird in einem chemischen Prozeß umgewandelt. Die daraus resultierenden Kohlenwasserstoffe sind leichter als die darüber gelagerten Erd- und Gesteinsschichten, deshalb steigen sie durch Erdspalten hoch und sammeln sich unter undurchlässigen Erdschichten. Die heiße Magma ist der Energielieferant für diesen Prozeß und somit ist Erdöl NICHT gespeicherte Sonnenenergie, wie immer behauptete wird.

Das Resultat heißt abiotisches Öl, weil es nicht aus verwesten biologischen Lebensformen entstanden ist, sondern aus einem chemischen Prozeß im Erdinneren. Und dieser Prozeß läuft andauernd und für immer ab. Das Erdöl wird ständig produziert und kann nie ausgehen.

Die wichtigsten Argumente für abiotisches Öl sind:

  • Erdöl wird aus sehr großen Tiefen von bis zu 13 Kilometer gefördert. Das widerspricht völlig der fossilen Herkunft, denn die Lebewesen aus dem Meer sind niemals dort hingelangt und der hohe Druck und die Temperatur in dieser Tiefe hätten alles organische Material zerstört. Nur eine abiotische Entstehung des Erdöls kann man damit erklären.
  • Erdölquellen die schon längst seit den 70ger Jahren erschöpft sein müßten, füllen sich wieder von selbst auf. Eine Entstehung von fossilem Erdöl, welche nur einmal vor 500 Millionen Jahren stattfand, kann dieses Phänomen nicht erklären. Die abiotische Entstehung schon, denn dort wird das Öl ständig produziert.
  • Die Menge an gefördertem Öl in den letzten 100 Jahren übersteigt die Menge an Öl welches durch „Lebewesen“ hätte entstehen können. So viele Tiere hat es niemals gegeben die sich in Öl verwandelt haben. Nur ein Prozeß zur Herstellung von Hydrokarbone im Erdinneren kann diese gigantische Menge liefern.
  • Wenn man sich die großen Erdölvorkommen auf der Welt anschaut, dann fällt auf, daß diese dort vorkommen, wo Erdplatten zusammenstoßen oder sich verschieben. In diesen Gebieten gibt es viele Erdspalten, ein Indiz; das Öl stammt aus dem Erdinneren und wandert über die Öffnungen langsam zur Oberfläche.
  • In Labors wurden Bedingungen hergestellt, wie sie tief unter der Erde herrschen. Dabei konnten Kohlenwasserstoffe wie Methan, Ethan und Propan produziert werden. Diese Experimente beweisen, daß sich Kohlenwasserstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganischer Reaktionen bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbener Organismen, wie dies allgemein angenommen wird.
  • Öl kann gar nicht 500 Millionen Jahre alt und so lange im Boden „frisch“ geblieben sein, bis wir es jetzt ans Tageslicht fördern. Die langen Molekülketten der Kohlenwasserstoffe wären schon längst zerfallen. Das Öl das wir benutzen ist "jung", sonst hätte es sich schon längst verflüchtigt. Diese Tatsache ist ein völliger Widerspruch zur fossilen Entstehung des Öls, bestätigt aber die Theorie vom abiotischen Öl.

Quelle: Das-gibts-doch-nicht.info

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Erdgas-See und Flüsse auf Saturnmond Titan

NASA: Die Menge an Kohlenwasserstoffe au Titans Oberfläche übersteigt die Ölreserven der Erde
13.02.2008
 
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Eine künstlerische Darstellung der felsigen, eisigen Oberfläche des größten Saturnmonds Titan, übersät mit Seen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen.
Bild: Steven Hobbs (Brisbane, Queensland, Australia).
Oberfläche von Saturnmond titan mit Kohlenwasserstoff-Seen
Seen flüssigen Kohlenwasserstoffs auf der Oberfläche des Saturnmond Titan.
Dies ist ein Bild aus dem NASA-Film, den Sie sich weiter unten ansehen können.
Einige Seen sind bis zu 100.000 km
2 groß.
Es wird geschätzt, daß es auf Tita ein vielfaches von Erdgas und Erdöl (flüssig bzw. fest bei den gegebenen Temperaturen), wie auf der Erde. Ganz offensichtlich sind diese organischen chemischen Verbindungen nicht biologischen Ursprungs, also nicht die Überreste früherer Lebewesen.
Ebenso entsteht Mineralöl und natürliches Gas auf der Erde gemäß der absolut plausiblen abiotischen Theorie.
Dieser Film der NASA ist aus mehreren Detailaufnahmen der Raumsonde Cassini zusammengestellt. Die Radaraufnahmen zeigen Ansammlungen von Flüssigkeit in der Nähe des Nordpols von Titan. Die Oberflächentemperatur ist um -180°C, so daß Methan und Äthan flüssig sind.

This movie, comprised of several detailed images taken by Cassini's radar instrument, shows bodies of liquid near Titan's north pole.
Quelle: NASA
›Video and full caption

Der orangfarbene Saturnmond Titan besitzt Hunderte von Malen mehr flüssige Kohlenwasserstoffe, als alle bekannten Erdöl- und Erdgasvorkommen der Erde zusammengenommen, zeigen neueste Daten von der Raumsonde Cassini (NASA). Diese Kohlenwasserstoffe "regnen" aus Titans Atmosphäre, fließen in Flüssen und sammeln sich in Seen und Sümpfen.

Über diese neunen Ergebnisse der von Ralph Lorenz geleiteten Untersuchungen berichtet die Ausgabe vom 29. Januar 2008 der Geophysical Research Letters. Ralph Lorenz leitet das Radarteam der Cassini-Sonde am Institut für angewadte Physik an der Johns Hopkins Universität, Laurel, Maryland.

"Titan ist einfach nur mit Kohlenstoffreichem Material bedeckt - einer riesigen Fabrik für organische Chemie," sagte Lorenz. "Dieses riesige Kohlenstofflager ist ein wichtiges Fenster in die Geologie und Klimageschichte des Titan."

Bei eisigen minus 179°C hat der Titan völlig andere Verhältnisse als die Erde. Statt Wasser gibt es auf Titans Oberfläche  flüssige Kohlenwasserstoffe wie Methan und Äthan und Tholine bilden vermutlich seine Dünen. Der Ausdruck "Tholine" wurde 1979 von Carl Sagan geprägt, um complexe organische Moleküle zu beschreiben, von denen angenommen wird, daß sich um sie die chemischen Vorgänge abspielten, die zur vermuteten Entstehung des Lebens geführt haben sollen. (Anmerkung Der Weg: Leben ist viel mehr als nur Chemie: Es ist vor allem Information, von der Naturgesetze besagen, daß sie niemals zufällig entstehen kann!)

Cassini hat bereits etwa 20% der Oberfläche des Titan mit Radar vermessen und kartografiert. Einige Hundert Seen sind dabei entdeckt worden, von denen geschätzt wird, daß es dutzende gibt, die jeder mehr flüssige Kohlenwasserstoffe enthält, als die Öl- und Gasreserven der Erde ausmachen. Die dunklen Dünen, die sich um den Äquator spannen, enthalten mehrere Hundert Mal mehr organisches Material, als die Kohlenvorräte der Erde. (Anmerkung Der Weg: Der Autor kennt offensichtlich nicht die Tatsache, daß die feste Kruste der Erde auch auf Kohlenwasserstoffen schwimmt und er ignoriert auch die inmensen Vorkommen von Methan in Form von Hydrat auf der Erde.)

Die nachgewiesenen Erdgasvorkommen auf der Erde belaufen sich auf 130 Milliarden Tonnen, ausreichend um die USA beim gegenwärtigen Verbrauch 300 Jahre lang mit der Energie für Heizen, Kühlen und Beleuchtung zu versorgen. Dutzende der Seen des Titan haben jeder einzelne mindestens ebensoviel Energie in Form von Methan oder Äthan.

"Diese Schätzung beruht auf den Bildern der Seen in den Regionen nahe des Nordpols. Wir haben angenommen, daß der Süden ähnlich sein könnte, aber wir wissen noch nicht, wie viel Flüssigkeit sich dort wirklich befindet," sagte Lorenz. Cassini hat den Bereich des Südpols bisher erst ein Mal mit seinem Radar beobachtet und nur 2 kleine Seen waren zu sehen. Weitere Beobachtungen dieser Gegenden sind für den Verlauf von Cassinis langer Mission geplant.

Die Wissenschaftler haben die Tiefe der Seen auf Grund von Annahmen geschätzt, die von der Erde abgeleitet sind. Sie nahmen die mittlere Fläche und Tiefe von Seen auf der Erde und berücksichtigten dann noch die Höhe der umgebenden Landschaft, besonders der Berge. Auf der Erde ist die Tiefe solcher Gewässer oft ein Zehntel der Höhe der umgebenden Gebiete.

"Wir wissen auch, daß einige Seen über 10 Meter tief sind, denn sie erscheinen pechschwarz im Radarbild. Wenn sie flacher wären, könnten wir den Boden sehen, was nicht der Fall ist," sagte Lorenz.

Die Frage, wie viel Flüssigkeit es auf der Oberfläche von Titan gibt ist wichtig, da Methan ein starkes Treibhausgas ist. Wenn alle zu erkennenden Flüssigkeiten Methan sein sollten, dann könnte es sich nur für ein paar Millionen Jahre halten, denn in dem Maße wie Methan in die Titan-Atmosphäre aufsteigt, wird es aufgespalten und entweicht in den Weltraum. Wenn das Methan zu Ende gehen sollte, könnte Titan viel kälter werden. Forscher glauben, daß Methan aus dem Mondinneren durch die Eruptionen von Eisvulkanen neu in die Atmospäre eingebracht werden könnte. Wenn dem so wäre, dann könnte die Menge von Methan und die Temperatur auf Titan in der Vergangenheit stark geschwankt haben.

"Unser Leben basiert auf Kohlenstoff. Zu erkennen, wie weit die Kette der komplexer werdenden Moleküle Richtung Leben in so einer Umgebung wie der des Titan kommen kann ist wichtig für unser Verständnis des Ursprungs des Lebens im Universum," fügte Lorenz hinzu. (Kommentar Der Weg: Bei diesen Äußerungen ist deutlich zu erkennen, wie sehr die Interpretation aller wissenschaftlichen Daten von der Grundvorstellung der Evolution, also der Entstehung der Materie und des Lebens, allein durch zufällige, evolutive Prozesse in eine Richtung gelenkt wird. Dabei ist jede Selbstorganisation ein Widerspruch zum 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Obendrein ist Leben viel mehr als lediglich eine Ansammlung von organischen Molekülen: Leben ist vor allem Information, die gemäß den Naturgesetzen niemals alleine entstehen kann, sondern nur aus einer intelligenten Quelle!)

Cassinis nächster Vorbeiflug mit Radarmessungen wird am 22. Februar 2008 sein. Dabei wird das Landegebiet des Abstiegmoduls Huygens im Visir sein.

Für Bilder und mehr Information schauen Sie unter: http://www.nasa.gov/cassini und http://saturn.jpl.nasa.gov .

The Cassini-Huygens mission is a cooperative project of NASA, the European Space Agency and the Italian Space Agency. JPL, a division of the California Institute of Technology in Pasadena, manages the Cassini-Huygens mission for NASA's Science Mission Directorate, Washington. The Cassini orbiter was designed, developed and assembled at JPL. The radar instrument was built by JPL and the Italian Space Agency, working with team members from the United States and several European countries.

Carolina Martinez 818-354-9382
Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, Calif.
carolina.martinez@jpl.nasa.gov

2008-025

Unsere Einschätzung

Wie oben beschrieben (und auch auf unserer Seite Ölschwindel), entstehen ganz offensichtlich das Erdöl und andere Kohlenwasserstoffe auf der Erde laufend neu aus den im Erdkern befindlichen risigen Mengen von Kohlenstoff und Wasser. Auf dem Titan laufen sicherlich die gleichen Prozesse ab, wie im obigen Artikel mit dem Hinweis auf die Eisvulkane (Kryo-Vulkane sind Vulkane, die Flüssigkeiten unter dem Gefrierpunkt ausstoßen, aber wärmer sind als ihre Umgebung) angedeutet wird. Das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen und anderen sogenannten "organischen Molekülen" hat nichts mit Leben und dessen Überresten oder Auswirkung auf die Umwelt zu tun. Viel mehr sind diese Stoffe aus den ganz normalen Reaktionen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff und anderen Elementen unter den entsprechenden Bedingungen hervorgegangen.

Die Bibel zeigt anhand der durchgehenden Abstammungskette von Adam bis Jesus, daß die Schöpfung vor etwa 6000 Jahren stattfand. Da jede Form der Selbstentstehung und Selbstorganisation von Energie, Materie, chemischen Elementen, Galaxien, Sonnen, Planeten und erst recht des Lebens vielen bekannten Naturgesetzen widersprechen, kann es am Anfang nur eine systematisch geplante und durchgeführte Schöpfung gegeben haben! Wenn wir bei den wissenschaftlichen Überlegungen von dieser Art von Schöpfung ausgehen, sind die Vorkommen dieser großen Mengen von flüssigem Erdgas kein Problem: sie sind so vom Schöpfer gemacht worden!

Mehr zu diesen Gedanken und den Widersprüchen der gängigen Wissenschaftstheorie (Evolutionstheorie) haben wir für Sie auf unserer Seite "Evolution" zusammengestellt.

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Aktualisiert am: 07.03.2010 17:13
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"Ich bin
Der Weg
die Wahrheit
und das Leben.
Keiner kommt zum Vater, als durch mich."

Johannes 14,6


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