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. Startseite  > Lügen  > Ölschwindel Aktualisiert am: 18.03.2013 22:26    Startseite | Suche | Sitemap | Impressum | Kontakt

 

 

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Eine kurze Vorbemerkung. Das hier behandelte Thema ist so "phantastisch" und für viele "unglaublich", daß es in den Rückmeldungen auf unsere Internetpräsenz die heftigsten Reaktionen auslöst!

Aber bitte bedenken Sie: Bei Wissenschaft geht es nicht um GLAUBEN!
Bei der Ölproduktion auch nicht! Und Rußland IST zum Ölproduzenten Nr. 1 aufgestiegen, und das nur mit den auf abiotischem Öl basierenden Tiefbohrungen!

So unsere Bitte: Seien Sie bereit, alles "Gelernte" über Bord zu schmeißen!

Übrigens ist dies auch ein Schlag für die Evolutionstheorie, denn in den angeblichen Milliarden Jahren wäre die ganze Erde bei der gegebenen Produktionsgeschwindigkeit des Erdöls schon damit bedeckt, so wie der Saturnmond Titan es ja ist! 

Der große Ölschwindel

Die Theorie der fossilen Treibstoffe

Könnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat,
und dass der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind,
in Wirklichkeit alles andere als rar ist?

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Berichte:


 Oelschwindel Titel

Dr. phil. Siegfried Emanuel Tischler Gastprofessor - Ethics of Science,  NEXUS-Magazin  Januar - Februar 2006
Artikel als PDF-Datei

Eins ist klar: Öl bestimmt die Weltpolitik. Ohne das Zeug läuft in unseren Gesellschaften nichts, aber auch gar nichts. Wir fahren unsere Autos damit, heizen unsere Häuser, machen Plastik daraus und eine Menge anderer nützlicher Dinge. Und es ist teuer – Tendenz steigend. Deshalb müssen wir sparsam damit umgehen, das weiß jedes Kind. Denn es geht rapide zur Neige, richtig?

Ähh ... nein, vielleicht nicht. Könnten Sie sich vorstellen, daß man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat, und daß der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind, in Wirklichkeit alles andere als rar ist? Daß er nach wie vor in Unmengen vorhanden ist, sich möglicherweise in der gleichen Geschwindigkeit reproduziert, wie wir ihn verbrauchen, und daß alles, was man uns über seine Entstehung erzählt hat, nur eine weitere Lüge ist?

Im Jahre 1757 postulierte der russische Geowissenschaftler Mikhailo Lomonossov erstmalig, daß Erdöl „fossilen Treibstoff“ darstelle. Seine Hypothese, basierend auf seinen eigenen Beobachtungen und der dürftigen wissenschaftlichen Kenntnis seiner Zeit, lautete: „Erdöl stammt aus den winzigen Körpern von Tieren, die in Sedimenten eingeschlossen unter hohen Drucken und Temperaturen sich über unvorstellbar lange Zeiträume in Erdöl umwandelten.“

Zweieinhalb Jahrhunderte später hat Lomonossovs Hypothese den Status einer Theorie – man ist fast versucht zu sagen: einer Religion. Doch ist sie mittlerweile durch Experimente verifiziert worden? Keineswegs. Im Wall Street Journal können wir lesen: „Obwohl die Menschheit seit Generationen nach Öl bohrt, ist wenig über die Herkunft der Lagerstätten bekannt, genauso wie über die Prozesse im Erdinneren, die zu deren Bildung führen.“

Ein Paragraph in der Encyclopedia Britannica befaßt sich mit der Herkunft von Öl und hat folgendes prosaisches Ende: “Trotz des enormen Volumens wissenschaftlicher Arbeiten, die sich mit Erdöl befassen, verbleiben viele unbeantwortete Fragen hinsichtlich seiner Herkunft.“

Was wird hier also gespielt? Kann es sein, daß eine seit Jahrhunderten unbewiesene Theorie als Basis der grundlegendsten ökonomischen Entscheidungen auf der Welt verwendet wird? Es geht hier letztlich um einen Rohstoff, ohne den unsere Zivilisation nicht auskommt. In den Einführungsvorlesungen des Faches Öltechnologien hören Studenten, daß Erdöl der Rohstoff für etwa 70.000 industrielle Produkte ist; diese umfassen neben vielen anderen Pharmazeutika, synthetische Fasern, Düngemittel, Farben und Lacke, Acryl, Plastik und Kosmetika. All dies ist faktische Information. Aber wenn die Studenten dann im Hörsaal nebenan in die Geologie des Erdöls eingeführt werden, dann ergießt sich über sie ein Redeschwall der Phantasie, der im Wesentlichen nichts anderes ist als ein Aufwärmen von Lomonossovs alter Hypothese, daß Öl von Fossilien stamme. Seit meiner Studienzeit verwunderte mich das Fehlen von Fossilien in Erdöllagern. Das gewichtigste Argument gegen diese Hypothese ist sicherlich das Fehlen irgendwelcher faktischer Beweise. Selbst vor 250 Jahren war diese Hypothese wenig mehr als ein sehr gewagter Exkurs in den Raum der Möglichkeiten.

Ist das nicht merkwürdig? Das Überleben unserer Zivilisation scheint eng verknüpft mit der Verfügbarkeit von Erdöl, aber dennoch ist es alles andere als leicht, irgendwelche bedeutsame Fakten darüber zu erfahren. Zahllose Kassandra-Rufer verweisen darauf, daß Erdöl sehr bald nicht mehr in genügender Menge verfügbar sein werde. Aber stimmt das überhaupt? Weshalb wird das Mantra einer unbewiesenen Theorie aus dem 18. Jahrhundert endlos wiederholt, ohne daß neuzeitliche Argumente auf den Tisch gelegt würden, die einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten?

Wie macht man ein Märchen? Man nehme ...

Viele Menschen werden von wissenschaftlicher Terminologie geblendet: Sobald die Fachbegriffe nur kompliziert genug gewählt sind, scheinen sie auch automatisch die Wahrheit zu verkünden. Doch vor einem solchen Trugschluß sollte man sich in Acht nehmen. Organische Chemie befaßt sich mit Verbindungen von Kohlenstoff mit anderen Elementen. Alle uns bekannten Lebensformen setzen sich aus solchen Verbindungen zusammen.

Die wissenschaftliche Methode gibt vor, daß das Verständnis natürlicher Vorgänge mit Naturbeobachtung und der Erstellung einer Hypothese beginnt. Wenn rigorose Versuchsreihen den fraglichen Prozeß im Laborversuch bestätigen, dann wird die Hypothese zur Theorie. Doch wo sind diese Versuche im Fall der TfT (Theorie fossiler Treibstoffe)? Nicht ein einziges Experiment kann ihre Annahmen stützen, ohne dabei noch mehr Fragen aufzuwerfen.

Daß die Geowissenschaften trotz des vollständigen Fehlens wissenschaftlich ernstzunehmender Beweise noch immer an dieser Theorie festhalten, stellt ihnen ein sehr schlechtes Zeugnis aus und ist wissenschaftstheoretisch ein Unding. Bertrand Russell bezeichnete einst Wissenschaftstheorie als ein Produkt des Zweifels. (1) Doch hier scheinen die Zweifel längst einer unwissenschaftlichen Sicherheit gewichen zu sein, die faktisch nicht belegbar ist.

Die Kerogen-Debatte

Viele (Geo-)Chemiker werfen, um die Entstehung von Öl zu erklären, den Begriff „Kerogen“ in die Debatte. Kerogene sind komplizierte, kohlenstoffhaltige Makromoleküle, die in Rohöl gefunden werden. Man nimmt an, daß sie im Verlauf natürlicher Fraktionierung aus Lipiden einer Klasse von Fettsäuren entstehen; sie sind wasserunlöslich und umfassen viele natürliche Öle, Wachse und Steroide. (2) Diese Lipide sollen, der Legende nach, im Verlauf der Verwesung organischer Materialien durch die Tätigkeit von Mikroben entstehen. Das klingt einleuchtend, doch hat man es je bewiesen? Wo sind die fossilen Skelette? Die Theorie der fossilen Treibstoffe kann überhaupt keine Beweise für das Vorhandensein jener Lebewesen, aus denen Öl entstanden sein soll, beibringen.

Oelschwindel-thomas-gold.jpg
Abbildung 1: Thomas Gold 1920–2004. Einer der originellsten Denker des zwanzigsten Jahrhunderts. Als (Radio-) Astronom wandte er die Erkenntnisse seiner kosmologischen Arbeit auf die Erde selbst an. Dieses Denken harmonierte mit den russisch-/ ukrainischen Theorien über die anorganische Bildung von Öl. Gold wurde von den institutionellen Wissenschaften wie ein Paria behandelt und sogar als Plagiator verleumdet. Seine Erfindungen und grundlegenden Erkenntnisse befruchteten die Wissenschaften in verschiedensten Feldern – von Kosmologie bis hin zur Humananatomie.
Ölfelder im Nahen Osten nur auf der Bruchzone
Abbildung 2: Die Ölfelder des Nahen Ostens liegen entlang der Sutur zwischen Asien und Afrika; die strukturelle Kontrolle ist offensichtlich (nach Gold, Endnote 9).

Die Debatte über die Kerogene in Erdöl wurde von Professor Thomas Gold mit dem Konzept der „Deep Hot Biosphere“ (3) auf elegante Weise entschieden: es wird immer deutlicher, daß Leben überall dort zu finden ist, wo die dafür grundsätzlich notwendigen Voraussetzungen gegeben sind. Da Organismen sogar im Weltall, in siedenden Heißwasserquellen (Geysiren), auch in Atomreaktoren und überhaupt in Bereichen auftreten, die nie mit der Lebewelt, wie wir sie kennen, (4) in Verbindung gestanden haben, (5) kann es nicht verwundern, daß auch in Erdgas und Öl Lebewesen existieren – bei weitem nicht nur Bakterien. Somit haben diese Organismen das Gas und das Öl nicht geschaffen , sondern sie leben vielmehr auf deren Basis. Die Kerogene beweisen also die organische Herkunft des Öls keineswegs!

Praktisch möglich: Die Entstehung von Öl auf abiotischer Basis

Wenn wir die Theorie der fossilen Treibstoffe einer logischen Analyse unterziehen, dann wird daraus ein gänzlich fragwürdiges, wenn nicht gar phantastisches Unternehmen: Obwohl es keinen Beweis für sie gibt, (6) hat sich gerade die biotische Theorie im Bewußtsein der Allgemeinheit festgesetzt, und nicht etwa eine abiotische Entstehungstheorie. Doch wie steht es um diese abiotischen Theorien über die Herkunft von Erdöl? Können sie bewiesen und im Laborversuch nachvollzogen werden, so wie es die wissenschaftliche Methode von Theorien eigentlich verlangt? Zuerst einmal kann man feststellen, daß abiotische Theorien merkwürdigerweise nicht „en Vogue“ scheinen: Auf der maßgeblichen „Hedberg Konferenz“, mit dem Titel “Origins of Oil“, (in Calgary, Kanada, am 18. Juni 2005) wurden zwar sechs Vorträge über die abiotische Genese von Öl gehalten, doch keiner dieser Vorträge befaßte sich mit entscheidenden, kosmologischen Aspekten. (7) Die „Big Bang“-Kosmologie, wenig mehr als eine wissenschaftlich erscheinende Fassung biblischer Schöpfungsgeschichten, hat viele konkrete Erfahrungstatsachen und Meßdaten einfach wegerklärt und so wird schlicht negiert, daß planetare Massen eine wesentliche organische Komponente haben. Die Erde ist nicht der einzige bekannte Planet, für den dies zutrifft: von zumindest zehn planetaren Massen im Sonnensystem wissen wir, daß sie zumindest Spuren von Kohlenwasserstoffen enthalten.

Nach den Erkenntnissen dieser Forschungen ist das, was wir allgemein als Erdöl bezeichnen, vermutlich wenig mehr als das Ergebnis stofflicher Ausgleichung kosmischer (also auch planetarer) Massen, die sich nach der Explosion einer Supernova je nach Materialeigenschaften in planetare Himmelskörper einten. Die ausnehmend dünne Kruste von erdähnlichen Planeten, bestehend aus „kontinentalem“ und „ozeanischem“ Krustenmaterial (sog. tektonischen „Platten“) (8) schwimmt auf einem Mantel, in dem unvorstellbare Mengen von Kohlenwasserstoffen enthalten sind, die in der fortschreitenden stofflichen Vereinheitlichung der Mantelmaterialien entstehen. Wo immer diese Platten aus soliden Gesteinen aneinander stoßen, wird der darunter liegende Erdmantel in diese Vorgänge miteinbezogen und die freigesetzten Hydrokarbone können an die Erdoberfläche entweichen.

Hier seien ein paar der wichtigsten Argumente angeführt, die für eine abiotische Herkunft von Erdöl sprechen, so wie sie von PhysicsWeb (14. September 2004) dargestellt worden sind:

  • Erdöl wird aus fast 10.000 Metern Tiefe gefördert. Die Druck- und Temperaturbedingungen unterhalb von 6.000 Metern Tiefe zerstören alle organischen Strukturen (die durch Lebewesen gebildet worden sind). Dies bedeutet, daß das „Herkunftsmaterial“ im Falle einer biogenen Entstehung gänzlich in Gesteinsschmelze oder Hochdruck-/ Hochtemperatur-Metamorphose aufgegangen ist. Nur eine abiotische Entstehung kann Hydrokarbone aus diesen Tiefen (ungeachtet des Ausgangsmaterials) erklären.
  • Erschöpfte Ölquellen füllen sich – so scheint es – wieder „von selbst“ auf. Die TfT kann hier keine Erklärung liefern, die abiotische Theorie für die Bildung von Hydrkarbonen schafft dies hingegen souverän: es liegt in der Natur der Sache! Das Volumen, also die schiere Menge des bis dato geförderten Öls, übersteigt die Menge an Öl, die sich aus früher auf der Welt lebenden Tieren gebildet haben könnte, um ein Vielfaches. Wo also, stammt der Rest her?

Im Labor kann man die Produktion von Methan unter genau denselben Bedingungen simulieren, wie sie im Erdinneren vorherrschen. Dies fügt sich zwanglos mit all den anderen Erfahrungstatsachen ein in eine abiotische Theorie für die Bildung von Kohlenwasserstoffen.

Es ist überaus interessant, die regionale Verbreitung von Öl zu betrachten, denn auch sie fügt sich ein in das Mosaik der Indizien, die Öl als aus dem Erdinneren stammend erscheinen lassen:

Wenn man so die Verbreitung südostasiatischer Erdölvorkommen in Beziehung stellt mit tektonischen Strukturen und Gesteinstypen, dann sieht man, daß sich diese Ölvorkommen entlang von Plattengrenzen befinden; anstatt der mächtigen Sedimentabfolgen des arabisch-/ persischen Raumes finden wir aber in Südostasien neben kontinuierlicher Mobilität der Erdkruste auch eine der aktivsten vulkanischen Zonen der Erde. Die Erdölvorkommen des Nahen Ostens sind vergesellschaftet mit Gesteinen „kontinentaler Kruste“, jene Südostasiens hingegen mit „ozeanischer Kruste“ (Kommentar in Endnote 9).

Zwei der wichtigsten Erdölfördergebiete weisen eine gänzlich unterschiedliche Beschaffenheit der Erdkruste auf (die Betrachtung aller anderen Regionen, die Erdöl liefern, ergibt weitere Inkonsistenzen). Dies sollte eigentlich dazu führen, daß man nach einer Entstehungstheorie sucht, welche diesen Gegebenheiten Rechnung trägt: Wie kann es sein, daß grundverschiedene Erdqualitäten dasselbe Material – Öl – hervorbringen? Es gibt aber kein Lehrbuch, das diese Umstände näher erläutert.

Als ich an der Montan-Universität in Leoben mit der Erforschung von Platinerzen befaßt war, untersuchte ich Gesteine, die aus großer Tiefe im Erdinneren stammten. Es zeigte sich damals, daß diese Gesteine etwa 4% freien Kohlenstoff (in der Form von Graphit) enthielten. Für sich alleine gesehen, war dies wenig aufregend. Weiterhin stieß ich jedoch in dieser Forschungsperiode auf folgende, nachdenklich machende Tatsachen, die schon damals – vor einem Vierteljahrhundert – mir hätten zeigen sollen, daß Erdöl keineswegs organischen Ursprungs ist:

  • Ultrabasische Gesteine (also Kieselsäure oder Quarzfrei) treten auf der Erdoberfläche als sog. „Kimberlitpipes“ (10) auf; auch sie enthalten freien Kohlenstoff, in der Form von Diamant. Diamant wird von den explosiven Hochdruckereignissen gebildet, im Verlauf derer die Pipes an die Erdoberfläche gelangen. (11)
  • Dunit, ein noch primitiverer, ultrabasischer Gesteinstyp, tritt ebenfalls in Pipes auf und enthält Platinoide. Ich glaubte damals, daß der enthaltene freie Kohlenstoff verantwortlich sei für die Absonderung der Platinmetalle aus dem Magma und deren Konzentration in den Pipes. (12)
  • An der Leobener Montan-Universität untersuchte ich auch sog. „ophiolitische“ Gesteine. Als Ophiolit werden Gesteine ozeanischer Krustenherkunft (Endnote 8) bezeichnet, die im Verlauf von Gebirgsbildungsprozessen in Gebirge inkorporiert werden. Diese enthielten ebenfalls Graphit in hydrothermal umgewandelten Bereichen.

Ich begriff damals nicht, daß ich den Beweis für die abiotische Bildung von Erdöl im Erdinneren in Händen hielt! Damals (Ende der 1970iger Jahre) dachte im Westen noch niemand daran, daß Erdöl abiotischer Herkunft sein könnte.

Kohlenstoff und Silizium bilden eine Reihe chemisch und strukturell verschiedener Moleküle. Während die unbelebte Welt (zum Großteil) aus Silikaten aufgebaut ist, besteht die lebende Welt im Wesentlichen aus Kohlenstoffverbindungen. Wie die oben angegebenen Beispiele belegen, „animiert“ Kohlenstoff nicht nur die belebte, sondern auch die unbelebte Welt. (13)

Was bedeuten all diese verwirrend erscheinenden Fakten? Sie zeigen, daß es im Erdmantel freien Kohlenstoff gibt, der für die abiotische Entstehung von Öl in Frage käme. Kimberlit und Dunit sind wohl die seltensten Gesteinstypen, die an der Erdoberfläche angetroffen werden. Sie sind im Verlauf von explosiven Prozessen nach oben gekommen. Es scheint angebracht zu vermuten, daß der in ihnen enthaltene Kohlenstoff durch Phasenumwandlungen im Verlauf von chemischen Reaktionen diese explosiven Prozesse verursacht hat. (14) Kimberlite und Dunite finden sich nur in den ältesten, sehr seltenen Bereichen der Erdkruste. Wo immer diese speziellen Bedingungen nicht gegeben sind, gelangt Kohlenstoff wahrscheinlich mittels nicht-explosiver Prozesse an die Oberfläche. Zwei solche Prozesse wurden beim AAPG Treffen in Calgary (siehe oben) vorgestellt:

  • S.B. Keith, (Sonoita Geoscience Research, Arizona) berichtete von Kohlenwasserstoffen in heißen wässrigen Lösungen, die sich gegenwärtig an aktiven Plattengrenzen bilden (wo die tektonischen Platten der Erdkruste miteinander reagieren).
  • P. Szatmari, (Petrobras Research Center, Rio de Janeiro, Brasilien) präsentierte einen Bericht über Spurenelementgehalte, welche die Bildung von Erdöl im Verlauf der Serpentinisierung (Hydrierung) von Peridotiten (einer Klasse ultrabasischer Gesteine) begleiten.
  • Ein weiterer derartiger Bericht ist einige Monate älter: ein Team von Forschern an der Universität von Minnesota hat entdeckt, wie Gesteine des Ozeanbodens Methan (und andere Kohlenwasserstoffe) bilden können, wenn sie mit überhitzten gasförmigen und flüssigen Phasen reagieren, die tief unter dem atlantischen Meeresboden zirkulieren. (15) In Laborversuchen rekonstruierten diese Forscher Bedingungen wie sie am Ozeanboden nahe dem Mittelatlantischen Rücken herrschen. Das Team fand, daß sich unter diesen Bedingungen Kohlenwasserstoffe (Methan, Ethan und Propan) an der Oberfläche von Mineralien bilden, die reich an Fe und Cr sind.
     
Hydrocarbonverteilung in Bohrklein Bohrloch Stenberg
Abbildung 3: Hydrokarbonverteilung in Bohrklein aus dem Bohrloch Stenberg, Siljan, Schweden. Das Schaubild zeigt, daß Methan an Vulkanite gebunden ist und nicht, wie die TfT es verlangt, mit Sedimenten vergesellschaftet ist (nach Gold, Endnote 9).

Es ist wahrlich erstaunlich: Während die Theorie der fossilen Treibstoffe ganz bestimmte Bedingungen fordert um zu funktionieren, kann sich abiotisches Öl in einer Anzahl verschiedener Szenarien bilden.

Alle diese natürlichen Prozesse können im Labor simuliert und quantitativ getestet und qualitativ bewertet werden. Derartige Prozesse während der Wechselwirkung von Lithosphäre und Hydrosphäre an Plattengrenzen können möglicherweise viele der bekannten abiotischen Ölvorkommen erklären, lassen aber die traditionell wichtigsten Ölvorkommen (in Sedimenten) unerklärt.

Nicht nur ozeanische Kruste kann Hydrokarbone produzieren: Schon 2002 haben J. F. Kenney (Gas Resources Corporation in Texas) und Kollegen in Moskau Methan und andere Kohlenwasserstoffe in ähnlich gearteten Experimenten gefunden, die sich innerhalb sedimentärer Abfolgen ereignen können. (16) Unter Bedingungen, die jenen im oberen Erdmantel ähneln, verfolgten andere Forscher den Reaktionsablauf zwischen Diamanten mit abgeflachten Spitzen. Der Vorteil dieses „Diamantschraubstockes“ ist es, daß die reagierende Probe während des Prozesses spektrometrisch gemessen werden kann.

Diese Experimente beweisen, dass sich Kohlenwasserstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganischer Reaktionen bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbener Organismen, wie dies allgemein angenommen wird.

Wie die abiotische Theorie der Ölentstehung sich entwickelte

• Mendeleev, der Vater des chemischen Periodensystems, publizierte 1877 einen Artikel über die Entstehung von Erdöl, der noch heute Gültigkeit hat. Er erkannte die regionalen Muster der Verteilung von Ölvorkommen, aber der damalige beschränkte Wissensstand ließ seine Theorie der Ölentstehung komplizierter wirken als sie eigentlich ist.

• Die kosmische Herkunft von Bitumina (kohlenstoffhaltige Meteorite) wurde bereits 1889 von Sokoloff diskutiert, der betonte, daß Öl und Teer in Grundgebirgen (wie etwa skandinavischen Gneißen) keinerlei organische Herkunft haben können. Er betonte, daß Porosität der einzig relevante Parameter bei der Suche nach Öl sei.

• Vernadsky zeigte 1933 auf, weshalb er daran glaubte, daß Kohlenwasserstoffe im Erdinneren wegen der geringen Verfügbarkeit von freiem Sauerstoff und hohen Drücken die primäre stabile Form von Kohlenstoff sei und Kohlendioxyd weitgehend ersetze.

Der prominenteste und wortgewaltigste Advokat der abiotischen Theorie für die Entstehung von Erdöl ist Kudryavtsev. Er verwies 1959 darauf, daß man kein Öl aus pflanzlichem und tierischem Material im Labor erzeugen kann, das natürlich vorkommendem Erdöl ähnlich ist. Er listete die damals schon bekannten zahlreichen Vorkommen von Öl in kristallinen Gesteinen und Gesteinsformationen auf, die eine gebirgsbildenende Phase mitgemacht haben, wie z.B. in Kansas, Kalifornien, Venezuela und Marokko. Er zeigte damit auf, daß Ölvorkommen oft mit Grundgebirgsstrukturen in Verbindung stehen. Das „Lost Soldier“-Ölfeld in Wyoming enthält beispielsweise Ölvorkommen in jedem Horizont der geologischen Abfolge – von kambrischen Sandsteinen bis hin zu Sedimenten der Oberkreide und sogar aus dem kristallinen Grundgebirge wurde Öl gefördert. In Kanada sind es nicht selten magmatische und metamorphe Gesteine, die Erdgas liefern. Im Gebiet des Baikal Sees in Sibirien stammt das Öl aus präkambrischen Gneißen. Wie Kudryavtsev betonte, kann Öl unter jedem Ölfeld in größerer oder kleiner Menge in allen Horizonten gefunden werden und nicht nur in einer spezifischen Blase.

Keiner will es wissen

Trotz dieser unumstößlichen Fakten zweifelt die Allgemeinheit noch immer nicht an der Theorie der fossilen Treibstoffe, denn alle alternativen Erklärungen werden schlicht niedergeschwiegen. Der Autofahrer hört, daß der Ölpreis in die Höhe ginge, weil eine Raffinerie ausgefallen sei! Da Raffinerien Rohöl kaufen, sollte aber wegen geringeren Bedarfs der Preis im Gegenteil eher sinken! Bei der Vermarktung von Erdöl wird ungeniert gelogen, und wenn es um die Herkunft von Öl geht, wird ganz einfach geschwiegen. Wer aber sich die Mühe macht, die Argumente der Abiotiker zu durchdenken, für den verliert das Gerede von der herannahenden „Energiekrise“ schon an dieser Stelle seine Wirkung.

Doch es kommt noch toller, wenn wir unser Augenmerk von Öl auf das Vorkommen von Erdgas erweitern: Gänzlich unbemerkt – da eben gasförmig und unsichtbar – entweichen dem Erdinneren kontinuierlich unsagbare Mengen von Methan (CH4 - „Erdgas“). Wie die Prozesse zur Synthetisierung von Treibstoff beweisen, ist Erdgas der Vorgänger von Erdöl. Alles was einer solchen Umwandlung nötig ist, sind Wasser, Druck und Temperatur. Wo nicht alle diese Bedingungen stimmen, entweicht das Methan. Bedenken wir: über 70% der Erdoberfläche sind von Ozeanen bedeckt, von denen wir herzlich wenig wissen. Überall dort aber, wo an der Erdoberfläche Bedingungen herrschen, welche dieses Methan festhalten, finden wir Methan-Eis (gefrorene Erdgashydrate).

Gashydrate (wie Methaneis) bilden sich, wenn Wasser im Beisein von Gasen wie Kohlenwasserstoffen, Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff gefriert. Wasser kristallisiert in diesem Fall in käfigartigen Strukturen, welche das jeweilige Gas umschließen. (Anmerkung Der Weg: Tritt eines dieser Gase unterhalb von etwa 300 Metern Wassertiefe und Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunktes (fast überall im Meer in dieser Tiefe gegeben) aus dem Boden aus, so formen sich diese Hydrate. Das Wasser alleine gefriert nicht, aber mit dem Gas zusammen bildet sich dieser Feststoff. Dieser Prozeß läuft bereits in recht großer Tiefe im Meeresboden ab, sobald das aufsteigende Gas noch im Gestein oder Sediment mit eingedrungenem Wasser in passender Temperatur zusammenkommt. so bildet sich wie im Falle des Golf von Mexiko bis zu mehrere Hundert Meter dicke Schichten von Meeresboden durchsetzt mit Hydraten, vor allem aus Methan und in geringerer Menge aus Kohlendioxid (CO2).

Gas-Hydrate (im Englischen „Clathrates“) wurden erstmals 1810 von Sir Humphrey Davies als eine Laboratoriumskuriosität beschrieben. In den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts wurden sie zu einem gewichtigen Problem für den Pipelinetransport von Erdgas unter kalten Bedingungen. Gashydrate sind kristalline Feststoffe und sehen aus wie Eis. Sie bilden eine käfigartige Struktur um kleinere Gastmoleküle. (17) Die häufigsten Gastmoleküle sind Methan, Ethan, Propan, Isobutan, normales Butan, Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserstoffsulfid. Wenn man die Verteilung von Gas-Hydraten betrachtet, bekommt dieser Punkt eine enorme Bedeutung: Sie treten überall auf, wo permanent Temperaturen von weniger als +7 Grad Celsius herrschen. Damit sind weite Flächen der subarktischen Tundren und der Meeresböden potentielle Orte, an denen sie angetroffen werden können. (18) In Wahrheit sind Gas-Hydrate in unvorstellbaren Mengen vorhanden.

  • Ozeanische Schlämme und der Vostok See in der Antarktis enthalten eine geschätzte Menge von einer Billion Kubikkilometern Methan-Eis. (19) Auf der Fläche von Österreich aufgetürmt, würde diese Masse etwa 11.600 km hoch in den Himmel ragen! Wenn nur ein geringer Prozentsatz dieses Materials in saubere Energie umgesetzt würde, dann gäbe es kein Energieproblem. Natürlich darf man an dieser Stelle nicht verschweigen, daß sich bisher die technischen Probleme um den Abbau und Transport der Gas-Hydrate als schwer lösbar erwiesen haben. Doch zukünftige Technologien könnten – falls man sie denn entwickelt – hier wahrscheinlich eine Lösung bieten.

Damit sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir fragen müssen, ob Erfahrungstatsachen wie der fossile Befund mit den Gedankengebäuden der Theorie der fossilen Treibstoffe in Einklang gebracht werden können.

Wir können zwar die Gebeine von Dinosauriern in Sedimenten finden – aber bedeutet dies zwingend, daß die Theorie der fossilen Brennstoffe jemals in der Natur verwirklicht worden ist? Einerseits stellt sich die Frage, wo das Öl ist, das in ihrer Verwesung entstanden sein soll, und andererseits, warum es dort, wo wir Öl finden, keine Dinosauriergebeine gibt? (Dies gilt natürlich nicht nur für Dinosaurierfossilien!) Wie konnte man je an eine kausale Verbindung denken?

Aus all dem hier Gesagten ergibt sich, daß ein weiteres Festhalten an dem Glauben von der biogenen Herkunft der Kohlenwasserstoffe unwissenschaftlich (da unbeweisbar) ist. Über etwa 250 Jahre hat sich eine gigantische Menge von Erfahrungstatsachen angesammelt, die nur mit einer abiotischen Bildung von Erdöl verständlich sind.

Füllen sich Ölreserven spontan von selbst wieder auf?

Am 26. September 1995 erschien in der New York Times unter der Überschrift „Geochemist says oil fields may be refilled naturally“ ein Artikel von Dr. Jean K. Whelan, in dem sie vermutet, daß Öl in gewaltigen und schnellen Schüben aus Reservoirs in großer Tiefe in Oberflächennähe gelangt. Skeptiker ignorieren die faktischen Hinweise auf die Richtigkeit ihrer Hypothese. Dr. Whelan erstellte ihre häretischen Ansichten während ihrer Arbeiten in Eugene Island 330, einer Ölexplorationskonzession im Golf von Mexiko. Dort wurde 1972 in 2.000 m Tiefe (unter dem Meeresboden) eine der produktivsten Ölquellen der Welt gefunden. Eugene Island 330 ist auch aus einem anderen Grund außerordentlich: Die geschätzten Reserven haben sich weit weniger verringert als Experten in Anbetracht der Förderung erwartet hatten. „Es könnte sein,“ sagte Dr. Whelan, „daß an bestimmten Stellen, besonders dort, wo die Erdkruste stark verworfen (tektonisch gestört) ist, Ölreservoirs sich aus tieferen Lagern spontan auffüllen.“ Sie bestätigte damit die oben angeführte Behauptung von der Regeneration der Ölfelder.

Tektonische Störzonen als unerschöpfliche Ölquellen

Die Entdeckung, daß Öl aus vielen ozeanischen Quellen austritt, die über tektonischen Störungszonen liegen, und zwar kontinuierlich und massenhaft, hat viele Wissenschaftler davon überzeugt, daß Öl innerhalb von Störungszonen aus viel tiefer liegenden Lagern in Oberflächennähe gelangt. Ein kürzlich erschienener Bericht der US Department of Energy Task Force on Strategic Energy Research and Development schloß, daß „neue Daten und Interpretationen darauf verweisen, daß Öl und Gas in Eugene Island 330 in unerschöpflicher Menge vorhanden sind.“ Der Bericht zog in Erwägung, daß ähnliche Phänomene auch in anderen Regionen gegeben sein könnten, etwa in anderen Bereichen des Golfs von Mexiko und dem Schelfbereich vor der Nordküste von Alaska. (20) Es könnte also sein, daß noch viele tiefer liegende Ölvorräte auf ihre Entdeckung warten.

Für die Theorie fossiler Erdölentstehung ergeben sich aus diesem seriösen Artikel eine Reihe von Problemen: • Wie sollen die Überreste von Lebewesen Tausende Meter unter die Erdoberfläche gelangt sein?

  • Wie sollen endliche Mengen von Tierüberresten sich in unendliche Ölvorräte verwandelt haben?
  • Wie soll die Theorie fossiler Erdölentstehung je das spontane Austreten von immensen Quantitäten an Öl (und Gas) auf dem Meeresboden erklären?

Sieben Jahre später, im Juni 2003 berichtete Geotimes über diese Situation im Golf von Mexiko (Raining Hydrocarbons in the Gulf 21), und die Sachlage wurde noch komplexer. „Unter dem Golf von Mexiko fließen Kohlenwasserstoffe nach oben durch ein kompliziertes Netzwerk an Verbindungswegen und Reservoirs. ... All das ereignet sich in der Jetzt-Zeit und nicht vor Millionen von Jahren“, schrieb Larry Cathles, Chemiker und Geologe der Cornell University. (22) „Wir betrachten ein gigantisches Durchfluß-System, in dem sich Öl gegenwärtig bildet, durch die überlagernden Schichten hocharbeitet, die Reservoire füllt und an den Ozeanböden austritt. Und all das in der Jetzt-Zeit!“

Cathles und seine Mitarbeiter schätzen in einer Studie, daß in einem Gebiet, südlich der Küste von Louisiana, das etwa 15% der Fläche von Österreich ausmacht, bis zu 184 Milliarden Tonnen von Öl vorhanden sind. Dies sind 30% mehr als die Menschheit bisher in ihrer gesamten Geschichte gefördert hat.

Cathles verweist darauf, daß dieses Gebiet im Verhältnis zur Gesamtoberfläche der Erde nur eine winzige Fläche hat. „Wenn dies auf der ganzen Welt so ist, dann treten ungeahnte Mengen von Kohlenwasserstoffen an die Oberfläche aus.“ Dieser Geotimes-Artikel zeigt auch auf, daß die unentdeckten, kommerziell auswertbaren Erdöllager des küstennahen Golfs von Mexiko (Schelfgebiet) 71 Milliarden Barrel betragen. Die offensichtliche Frage ist ganz eindeutig: Wie kann all dies von der biotischen Entstehungstheorie erklärt werden? In diesem Fall fehlen nicht nur die Skelette der Lebewesen, sondern gar noch das einschließende Sediment!

Warum bestehen wir nach wie vor darauf, eine antiquierte Theorie aufrecht zu erhalten, die offensichtlich von allen Daten widerlegt wird? Gründet sich der wissenschaftliche Fortschritt nicht auf die Formulierung von Hypothesen, die dann getestet werden? Und wenn die Hypothesen einem Test nicht standhalten können: Ist es dann nicht üblich, diese zu modifizieren oder durch neue, bessere Hypothesen zu ersetzen? Seit 250 Jahren schon finden sich nur Indizien, die gegen die biotische Entstehungstheorie sprechen!

Wie bildet sich Öl wirklich?

Im August 2002 veröffentlichte das Journal Proceedings of the National Academy of Sciences eine Studie, in der die Autoren (23) einige sehr überzeugende Argumente anführen. Demnach

  • bildet sich Öl nicht aus organischen Komponenten und
  • nicht bei Temperaturen und Drücken, wie sie nahe der Erdoberfläche herrschen,
  • sondern es wird aus inorganischen Komponenten gebildet, und zwar
  • bei Drücken und Temperaturen, wie sie im Inneren der Erde herrschen. (24)

Andere Experten können sich vorstellen, daß Öl „sich bei den hohen Drücken und Temperaturen nahe dem Erdmantel auf anorganische Weise gebildet hat und vom Wasser, das dichter ist als Öl, in Oberflächennähe gehoben wird. Dabei kann es von sedimentären Gesteinen, die das Öl nicht weiterwandern lassen, eingeschlossen werden.“ Interessanterweise geben diese Experten unumwunden zu, daß es sich bei jenem Öl, das aus Reservoirs nahe der Erdoberfläche gepumpt wird, ohne weiteres um dasselbe Öl handeln könnte, das sich spontan und ununterbrochen neu in der Tiefe der Erde bildet. Merkwürdig genug, daß dennoch dieselben Experten keinen Grund dafür gegeben sehen, das alte Mantra der „Fossilen Brennstoffe“ anzuzweifeln oder gar aufzugeben. Im Wissenschaftsjournal Nature wurde der Bericht von Kenney et al. extrem wortkarg zusammengefaßt: „Man kann Öl nicht aus Steinen pressen.“

Kenney und Kollegen argumentieren dagegen: „Öl stammt nicht von toten Pflanzen und/ oder Tieren, sondern wird in der Hydrierung von gemeinen Gesteinen produziert, unter den Druck- und Temperaturbedingungen, wie sie hundert Kilometer unter der Erdoberfläche herrschen.“ Kenney und seine russischen Kollegen postulieren, daß sich alles Öl auf diese Weise bildet. Daraus ergibt sich, daß unerschöpfliche Vorräte darauf warten, entdeckt und produziert zu werden. Ölgeologen akzeptieren bereits jetzt, daß manches Öl auf diese Weise gebildet werden könnte: „Niemand hat jemals behauptet, daß es keine anorganischen Quellen für Öl gäbe“, sagt Mike Lewan (US Geological Survey). Dieser und viele andere Experten verwehren sich aber gegen die Behauptung von Kenney et al., daß Öl sich nicht aus organischer Materie in oberflächennahen Sedimenten bilden könne. Geotimes schlägt in dieselbe Kerbe und zitiert Scott Imbus, der als organischer Chemiker für die Chevron Texaco Corporation arbeitet und die Forschungsarbeit von Kenney und anderen wie folgt kommentiert: „Dies ist eine exzellente und rigorose Behandlung der theoretischen und experimentellen Aspekte abiotischer Ölbildung in der Tiefe der Erde. Schade nur, daß damit nichts über die Herkunft der kommerziellen Erdölvorkommen fossiler Treibstoffe ausgesagt wird.“

Wir sehen uns also vor folgender Situation: die führenden Geochemiker der Welt (sprich: Sprachrohre der Ölindustrie) können keinen Fehler im mathematischen Modell von Kenney finden. Dennoch haben sie die unübliche Strategie adoptiert, zu behaupten, Öl könne sich auf mehr als nur eine Art und Weise bilden: Demnach wäre es möglich, Öl sowohl unter den extrem hohen Temperaturen und Drücken des Erdinneren als auch unter den moderaten Bedingungen in Oberflächennähe zu generieren.

Man kann es in manchen Gesteinen machen. Man kann Öl genauso gut in einer Experimentalanordnung machen, man kann es hier oder dort machen – besser sogar: überall! Diese heile Welt wird nur von einem Faktum überschattet:

Es gibt keine einzige experimentelle Versuchsanordnung, mittels der Öl aus Plankton, Fischen, Krautköpfen oder Dinosauriern gemacht werden kann! All jene, die mit dem Argument der Kerogene auffahren, können aber keinen Nachweis von deren organischer Herkunft beibringen. Aber zurück zu: „man kann Öl überall machen“. Jene provokative Äußerung von Kenney et al. wurde keineswegs achtlos in den Tag gesprochen. Dies wird demonstriert in einer Reihe von interpretativen Forschungsarbeiten: eine große Zahl von außerordentlich wichtigen Ölvorkommen findet sich in zerscherten Grundgebirgsstöcken, die im Sinne der TfT keinerlei Potential für Erdölfelder aufweisen:

  • Nelson (2001) (25) berichtet, daß „... gegenwärtig von BP AMOCO ausgebeutete und schon für zukünftige Ausbeutung vorgesehene Erdölfelder in zerscherten Grundgebirgskomplexen geschätzte 21 Milliarden Barrel Öl Äquivalent (BBOE)“ enthalten. Er listet 370 Erdölfelder weltweit. Damit zeigt er auf, daß Zufall wohl kaum im Spiel sein kann. Einige vereinzelte Fälle, in denen Öl in Bereichen auftritt in denen es eigentlich nicht sein sollte, könnten als Zufälle wegerklärt werden – aber Hunderte?
  • Kenney und seine Mitarbeiter haben für ihre richtungweisenden Tief-Bohrprogramme im Dnieper-Donetsk Becken einen ukrainischen Staatspreis gewonnen. Dieser Preis war nicht nur eine Anerkennung ihrer bahnbrechenden akademischen Arbeit, sondern belohnte die Forscher auch und vor allem für die enorme wirtschaftliche Bedeutung ihrer Arbeit!

Es gibt sicherlich einen Grund dafür, daß so wenig Interesse daran besteht, die Art und Weise der Bildung eines derart wichtigen Rohstoffes zu verstehen – noch dazu angesichts der drohenden (besser wohl der angedrohten) Verknappung! Der Grund kann nur sein, daß die Antworten schon bekannt sind. Das Ziel der Verschleierung ist es natürlich, daß die Allgemeinheit diese Antworten nie erfährt. Wieso sonst könnte es sein, daß man seit Jahrzehnten krampfhaft an einer wissenschaftlichen „Theorie“ festhält, die in Wahrheit wenig mehr als eine Hypothese ist und welche die vorhandenen faktischen Daten nicht erklären kann? Weshalb sonst wäre es gekommen, daß ein halbes Jahrhundert russischer wissenschaftlicher Arbeit im Westen keinen Eingang in akademische Kreise gefunden hat?

Wir wollen uns dieser Problematik noch von einem anderen Gesichtspunkt aus nähern, um aufzuzeigen, wie tief greifend die allgemeine Ignoranz wirklich ist.

Unkonventionelle Öle

Die Geowissenschaften und die Ölindustrie bezeichnen die vermutlich umfangreichsten, oberflächennahen komplexen Hydrokarbonlagerstätten als „unkonventionelle“ Öllager. Diese werden unterteilt in Teersande und Ölschiefer.

Manche unter uns können sich noch bestens an die Ölkrise des Jahres 1973 erinnern. Wir wollen nur einen Aspekt dieser irrsinnigen Periode betrachten und davon absehen, daß die Versklavung der gesamten Welt durch die Verschuldung an westliche Banken eine direkte Folge der Petrodollars war, die verzweifelt nach Verzinsung suchten. Darüber ist schon viel geschrieben worden. Ein Aspekt dieser Situation wird aber kaum je betrachtet: Damals wurde gezeigt, daß in den „unkonventionellen“ Ölvorkommen (Teersande und Ölschiefer) ein Mehrfaches der Volumen an Öl vorkommt, als in den Feldern von frei fließendem Öl!

Den Wenigsten ist bewußt, daß es sich hier nur um Nomenklatur handelt. Geradeso wie im Mittelalter die Wissenschaften hauptsächlich mit der Namengebung befaßt waren: Sobald Dinge oder Prozesse einen Namen hatten, konnte man sie hantieren oder sich mit ihnen befassen. Die Ölindustrie und ihr zugrunde liegende Wissenschaften vermochten bis heute nicht, eine den Tatsachen gerechte Hypothese zu erstellen; nirgendwo in der Fachliteratur findet sich eine solche.

Strukturelle Ölfalle im Gestein durch Verwerfung
Abbildung 4: Schematisierte “strukturelle“ Ölfalle
Ölsand und Ölschiefer vergrößert
Abbildung 5: Teersand (schematisierte mikroskopische Erscheinung; Blickfelddurchmesser etwa 10mm). Abbildung 6: Ölschiefer (schematisierte mikroskopische Erscheinung; Blickfelddurchmesser etwa 5mm.)

Basierend auf der russisch-/ ukrainischen, abiotischen Theorie für Erdöl können zwei grundlegende Arten von Erdöllagerstätten unterschieden werden: (26)

  1. „konventionelle“ Lagerstätten, wo Erdöl im Erdinneren vorhanden ist, da „Ölfallen“ das Ausdringen des Öls an die Oberfläche verhindert haben und
  2. unkonventionelle Lagerstätten, wo das Erdöl bis an die Oberfläche vordringen konnte und sich über vorhandene sedimentäre Ablagerungen ergossen hat und sich heute in deren Porenraum findet. Diese Gruppe (mit einem durchschnittlichen Ölgehalt von 25% des Gesteinsvolumens) kann unterteilt werden in Teersande (wo diese Sedimente sandiger Natur waren) und Ölschiefer (in Fällen, wo das Erdöl sich in schlammige Ablagerungen ergossen hat).

Daß in Teersanden und Ölschiefern (27) keine Skelettreste jener Tiere gefunden werden, aus deren Verwesung die Kohlenwasserstoffe entstanden sein sollen, stimmt jeden logisch Denkenden skeptisch: Die hier angebotene alternative Genese dieser Materialien benötigt keinerlei positive oder negative Zufälle, um die Realität verständlich zu machen.

Die einzigen wirklichen Unterschiede zwischen diesen drei Modalitäten bestehen in der Tatsache, daß einerseits das im Untergrund befindliche Öl nach wie vor frei fließen kann (im Porenraum oder entlang strukturell bedingter Hohlräume und an den Grenzflächen unterschiedlicher Gesteine), und daß andererseits diese Lager durch natürliche Fraktionierung der oberflächlichen Öle ihre volatilen Komponenten großteils an die Atmosphäre verloren haben. Vor etwa 30 Jahren ergab sich ein globaler Wettlauf, um das Öl aus den oberflächlichen Lagerstätten freizusetzen und in Treibstoffe zu verwandeln. (28) Die Destillation von Öl aus Teersanden und Ölschiefern stellte sich als sehr teuer heraus und die Idee wurde (offiziell) verworfen. Nur selten hören wir, daß einer der größten Lieferanten von Erdöl an die USA – nämlich Kanada – etwa 20% seines Öls aus dem Athabasca Teersand produziert! Dadurch zeigt sich, daß die Verfahren zum Abbau und der Destillation von Öl aus Teersanden und Ölschiefern mittlerweile vergleichbare Profite abwerfen wie die Förderung konventioneller Öle; diese Lagerstätten müssen also in jede Schätzung der vorhandenen Hydrokarbon- Ressourcen mit eingeschlossen werden. Daß dies nicht getan wird, bezeugt die Abbildung 7.

Bevor wir der Theorie von fossilen Treibstoffen endgültig den Todesstoß versetzen, sei das oben Gesagte kurz zusammengefaßt. Niemand hat das besser getan als Professor Thomas Gold (der im Vorjahr verstorben ist): Seine Argumentation (aus seinem Artikel wie in Endnote 9 zitiert) brachte folgende Nachweise für die abiotische Herkunft von Hydrokarbonen vor:

  1. Erdöl und Methan treten vorwiegend in linearen (oft bogenförmigen) geographischen Mustern auf. Diese werden von tief sitzenden Strukturen der Erdkruste verursacht und haben oft wenig oder gar nichts mit sedimentären Mustern zu tun.
  2. Hydrokarbon-reiche Gebiete sind in ihrer Gesamtheit vielversprechende Explorationsziele. Obwohl sich solche Gebiete über oft gänzlich unterschiedliche geologische Alter der Gesteine und oft auch in das Grundgebirge erstrecken, kann in ihnen überall Öl gefunden werden. Invasion der Fluide von „unten“ kann dies viel besser erklären als die zufällige sukzessive Ablagerung von Sedimenten.
  3. Manche Öle entbehren aller organischer Indizien – es wäre kaum wissenschaftlich anzunehmen, daß alle Hinweise auf organischen Ursprung zerstört worden sind, der Stoff aber per se unbeeinflußt geblieben ist.
  4. Methan findet sich in vielen Bereichen in denen ein biogener Ursprung unmöglich ist oder wo biogene Ablagerungen quantitativ unerfindlich sind: an mittelozeanischen Rücken, wo Sedimente gänzlich fehlen; in Klüften von Gesteinen, die von Magmen abstammen oder in der Umwandlung von Sedimenten im Verlaufe von Gebirgsbildungen (oft in exzessiver Tiefe) entstanden sind und sogar in vulkanischen Regionen. Gashydrate finden sich in gigantischen Mengen an Meeresböden und in den Tundren; in beiden Fällen ist eine organische Herkunft aufgrund der vorhandenen Mengen nicht erklärbar.
Oelschwindel-ausgeschiedene-regionen.jpg
Abbildung 7: Tabellierung der 2004 bekannten Erdöl- und Erdgas-Reserven (nach USGS, 20904; neue Daten für China und Falkland Islands addiert). Unkonventionelle Ölvorkommen sind nicht erfaßt; Gasreserven wurden auf Energiegehalt von Öl umgerechnet (= „Öläquivalent“)
Historische Ölproduktion und die falsche Erwartung von Peak Oil
Abbildung 8: Historische Ölproduktion und die falsche Erwartung von Peak Oil. Wir werden das Mineral-Öl nie zu Ende bekommen, da die Erdkruste auf Kohelnwasserstoffen schwimmt!
  1. Hydrokarbonlagerstätten zeigen über weite Flächen gleich bleibende chemische und isotopische Eigenheiten unabhängig von geologischen Gegebenheiten wie Alter und Gesteinsbeschaffenheit.Diese chemischen Signaturen (Verteilungsmuster von Spurenelementen oder Isotopenverhältnisse) sind regional invariant. Oft kann man mittels einer chemischen Analyse die Herkunftsregion von Öl nachweisen, obwohl in dieser Region gänzlich unterschiedliche Gesteine Öl enthalten. Öl vom Nahen Osten oder Südamerika ist gänzlich unterschiedlich, westafrikanisches Öl oder kalifornisches Öl unterscheidet sich von allen anderen Ölen durch sein Kohlenstoffisotopenverhältnis. Öl aus Venezuela hat beträchtliche Vanadiumgehalte, wohingegen das Öl aus Brunei Zink aufweist und Gas aus Sumatra oder dem südchinesischen Meer signifikante Quecksilbergehalte enthält.
  2. Die regionale Vergesellschaftung von Erdöl mit dem Edelgas Helium und vor allem das Isotopenverhältnis von Helium können im Rahmen der Theorie der fossilen Treibstoffe nicht erklärt werden. (29)

Wer glaubt noch an die Theorie der fossilen Treibstoffe?

Es ist offensichtlich, daß die Ölindustrie selber die Theorie der fossilen Treibstoffe schon seit Jahrzehnten nicht mehr als relevant betrachtet. Wie sonst ist es erklärbar, daß die immensen Ölfelder in der Nordsee jemals gesucht und gefunden wurden? Es gibt dort keine mächtigen Sedimentformationen innerhalb derer sich Öl hätte bilden können, und eine laterale Wanderung von Öl hätte über Hunderte von Kilometern zu erfolgen gehabt – noch dazu in vollkommen dichten, magmatisch-vulkanischen Gesteinen! Daß die Entdeckung des Öls in der Nordsee kein Einzelfall war, wird dadurch bezeugt, daß Brasilien mittels der Ölförderung vom Südatlantik innerhalb von zwei Jahren autark sein wird. (30)

Das beredteste Beispiel dafür, daß die Ölindustrie selber die TfT verworfen hat, wird in einem Bericht im National Geographic (31) anschaulich beschrieben: Darin wurde von dem wichtigsten Ölfund in Amerika seit der Entdeckung der Felder in Alaska berichtet. Etwa 200 km südöstlich von New Orleans wurde im Golf von Mexiko ein neues, etwa 5.600 m (!) unter dem Meeresboden gelegenes Ölfeld („Thunder Horse“) gefunden, das mindestens eine Milliarde Barrel Öl enthält. BP plante damals, 25 Bohrlöcher in das gigantische, mehr als 140 Quadratkilometer große Feld abzuteufen. Diese Entdeckung läßt den Heißluft-Ballon der TfT in sich zusammenfallen: Selbst wenn das dort gefundene Öl sich aus organischen Substanzen ursprünglich gebildet haben sollte, wäre es unter den in dieser Tiefe herrschenden Druck- bzw. Temperaturbedingungen nicht stabil. Weshalb hat man auf diese immense Tiefe gebohrt, wo doch fast ein Jahrhundert lang Bohrlöcher von weniger als 2.000 m Tiefe gang und gäbe waren? Es ist also nicht nur die wissenschaftlichkeit der Theorie der fossilen Treibstoffe zweifelhaft – sie wird auch in der praktischen Suche nach weiteren Ölquellen von der Ölindustrie nicht mehr generell angewendet! Dennoch wird in Universitäten weiterhin die TfT gelehrt und von den Ölfirmen nach wie vor davon gesprochen, daß wir dem Ende der Ölzeit entgegensehen. Die Medien verschrecken Konsumenten regelmäßig mit dieser Mär und nur so ist es verständlich, bei Produktionskosten von oft weit weniger als US $ 10 pro Barrel, (32) daß der Weltmarktpreis etwa das siebenfache ausmacht, ohne daß die Allgemeinheit die in der Ölindustrie Tätigen nicht samt und sonders teert und federt. (Das wäre zwar passend, aber sicherlich nicht ausreichend.)

Die Theorie der fossilen Treibstoffe ist wenig mehr als eine gigantische Lüge, die den Menschen von der „Verdummungsmaschine“ aufgetischt wird. Nur mittels der gedanklichen Verbindung der Folgen der Theorie von fossilen Treibstoffen (TfT) (daß Öl fossiler Herkunft sei und daß Fossilien nur in begrenztem Maße vorkommen), läßt sich diese Theorie weiterhin aufrechterhalten. In dem Maße wie die TfT an Zugkraft verliert, wird das neue Schreckgespenst von „Peak Oil“ von den Betreibern des Großen Ölschwindels lanciert. 

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Endnoten

1 Russell schreibt: „Wenn wir uns ernsthaft fragen, ob wir wirklich irgend etwas wissen, dann führt uns das natürlicherweise hin zur Hinterfragung unserer Kenntnis – in der Hoffnung, daß wir in der Lage sind, Kenntnis in welche wir vertrauen können zu trennen von solcher, die nicht vertrauenswürdig ist.“   zurück

2 Der Prozeß mittels dessen „Öl“ in der Pyrolyse aus organischen „Vorgängern“ („Kerogen“) im Labor gemacht werden kann wird als „rock eval“ bezeichnet und ist 1977 erfunden worden. Er wird üblicherweise ausgeführt um das Potential von Sedimenten zu eruieren Öl zu enthalten (oder generiert zu haben). Dies gleicht dem Prozeß, mittels dessen man aus einer Tablette Wasser machen kann: man muß die Tablette nur in Wasser lösen!   zurück

3 Gold, Thomas: “The Deep Hot Biosphere. Proceedings of the National Academy of Science“, USA, 89, 6045, 1992. Es sei hier erwähnt, daß Gold die Tatsache betont, daß derartige Ideen in der UdSSR seit Jahrzehnten Lehrbuchweisheit waren; seit der Übernahme des ehemaligen Ostblocks und vor allem seiner Ölindustrie durch westliches Kapital sind diese Bücher aus Bibliotheken entfernt worden und die in ihnen vertretenen Ideen in der Versenkung verschwunden. Dieses wurde dem Autor von Prof. Igor Hrusecky, Vorstand des Instituts für Geophysik und Hydrokarbon Potential, Universität Bratislava, Slowakische Republik (Internet „Debatte“ - Februar 2001) bestätigt. Vielen herzlichen Dank, Herr Kollege!   zurück

4 In Mexiko und Rumänien gibt es Höhlen, in denen Leben „neu entstanden“ ist ... diese Höhlen wurden durch Säuren geschaffen, die sich aus von „unten“ aufdringenden Gasen in Reaktion mit Gesteinswasser gebildet haben, standen NIE mit der Außenwelt in Verbindung – enthalten nun aber allerartiges Leben. Diese rätselhafte Situation wird von der paradigmatischen Wissenschaft kaltlächelnd einfach totgeschwiegen und wird von NEXUS (wem sonst?) dereinst aufgegriffen werden.   zurück

5 Horikoshi, K. & W.D. Grant (Hrsg.): Extremophiles: Microbial Life in Extreme Environments (Wiley Series in Ecological and Applied Microbiology). Wiley-Liss; ISBN: 0471026182 .1998   zurück

6 Man ist an den frühen christlichen Theologen Tertullian erinnert, der da sagte „credo quia absurdum“ (ich glaube es, weil es absurd ist).   zurück

7 Radioastronomische Messungen haben ergeben, daß die überwiegende Mehrheit aller kosmischen Materie, die beobachtet werden kann, organischer Natur ist und auf Kohlenstoff basiert; dies ist einer der wesentlichen Angelpunkte der „Steady State Cosmology“, die von Thomas Gold, Fred Hoyle u.a. nach dem 2. Weltkrieg angedacht wurde. Eine darüber aufklärende Arbeit sei hier empfohlen: Hoyle, F. & C. Wickramasinghe: „Our Place in the Cosmos. Life did not begin on Earth it arrived from Space and is still arriving.” Phönix, London 1993.   zurück

8 Die Unterschiede sind bedingt durch die relativen Verhältnisse von diversen Silikatmineralen (ferrometallisch in ozeanischer- und nichteisenmetallisch in kontinentaler Kruste) in diesen sich gegeneinander dauernd verschiebenden „Platten“.   zurück

9 Thomas Gold: “The Origin of Methane (and Oil) in the Crust of the Earth“; U.S.G.S. Professional Paper 1570, The Future of Energy Gases, 1993   zurück

10 Der Begriff „Pipes“ wird auch im Deutschen in der Sprache der Gesteinskundler und Bergleute gebraucht als Term für vulkanische Bildungen, die durch explosive Ereignisse an die Erdoberfläche gedrungen sind und Diamant (in Kimberlit-Pipes) und Platinmetalle (in Dunit- Pipes) enthalten.   zurück

11 Nixon, P.H.: “Mantle Xenoliths”. John Wiley, New York, ISBN: 0471912093, 1987. 12.0pt; Dieses Buch, so exzellent es auch ist, kann nur einen Bruchteil der Erkenntnisse vermitteln, die ich bei der Geländearbeit mit Peter Nixon 1981 in den Drakensbergs, Transkei, Südafrika erwerben durfte.   zurück

12 Stumpfl E.F & S.E. Tischler: „Chromite and Graphite in platiniferous dunite pipes in the Eastern Bushveld, RSA“. In: Ore Genesis - The State of the Art. Hrsg. G.C.E. Amstutz et al., Springer, New York, 389-395, 1981   zurück

13 Letztendlich ist Plattentektonik nur ein Prozeß, der die relativen Verhältnisse der chemischen Bestandteile der Gesteine – somit auch von Kohlenstoff – in verschiedenen Typen jener Krustenbereiche (siehe Endnote 8), die als „tektonische Platten“ bezeichnet werden, verändert.   zurück

14 Kohlenstoff in Kalzit (Kalk - CaCO3) ist ein Feststoff, in Kohlensäure (HCO3) – eine Flüssigkeit und in CO2 oder CH4 – ein Gas.   zurück

15 www.PhysOrg.com, 12. Dezember 2004   zurück

16 Proceedings National Acad. Sci. 99, 10976: „Petroleum under pressure“; siehe auch http://www.physicsweb.org/ articles/news/8/9/9/1   zurück

17 Wenn man von „Käfigstrukturen“ hört, ist man sofort an die Fullerene („Bucky-Balls“), das C6O Molekül und ähnliche Gebilde, erinnert.; Aldersey-Williams, H.: “The Most Beautiful Molecule. The Discovery of the Buckyball.” J. Wiley & Sons, New York, 1995   zurück

18 Krenvolden K.A. & L.A. Barnard: “Hydrates of natural gas in continental margins.” In: Watkins, J.S. & C.L. Drake (Hrsg.): Studies in Continental Margin Geology, AMER. ASSOC. PETROLEUM GEOL. Memoir 34 63144, 1982. All dies war schon vor über 20 Jahren bekannt, ist aber der Weltöffentlichkeit durch selektives Zitieren von Fachliteratur vorenthalten worden.   zurück

19 Ellis Evans, J.C. & D. Wynn Williams: “A great Lake under the Ice”. NATURE 381:644-46, 2000    zurück

20 „… es wird angenommen, daß es in Nordalaska mehr Öl und Gas gibt als in gesamt Saudi Arabien.“ http://www. reformation.org/energy-non-crisis.html   zurück

21 http://www.geotimes.org/june03/NN_gulf.html    zurück

22 Professor Thomas Gold, Astrophysiker an der Universität Cornell, hat sein enormes Prestige als Mitglied der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften dafür eingesetzt, die russisch-/ ukrainische abiotische Theorie der Ölentstehung im „Westen“ zu popularisieren.   zurück

23 J.F. Kenney, V.A. Kutchenov, N.A. Bendeliani und V.A. Alekseev.   zurück

24 http://www.gasresources.net/index.htm.   zurück

25 Nelson, R. A.: „Geologic Analysis of Naturally Fractured Reservoirs“. Gulf Publishing Co. Book Div., 2nd Edition, 332.pp. 2001. Eine umfassende Behandlung dieses Themas findet sich in: Hydrocarbon Production from fractured Basement Formations. Last main update 11th February 2002. Compiled by Tony Batchelor, Jon Gutmanis and Colleagues of GeoScience Limited Unter www. google.com im Internet zu finden   zurück

26 http://www.mosquito-verlag.de/weblog.php?p=1&id=162   zurück

27 Eine Übergangsgruppe sind die „Schweren Öle“ im Orinoko- Gebiet von Venezuela. Sie sind bei Temperaturen von über 50 Grad Celsius flüssig; wenn sie unter dieser Temperatur abkühlen, gerinnen sie zu einer zähen Masse. http://www.vheadl ine.com/readnews.asp?id=23128. Daß die Orinoko Öle mittels Bohrlöchern gepumpt und die Athabasca Teersande mit Schaufelladern abgebaut werden, ist eine Folge ihrer geologisch-geographischen Position sowie ihrer Geschichte nach der Bildung: Die Lagerstätten im Orinoko wurden von Sedimenten überlagert, die generell ölfrei sind, wohingegen die Athabasca Teersande nach ihrer Bildung unbedeckt blieben.   zurück

28 Damals zeigte sich auch ein weiteres Faktum mit brutaler Deutlichkeit: frei fließendes Öl findet sich zumeist in Ländern, wo die Menschen zu Allah beten.   zurück

29 Darauf habe ich in meinem NEXUS Artikel letztes Jahr (XI,5, S. 33-40, August - September, 2004) und in meinem Vortrag beim NEXUS Treffen in Brisbane (2004) verwiesen.    zurück

30 ChannelNewsAsia, 19. August 2005   zurück

31 National Geographic, Juni „The End of cheap oil“   zurück

32 Wer mit Google nach Ölfeld-Produktionskosten sucht, wird die Welt nicht mehr verstehen. Produktionskosten (weltweit) liegen bei: US $7.35 per barrel Explorationskosten, $3.57 per barrel Hebe-Kosten und $1.00 für Steuern auf Produktionsgewinne (Daten vom Energy Information Institute of Amerika – EIA - http://www.eia.doe.gov/emeu/perfpro/ch3sec3.html. NEUE INFORMATION: Die Produktionskosten für ein barrel Öl von Petroleos de Venezuela (PDVSA) liegen bei US $ 4.00; die ausländischen Firmen, die in Venezuela als Kontraktoren arbeiten, verrechnen PDVSA aber mehr als US $ 18.00 an Kosten (VHeadline.com, 26. Oktober 2005). Kann es verwundern, daß Präsident Chavez mit der Kündigung dieser Verträge droht?   zurück

Zum Autor:

Dr.phil. Siegfried Emanuel Tischler, Österreicher, Geowissenschaftler und Lehrer für „Ethik der Wissenschaften“, Gastprofessor an Universitäten in Österreich und Indonesien, hat über 25 Jahre in der Explorationsindustrie, als Regierungsbeamter und Akademiker auf fünf Kontinenten gearbeitet. Er lebt nun in Indonesien, wo er seine patentierten Technologien zur Ausbringung und umweltgerechten Entsorgung von Feststoffabsätzen in Öltanks kommerzialisiert. Sein Interesse in der Geochemie von Kohlenstoff hat dazu geführt, dass er die paradigmatische Genese von Öl anzweifelt. In Vorträgen, gehalten in aller Welt, verweist er auf die immense Bedeutung richtiger Einschätzung der Genese von Öl auf das „Weltbild” und damit die Politik der Gegenwart und Zukunft. Daraus hat sich auch der hier abgedruckte Artikel ergeben.

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NEXUS-Magazin   Januar – Februar 2006

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Der Ölschwindel und die NWO - Fortsetzung

29.03.2007, ein Forenbeitrag von Dr.phil. Siegfried Emanuel Tischler, dem Autor des obigen Artikels "Der große Ölschwindel".
(Eingestellt am 10.01.2011)

Ich bin als Geochemiker und Lagerstättenkundler ausgebildet worden und habe mich über drei Jahrzehnte als Explorationsgeologe auf fünf Kontinenten herumgetrieben, um vorwiegend nach Gold und Platin zu suchen. Immer wieder bekam ich dabei die Zeugen der Ölindustrie zu sehen. So wie es meiner Schnüfflernatur entspricht, ließ ich mir keine Gelegenheit entgehen um mich “schlau zu machen”. Als ich vor über drei Jahrzehnten Geologie studierte, begann sich die “Plattentektonik” als Alternative zur klassischen Geologie von Agassiz, Lyell und v. Buch durchzusetzen.

Neue Denkweisen waren auf einmal “erlaubt”. Die neuen Vorstellungen hinsichtlich der Vorgänge welche die Erde “formen” erlaubten die Erstellung neuer Modelle der Genese von Lagerstätten. Diese neuen Modelle waren so erfolgreich, daß sich mein Beruf selber eliminiert hat.

Vor einem Vierteljahrhundert plante ich mir meine unmittelbare Zukunft in den Inseratenteilen von Zeitungen so wie der Normalverbraucher im Neckermannkatalog seine Urlaube aussucht. Heutzutage wird kaum mehr nach Geologen gesucht! Nennen Sie mir ein beliebiges Metall und ich kann ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit sagen, wo es gefunden worden ist in Quantitäten, welche die düsteren Voraussagen des Club of Rome in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts als Angstmacherei erkennen lassen.

Einzig und allein in der Sparte Erdölgeologie ist an den alten Dogmen nicht gerüttelt worden. Von dieser Warte aus wuchs in mir ein Verdacht, der immer stärker wurde: wenn das, was ich damals auf der Universität gelernt hatte richtig ist, dann könnte hier, dort – fast überall wo ich Ölförderung beobachtete – kein Öl vorkommen!

Als ich dann vor etwa 15 Jahren mit (dem mittlerweile leider verstorbenen) Professor Thomas Gold (Cornell Universität) Verbindung aufnahm, erlebte ich die größte Enttäuschung in meiner Existenz als denkender Mensch. Alles was ich je über Erdöl gelernt hatte, war nur eine Seite der Medaille!

Seit einigen Jahren glaube ich einen - zumindest für mich selber – hinreichenden Durchblick dieser Thematik zu haben. Das Januarheft 2006 NEXUS – Deutschland (2, 9-19, 2006) enthält meinen Artikel "Der große Öl-schwindel". Eine weitaus umfassendere englische Version dieses Artikels ist auch per Internet zugänglich.

Die Problematik des Erdöls reicht in alle Sphären der modernen menschlichen Existenz:

  • Ohne Erdöl / Erdgas wäre die Agroindustrie welche uns alle ernährt nicht mehr denkbar. Düngemittel, Pestizide, Anbau und Ernte, wie auch der Transport der Produkte zum Markt, wären ohne Hydrokarbone nicht mehr denkbar;
  • Über 70.000 industrielle Produkte basieren auf Öl und Gas;
  • Der US Dollar, die globale Reservewährung hat als wesentlichen Stützpfeiler die Tatsache, daß bislang Öl praktisch nur für Greenbacks zu haben war;
  • Die “Geschichte” des 20. Jahrhunderts wäre ohne Erdöl gänzlich anders verlaufen.

In einem Artikel in NEXUS (Australien, XI, 5, 33-40; 2004) gab ich einen kurzen Abriss der “Ölkriege” und es zeigt sich, daß ein ursächlicher Zusammenhang besteht.

Genauso wie die Atomstromdebatte für Viele ein Anathema (verbotenes Thema) ist – sie kriegen ihren Strom ja aus der Steckdose - ist auch Erdöl nur dann ein Gesprächsthema, wenn es einen “autolosen Tag” (wie damals 1973) oder eine neuerliche Benzinpreiserhöhung gibt. Die Verdummungsmaschine (gleichgeschaltete Presse) ist immer schnell mit einer “Erklärung” bereit dafür, daß der Rohölpreis laufend neue Höhenflüge macht. Wenn wir diese “Erklärungen” genauer betrachten sehen wir, daß sie mit Öl selber nur herzlich wenig zu tun haben! Trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen?) aber lesen und hören wir immer wieder, daß das Ende des Ölzeitalters bevorsteht. Bevor wir uns der allgemeinen Hysterie anschließen und den “Führern” der Jetztzeit in ein Armageddon folgen, sollten wir nüchtern die Tatsachen betrachten.

Um in der verfügbaren Zeit einen Überblick zu bekommen, müssen wir folgende Themenkreise ausgliedern und zuerst einzeln für sich und schließlich alle in ihrer Wechselwirkung betrachten:

  1. Die Herkunft der Hydrokarbone
  2. Die Suche nach und Förderung von Hydrokarbonen
  3. Die Ölindustrie
  4. Die Ölpolitik

1. die Herkunft der Hydrokarbone

Seit dem 18. Jahrhundert wird auf mannigfaltige Weise verhindert, daß irgendwelche Alternativen zu der vom russischen Geologen Lomonossow vorgestellten „Theorie der fossilen Treibstoffe“ auch nur debattiert werden. In meinen Artikeln und Vorträgen in aller Herren Länder versuche ich aufzuzeigen, daß es sehr wohl alternative Erklärungsmöglichkeiten gibt. Diese werden – obwohl die meisten verfügbaren faktischen Daten sie belegen – konsequent totgeschwiegen. Wer sie als Geologe vertritt wird als Häretiker angesehen und dementsprechend behandelt.

Während die „Theorie der fossilen Treibstoffe“ nicht mit faktischen Beweisen sondern nur mit „Erklärungen” arbeitet, legen die “Abiotiker” jede Menge an faktischen Daten vor, welche keiner Erklärung bedürfen. Ich darf auf meinen schon erwähnten Artikel im Deutschen NEXUS verweisen, der diese Situation beschreibt (siehe Beitrag oben).

  • Es sei hier nur erwähnt, daß die „gängige Erklärung” der Herkunft der Hydrokarbone sich auf die Verwesung unter Luftabschluß von allerlei organischer Substanz stützt.
  • Die abiotische Theorie der Hydrokarbonentstehung fußt für mich auf dem Wissen, daß sich die Materie im Universum spektroskopisch nachweisbar mehrheitlich aus “organischen” Verbindungen zusammensetzt. (Hier sei erwähnt, daß „organische“ Chemie die Chemie des Kohlenstoffs und seiner Verbindungen bezeichnet und mit „Leben“ nicht gleichgesetzt werden kann; da gerade dies nicht allgemein bekannt ist, „sitzt der Hase im Pfeffer“).

Ein Himmelskörper wie die Erde besteht somit mehrheitlich aus kohlenstoffhaltigen Verbindungen. Es gibt keinen faktischen Beweis dafür, daß die Erde je ein “glutflüssiger Feuerball” war auf dem nun eine dünne erstarrte Kruste schwimmt. Vielmehr ist es denkbar, daß die Erde in ihrer “Jugend” eine Ansammlung mehrheitlich “organischer” Verbindungen war, die sich seither chemisch homogenisieren und / oder differenzieren. Dabei werden laufend gewaltige Mengen von CH4 (Methan) frei, die weitgehend unbemerkt aus dem Erdinneren entweichen und an (oder nahe der) Erdoberfläche fixiert werden. (Anmerkung der Weg: Dies ist wieder einmal ein wissenschaftliches und faktisches Eingeständnis, daß die Erde nicht "entstanden" sein kann, sondern fertig geschaffen worden sein muß! Sehen Sie unsere Erörterung auf der Seite "Evolution".)

Daß zwischen 10 und 21 Minuten im neuen Jahr 2006 die Erde von einem gewaltigen Beben erschüttert worden war, dessen Fokus nahe dem Erdkern gelegen war (wenn man die Daten von über 60 seismischen Stationen weltweit plottet) kann zweierlei bedeuten:

  1. das “gängige” Modell von (festem) Erdkern, (plastischem) Mantel und (starrer) Kruste ist nachweisbar falsch – da in einem soliden Kern kein Beben entstehen kann, oder
  2. es kamen die von Nicolaus Tesla vor über 70 Jahren angedachten Technologien zur Anwendung; (Tesla hatte – da er erkannte, daß er damit den Erdkern destabilisieren kann, seinen Prototyp zerstört).

* Dieses Beben hat aber das Vertrauen vieler in die “gängigen” Hypothesen der Zusammensetzung der Erde nachhaltig erschüttert und so erscheint auch eine “kalte” Entstehung der Erde möglich.

Eine Vielfalt von Hydrokarbonlagerstätten findet sich – um es brutal zu sagen – in den “falschen” Gesteinen!

In anderen Fällen findet sich Erdöl noch dazu in Gesteinen, die nicht nur anorganischer Herkunft sind, sondern darüber hinaus auch noch das falsche Alter haben! Sie stammen aus Zeiten, zu denen es noch kein multizellulares Leben auf der Erde gegeben hat. Die „Theorie der fossilen Treibstoffe“ verlangt nach unermeßlich langen Zeiten über die sich Unmengen organischer Substanz ablagern. Diese haben dann von anderen Sedimenten überlagert zu werden um die organische Substanz unter anaerobischen Bedingungen verwesen zu lassen. Wir sprechen nun – in anbetracht der oft viele Hunderte Millionen von Kubikmetern umfassenden Lagerstätten - von Millionen von Jahren vollkommener “Ruhe” um die Ablagerung und Verwesung erfolgen zu lassen.

Nehmen wir nur die Lagerstätten der Nordsee: sie sind (räumlich) vergesellschaftet mit Gesteinen des Zechstein (also Perm – rund 260 Millionen Jahre alt. Der Atlantik selber ist aber erst vor etwa 280 Millionen Jahren - so wie der Ostafrikanische Graben heute – entstanden. Seit damals hat er sich dauernd erweitert (heute mit einer Geschwindigkeit von etwa 16 cm pro Jahr). Es hat also mit Sicherheit nie die geforderte “Ruhe” gegeben.

Um Milliarden von Kubikmetern von Erdöl zu erhalten, hätten vergleichbare Mengen von organischer Substanz (in diesem Fall Fische und andere Tiere) am immer selben Ort sterben müssen. Dann hätte sich gleichzeitig und fortwährend der notwendige Absatz von Feinsedimenten zu ereignen gehabt – und dies über geologisch lange Zeiten – also viele Millionen von Jahren.

Jetzt sind also eine Reihe von “Zufällen” nötig um das vorliegende Ergebnis zu erwirken. Letztendlich wären Kilometer von Sedimenten nötig, um die vorhandenen Quantitäten (Mengen) von Öl (und Gas!) “produzieren” zu können. Wer hier angesichts der mickrigen Sedimentmächtigkeiten (im Fall der Lagerstätten der Nordsee) noch mit “Wissenschaftlichkeit” zu argumentieren versucht, hat die philosophische Propädeutik (Einführung) im Gymnasium verschlafen!

Viel könnte gesagt werden über die Tatsache, daß Hunderte - enorm produktive - Erdölfelder in „zerschertem Grundgebirge“ vorkommen. Diese Terminologie umschreibt die Tatsache, daß die Gesteine in dem das Erdöl vorkommt metamorph - also im Verlauf von Gebirgsbildungsprozessen in “Massengesteine” umgewandelt worden ist. Dabei sind alle ursprünglichen “Gefüge” und Strukturen zerstört worden. Nur das Erdöl sei verblieben! Die Druck- und Temperaturbedingungen unter denen diese Gesteine entstanden sind, hätten aber nicht nur alle organischen Strukturen, sondern auch alle organischen Verbindungen zerstört!

Also wird damit argumentiert, daß die Hydrokarbone “eingewandert” sind. Sehr oft ist mit einer derartigen “Erklärung” aber rein gar nichts erklärt! Selbst die eminentesten Professoren der Geowissenschaften finden rein gar nichts dabei zu postulieren, daß Erdöl, welches sich unter den Gesteinen befindet, aus welchen es entstanden sein soll, nach unten “gewandert” sei! Das sind auch jene eminenten Wissenschaftler, welche nicht auf, sondern unter ihrer Luftmatratze im Schwimmbad herumplanschen!

Spezialisten finden in ihren Spezialgebieten immer wieder faktische Evidenzen (Belege, Beweise), die mit einer organischen Genese von Hydrokarbonen in Einklang zu bringen wären… aber wie sagt der Skeptiker: Eine Schwalbe macht noch lange keinen Sommer! In unserem Fall soll das heißen, daß wohl hier oder dort Anzeichen mikrobischer Tätigkeit vorliegen, daß sogenannte „Kerogene“ hüben oder drüben auftreten. Daß aber vielerorts Öl ohne jegliche Verdachtsspur auf irgendwelche organischen Einflüsse vorkommt, hätte Immanuel Kant dazu veranlaßt zu sagen, daß er seine Kritiken nicht nur zum Zeitvertreib geschrieben hat!

Damit wollen wir dieses leidige Thema verlassen und uns der Praxis zuwenden:

2. Die Suche nach- und Förderung von Hydrokarbonen

Hier stechen wir in eine Eiterbeule, aus der uns allerlei Gift entgegenspritzt! Da alle Lehrbücher der Erdölgeologie die man zitieren darf die „Theorie der fossilen Treibstoffe“ vertreten, nimmt es Wunder weshalb Öl – in zunehmendem Maße – in Gesteinen / Bereichen entdeckt wird, die der Buchweisheit zufolge in keiner Weise prospektiv (ergiebig) sind. Kann es sein, daß die “Macher” in der Ölindustrie selber nicht mehr an diesen Mumpitz glauben? Seit der “Befreiung” – soll heißen dem Diebstahl – der russischen Ölindustrie durch “Oligarchen” und darauffolgenden Verschacherung an multinationale Konzerne mehren sich die Anzeichen, daß die ukrainisch / russische Theorie des “abiotischen Erdöls” wenn schon nicht generell anerkannt, so doch erfolgreich angewandt wird.

Hier wird mit gezinkten Karten gespielt! Es wurde vor kurzem von staatlicher Seite bekanntgegeben, daß Brasilien innerhalb einiger Jahre autark hinsichtlich Erdöls sein wird, wenn von allen bekannten Ölreserven im Atlantischen Ozean die vorgesehene Produktion angelaufen sein wird. Diese Lagerstätten sind, ebenso wie jene der Nordsee mit der herkömmlichen Buchweisheit nicht zu erklären. Sie treten in den falschen Gesteinen (basaltischen Ergußgesteinen mit geringmächtiger sedimentärer Bedeckung) und dem falschen Umfeld (weit innerhalb des atlantischen Ozeans) auf. Weshalb wurden diese Vorkommen je gesucht und gefunden, wenn sie in nicht prospektiven Gegenden liegen?

Ja, Ja – der Zufall! Seitdem über die “Evolutionstheorie” der “Zufall” im Bewußtsein der Massen “installiert” worden ist, kann damit alles, aber auch wirklich alles, “erklärt” werden.

Aber es kommt noch “dicker” –  betrachten wir den Ölpreis:

Wenn wir uns auf der Homepage des amerikanischen „Energie Informations Instutes“ umtun, dann finden wir bald, daß die Gestehungskosten per Barrel (deutsch: Faß –  also 159 lt. Rohöl) sich wie folgt zusammensetzen:

  • In der (ehemals) kapitalistischen Welt durchschnittlich –  gelesen im Dezember 2005, als das Barrel etwa US $ 65 kostete, waren die Kosten:
    • Exploration US $ 7.35
    • Förderung US $ 3.57
    • Steuern US $ 1.00
    • Kosten US $ 11.92
  • Zur selben Zeit wurde russisches Öl um etwa 2 Cent pro Liter produziert und um etwa 1 C/lt nach Europa gepumpt. Das Barrel Öl aus diesen Quellen verursachte Gestehungskosten von weniger als US $ 6.0 – da wurden sogar noch brav Steuern gezahlt!
  • Hier soll noch erwähnt werden, daß die Förderung von Öl im Irak Kosten von etwa einem Dollar pro Barrel verursacht ; es ist nicht schwer zu verstehen, daß dies auch ein Grund für die “Befreiung” des Irak war!

Ob – und dann an wen – im Irak Steuern gezahlt zu werden haben, ist eine Frage die nur Radio Erewan beantworten kann.

Daß die Produktionskosten der Ölindustrie etwa ein sechstel oder zwölftel (wenn nicht gar nur ein sechzigstel!) dessen ausmachen, was vom Konsumenten verlangt wird ist alles was ich zu diesem Thema zu sagen habe!

Die einzige funktionierende politische Organisation im Irak – die Vereinigung / Gewerkschaft der Ölarbeiter ist sich dieser Lage nur zu gut bewußt und steht sicherlich (auch) hinter den “Aufständischen”.

Aber der Rohölpreis bestimmt noch lange nicht den Preis den wir für den “Sprit” bei der Tankstelle bezahlen: Typisch für den Benzinpreis ist folgendes: nach der erneuten Vergewaltigung des Iraks in 2003, machte SHELL ihre enorm profitable Raffinerie in Bakersfield, Kalifornien einfach zu und drosselte die Produktion in der naheliegenden Raffinerie in Martinez.

Der Benzinpreis schnellte wieder einmal in die Höhe und die Profite des Ölkartells hoben weiter an! Der Verdummungsmaschine zufolge war das natürlich “wegen der Situation im Nahen Osten” – obwohl diese Raffinerien ihr Rohöl aus dem Kern-Oilfield auf dem sie stehen beziehen!

Schon vor der Verdreifachung des Ölpreises nach dem Irak-Krieg hatte sich auf diese Weise der Netto-Profit von CHEVRON (um ein Beispiel zu nennen) fast verdreifacht! Wie von einer Meute tollwütiger Hunde werden die Konsumenten von der Ölindustrie vor sich hergetrieben und bei lebendigem Leibe gefressen.

Einen kleinen Nachsatz kann ich mir aber nicht “verbeißen“: wenn diese Fakten für Sie eine “Neuigkeit” sind, dann sollten Sie sich nach einer neuen Informationsquelle umtun!

Nach einem Jahrhundert der Erfindung und Anwendung immer raffinierterer Methoden zur Findung und Ausbringung von Hydrokarbonen haben sich Erfahrungswerte angesammelt, welche nun wie “Naturgesetze” gehandelt werden. Es sei dazu nur gesagt, daß die Natur manifest nicht dazu bereit ist, sich an die “Gesetze” zu halten, die der Mensch ihr andichtet.

Das beste Beispiel dafür sei kurz genannt: Vor einigen Jahren hätte das Ölvorkommen “Eugene Island 330” in der nördlichen Karibik nach zwei Jahrzehnten brutaler Ausbeutung, der Buchweisheit zufolge zu versiegen sollen. Doch es kam anders: als man bereit war das Feld aufzugeben, begann es mehr als je zuvor “herzugeben”. Mittlerweile nehmen Forscher an, daß in diesem Vorkommen mehr Öl vorhanden sein könnte, als die gesamte globale Förderung des letzten Jahrhunderts ausgemacht hat! Wohlgemerkt, dieses Vorkommen hat, wenn der Vergleich erlaubt ist, eine Oberflächenerstreckung der Größe einer Briefmarke! Die Anzeichen mehren sich, daß “Eugene Island 330” ein “Tischlein Deck Dich!” ist – soll heißen sich laufen aus dem Erdinneren zumindest so schnell wieder “auffüllt” als man Öl aus ihm pumpen kann!

Damit ist die “Theorie der fossilen Treibstoffe” (für viele) endgültig am Ende.

Mittlerweile sind unweit von “Eugene 330”, in der “Thunder Horse” genannten Gegend in einer Tiefe von über 5.600 m Ölvorkommen entdeckt worden, welche um ein mehrfaches umfangreicher sind als die größten Funde, die in der Nordsee je gemacht worden sind. Als ich noch die Schulbank drückte stand in den Lehrbüchern, daß die Ölindustrie sieben Jahrzehnte lang nur bis auf eine Tiefe von etwa 6 - 700 m bohrte. Damals waren Funde von einigen hundert Millionen Barrels als phänomenal angesehen worden; heute kann man damit niemanden mehr begeistern. In meinem NEXUS Artikel (s.o.) habe ich darauf verwiesen, daß hier die Geometrie der Lagerstätten bei der Abschätzung der vorhandenen Quantitäten eine wesentliche Rolle spielt.

Das operative Wort im letzten Satz war “Schätzung” – alle derartigen Zahlen sind – letztlich – Phantasiegebilde und somit von geringer Relevanz. Darauf will ich hier nicht eingehen – sondern nur dieses Thema mit dem lakonischen Nachsatz abschließen, daß Sokrates wußte wovon er sprach als er sagte: “ich weiß, daß ich nichts weiß”! Die Allgemeinheit sollte sich diesen Spruch, 100 Menschengenerationen später, hinter den Spiegel klemmen.

Wir haben gerade gesehen, daß wir keinerlei Ahnung davon haben, wie Erdöl entsteht, wie es gefunden wird und unter welchen Bedingungen es gefördert wird.

Damit sind wir beim nächsten wunden Punkt angelangt:

3. Die Öl- (und Gas-) Industrie

Etwa zur selben Zeit als 1859 ein gewisser Mr. Drake in Titusville, Pennsylvania bei der Bohrung in einer Salzlagerstätte auf Öl gestoßen war, formten John Davidson Rockefeller (eigentlich Roggenfeldtner) und Maurice Clark eine Partnerschaft, welche Handel aller Art, bald auch mit Kriegsmaterialien (es “lief” gerade der amerikanische Sezessionskrieg) und dann die Provisionierung der Pioniere betrieb, welche den „Wilden Westen“ eröffneten – also de facto die Urbevölkerung ausrotteten und das Land selber in ein ökologisches Notstandsgebiet verwandelten. 1867 gründete J.D. Rockefeller zusammen mit Henry Flagler Standard Oil. Mittels Methoden die über einige Dekaden einem neuerlichen de facto Bürgerkrieg in den USA gleichkamen, eignete sich Standard Oil bis 1879 über 90% der Raffineriekapazität der USA an. Es wurde nicht mehr mit Kanonen und Gewehren gekämpft – nein, mit der Feder wurden neue Schulden geschrieben und dem Radiergummi bestehende Werte “umgebucht”. Dies führte zum Erlaß der “Anti-Trust” Gesetze und der Zerschlagung des Rockefeller Imperiums. J.D. schwor ewige Rache und der Rest des 20. Jahrhundert ist kurz umschrieben als die Rache Rockefellers!

Im Vorjahr wurde dieses Projekt endlich abgeschlossen: die einzige noch (vom Rockefeller Imperium) unabhängige Ölfirma Amerikas – Union Oil –  wurde in das Imperium einverleibt. Neben den nationalen Ölgesellschaften der Dritten Welt, die im Wesentlichen nur Lizenzen an die multinationalen Konzerne vergeben, rührigen französischen, italienischen und chinesischen Betrieben, und jenen in der ehemaligen UdSSR (die ja auch teilweise, zumindest temporär im Rockefeller Imperium “aufgegangen” sind) verbleibt nur mehr Royal Dutch Shell als eigenständiger Großbetrieb. Da dieser aber ebenso in Händen des Rothschild Imperiums ist, kann man wohl den “Konkurrenzkampf” nur als Spiegelfechterei und Preistreiberei betrachten. Ich kann es mir nicht “verbeißen”, darauf zu verweisen, daß vor wenigen Monaten ein langes Tauziehen zwischen amerikanischen und chinesischen Finanzgiganten ein perverses Ende gefunden hat: CONOCO, eine der aus dem Zerfall des Rockefeller-Imperiums vor fast hundert Jahren hervorgegangene gigantische Ölfirma sollte unter den Hammer kommen. Letztendlich nahmen die Aktionäre ein schlechtes Angebot amerikanischer Bieter an und schlugen das viel bessere chinesische Angebot aus. Der US Kongreß hatte mit seiner Drohung einen Verkauf an “ausländische” Interessen nicht zu genehmigen gesiegt. Und dies in der Zeit des globalen “freien Marktes”. Ich betrachte jeden erwachsenen Menschen, der diesem idiotischen Konzept anhängt, als einen Illusionisten oder Freimaurer.

Wenn die Verdummungsmaschine sich über Ölpreissteigerungen empört, wird immer wieder von der Preistreiberei durch OPEC gefaselt. OPEC kontrolliert aber maximal 40% der Weltproduktion und kann somit nach den Gesetzen der Marktwirtschaft den Preis – wenn überhaupt – dann nur nach unten beeinflussen! Alle Wirtschaftsexperten und vor allem Politiker die anders argumentieren, sind entweder dumm oder charakterlos. Wie dem auch sein, sie stecken mit den Preistreibern unter einer Decke.

Die Ölindustrie ist mehrheitlich in einer einzigen Hand und wird letztlich von der Rothschild Dynastie als Geißel der Menschheit verwendet. Sie ist das größte wirtschaftliche Monopol aller Zeiten, welches sich überall die notwendigen Politiker kaufen kann um sich eine angenehme Gesetzeslage zu schaffen. Wenn dies wegen der Intransigenz (Unnachgiebigkeit) nationalistisch gesinnter politischer Führer nicht ging, dann wurden Präsidenten und Premierminister gemordet, (Atom-) Bomben geworfen, Revolutionen angezettelt, ganze Völker brutalst geschlachtet und Nationen wiederholt ganz einfach von Koalitionen der Raffgierigen und Mordlustigen vergewaltigt. Wohlgemerkt – wir sind immer noch mit der Ölindustrie befaßt!

Alles nur um den Aktionären der Ölmultis irrwitzige Profite zu sichern. Man bedenke: die Profitmarge der Ölindustrie wird nur in der Drogenindustrie (ob nun legal über Verschreibung durch einen Arzt oder illegal durch das Verbot durch gekaufte Parlamentarier) und Waffenproduktion (und Waffenschieberei) übertroffen.

Damit sind wir beim vierten Teilaspekt angelangt:

4. Die Ölpolitik

Der Buddha hat schon vor etwa 2.500 Jahren im Abhidhamma klargestellt, daß ohne “Energie” nichts geht. Dieses Werk erstaunlicher Modernität ist erst 1957 in eine westliche Sprache (Englisch) übersetzt worden. Viele der verwendeten Konzepte haben Namen erhalten, welche im heutigen Sprachgebrauch “hochschwanger” sind mit zusätzlichen Bedeutungen; daraus ergibt sich wieder ein nominalistisches Problem: der Nominalismus im Mittelalter sollte Ignoranz verdecken, jener der Jetztzeit stellt sich vor oft illusorische Annahmen welche Unbekanntes oder manifest falsches mittels Apodiktik (unumstößlich geltende Aussage) zu ersetzen suchen. Daraus sollten wir lernen: Wie oben angedeutet, wird über den Fachausdruck “organische Chemie” ein klassischer Etikettenschwindel betrieben, der unser aller Leben zur Misere macht. Dies ist nicht nur eine Wortspielerei, sondern einer der Gründe für die verzweifelte Lage der Menschheit:

Von jenen, die ”wissen” sollten (also den Akademikern) und jenen anderen welche zumeist nur vorgeben zu “wissen” aber rein gar nichts verstehen (gemeint sind Politiker) wird mittels der Verdummungsmaschine der Allgemeinheit durch monotone Wiederholung eingetrichtert, daß das Zeitalter des Erdöls mehr oder weniger bald zu Ende gehen wird. Dies dient vordringlich der Verschleierung der Tatsache, daß die Ölindustrie krimineller Profitspannen sich erfreuen kann. Erinnern wir uns – das Produkt wird um das sechs- bis sechzigfache der Gestehungskosten verkauft! Da der Ölpreis sich heutzutage auf praktisch alle Produkte auswirkt wie wir eingangs gesehen haben, kommt es zu einer wahnwitzigen Verteuerungsspirale. Was steht am Beginn dieser Spirale?

Es sind zwei Konzepte im Bewußtsein der Allgemeinheit fest verankert worden, welche jede Debatte hinsichtlich des Erdöls dominieren:

  • Die “Theorie der fossilen Treibstoffe”. Von dieser Warte aus müssen die Erdölvorkommen “endlichen” Umfangs sein, da zu allen Zeiten die Biomasse auf der Welt nur einen verschwindend geringen Anteil am Gesamtvolumen der Erde ausmachte. Hier sehen wir wie der scientische Nominalismus (wissenschaftliche Benennung) als ein “Helferling” der Verdummungsmaschine wirkt. Daß „organische Chemie” sich mit Kohlenstoffverbindungen befaßt und alle lebende Substanz der wir uns bewußt sind aus derartigen Verbindungen aufgebaut ist verleitet zu dem syllogistischen Trugschluß (ein logischer Schluß, der falsch ist), daß Erdöl von lebenden Substanzen stammen muß.
  • Das “Peak Oil” Szenarium. Vor einem halben Jahrhundert schon sagte “King” Hubbert, ein für SHELL arbeitender Geologe aufgrund systemtheoretischer Überlegungen voraus, daß in den frühen 70iger Jahren die amerikanische Ölindustrie den Höhepunkt ihrer Produktion überschreiten wird. Wir werden nie wissen, ob dies je eingetreten wäre (mit der Begründung die Hubbert angegeben hatte), da die „Ölpolitik” über die “Ölkrise” eben dieses Ergebnis erbrachte.

Amerikanische Ölfirmen (seien wir uns ehrlich – das bedeutet die preismachende Ölindustrie überhaupt) begannen damals ihre amerikanischen Aktivitäten in fremde Länder zu verlegen und es kamen eine Vielzahl neuer Technologien zur Anwendung. Wer immer noch glaubt, daß die Ölkrise 1973 aus dem leidigen Palästinakonflikt sich ergeben hat, verwechselt Ursache mit Wirkung! Es ist vollkommen irrelevant ob und wie sich die in den Palästinakonflikt verstrickten Menschen um einen “Frieden” bemühen; es wird solange nicht dazu kommen, als noch ein Tropfen Erdöl im Nahen Osten “zu haben” ist!

Der Ölpreisschock machte die Erschließung der Vorkommen in der Nordsee (die schon einige Zeit vorher gemacht worden waren, aber technisch problematisch waren) erst richtig profitabel! Die Vorkommen der Nordsee gehen aber nun langsam “zu Ende”. Der Skeptiker fragte, warum man nicht bis auf jene Tiefe bohrt in welcher die obgenannten Monstervorkommen in der Karibik und dem Südatlantik gefunden worden sind? Ist das vielleicht alles nur eine Folge des “Preisgefüges”? Andersherum gefragt: warum sich auf Risiken und Kosten einlassen, wenn man bestehende Ölproduktion in anderer Herren Länder “befreien” oder “privatisieren” kann?

All jenen, die sich heute noch wundern, weshalb Großbritannien und Argentinien sich wegen der Falkland Inseln bekriegt haben, wurde vom britischen Geologischen Survey im Vorjahr eine verspätete Erklärung geliefert: schon seit den späten 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts ist bekannt, daß sich dort Erdölvorkommen befinden, welche jenen des Nahen Ostens wohl kaum nachstehen . Als man sich in London auf die Steuereinnahmen von der Produktion dieses Öls zu freuen begann, wurde klar, daß die Falkland Inseln ein Territorium waren, das sowohl von England als auch Argentinien beansprucht wurde. Es bedarf nur geringer mentaler Gymnastik um sich vorzustellen, weshalb argentinische Soldaten die hauptsächlich von Schafen und Pinguinen bewohnten Inseln besetzten – man hatte Argentinien vermutlich die neue Information bezüglich des Ölreichtums zugespielt. Nach dem Krieg wurden die bislang umstrittenen Falkland Inseln Großbritannien zuerkannt. Ein Aspekt des Problems war seit damals gelöst. Da blieb aber noch die Preisfrage! Vor der bislang letzten Massenvergewaltigung Iraks war der Ölpreis bei US $ 20,00 gelegen. In einem derartigen Preisgefüge wäre eine Erhaltung der perversen Profitabilität der Ölindustrie nicht möglich gewesen.

Die logistischen Probleme nahe der Antarktis sind noch um ein Vielfaches größer als in der Nordsee und der Transportweg zum Markt ist um ein Vielfaches länger. Erinnern wir uns – erst nach der “Ölkrise” von 1973 wurde die Ausbeutung der Nordsee Lagerstätten wirklich rentabel. Was gerade sich im Irak abspielt, ist ein “historisches Fraktal” (wie ich das in meinen Artikeln benenne): wie schon Friedrich Hegel sagte – die Geschichte wiederholt sich! Das Nordseeöl geht zu Ende, und man sorgt sich nun um die zukünftige Energieversorgung von England. Wieder wird der Ölpreis hochgetrieben; wenn er sich erst einmal im “richtigen” Niveau festgekrallt hat, wird die Produktion aus der Gegend der Falkland-Inseln beginnen.

Ich habe nun auf einige Aspekte der Ölindustrie und Ölpolitik Schlaglichter geworfen und könnte noch ewig weiter berichten davon, daß Japan in den Zweiten Weltkrieg erst eingetreten ist, nachdem die USA den Ölhahn zugedreht hatte und daß Rußland und China sich Jahrzehnte lang um die Ölfelder entlang ihrer Grenze gerauft hatten, daß sich Ibus und Haussa in Biafra gegenseitig abgeschlachtet hatten wegen des Öls unter dem Land in dem sie bislang friedlich zusammen gelebt hatten – und so weiter und so fort – das führte hier zu weit. Wie sehen die “Rahmenbedingungen” aus?

Die Verbindungen der Bush-Dynastie mit Geheimbünden (Skull & Bone Freimaurerloge an der Yale Universität), Geheimdiensten (CIA), Waffenschiebern (Carlyle Group) und Ölfirmen (Pennzoil, Arbusto etc.) sind mittlerweile der Allgemeinheit weitgehend bekannt. Daß auch Baroness Thatcher und ihre Nachfolger in diesem Dunstkreis “wirkten und immer noch wirken” macht erst viele ihrer “Aktionen” verständlich:

  • Thatcher hätte nie den britischen Sozialstaat demontieren können, hätte nicht das Nordsee-Öl die durch die Zerschlagung der Bergmannsgewerkschaft ausfallende Kohlenproduktion kurzfristig ersetzen können. Hier sei darauf verwiesen, daß ersoffene Kohlenbergbaue nie mehr reaktiviert werden können. Die kurzsichtige Profitgeilheit der “Eisernen Lady” hat England in einen Sklaven der Ölindustrie verwandelt.
  • Der Falkland Krieg hat noch einen anderen Aspekt: der (mittlerweile geadelte) Sproß der Thatcher-Familie Mark hat sich hinter den Kulissen des Falklandkriegs “hervorgetan” und ist im Vorjahr als finanzieller Drahtzieher eines Staatsstreichs in Äquatorial Guinea von der südafrikanischen Polizei verhaftet worden. Auch Tony Blair und der EU Kommissar Peter Mandelsohn sind zutiefst in diesen Skandal verwickelt, der darauf abzielte das ölreiche Land zu destabilisieren um eine profitablere Ölgewinnung zu ermöglichen. Wenn ein “normaler” Mensch drei Mal als “Raser” erwischt wird ist der Führerschein futsch – internationale Verbrecher der Spitzenklasse werden aber geadelt oder von einer Kommission in die andere “berufen” um das Hemd, das sie vorher dem “kleinen Mann” vom Rücken gerissen haben möglichst profitabel an ihre Komplizen zu verschachern.
  • John Major vertritt die europäischen Interessen des neuntgrößten Waffenproduzenten der USA. Gemeint ist die Carlyle-Group – einem während der Amtszeit von Ronald Reagan entstandenen Konzern, der für ausgediente politische “Garnituren” der USA und deren HiWi’s geschaffen worden ist.

Was ich hier als „Ölpolitik” bezeichne, ist wenig mehr als die Perversion jener Macht, welche sich “demokratisch” gewählte Figuren auf dem Schachbrett elitärer “Spielchen” arrangiert haben. Niemand gab ihnen ein Mandat dafür, Steuermittel und immer öfter auch Streitkräfte einzusetzen um der Ölindustrie Türen zu öffnen, beziehungsweise diese offen zu halten.

Was gerade in der Welt vor sich geht, ist nur eine Wiederholung dessen, was sich im 19. Jahrhundert im Verlauf der Opiumkriege in China ereignete: britische Privatfirmen bauten in Indien Mohnblumen an und produzierten Opium. Um für dieses Opium einen Markt zu schaffen, wurde die “Öffnung” chinesischer Häfen erzwungen. Aus einer privaten Initiative wurden nationale “Notwendigkeiten” – ganze Völker wurden zur Ader gelassen um privaten Interessen zu dienen. Eine Reihe der “besten” Familien in England und Amerika kamen durch diese Perversion zu ihrem Vermögen und damit “Ansehen”. Da es immer schon verpönt war “Geschichte” zu hinterfragen, wird darüber einfach “nicht geredet”…!

Das “Getue” um die Globalisierung, die “Demokratisierung” der Welt – wie Colin Powell sagte “notfalls unter Einsatz von Atomwaffen” und den Abbau aller Schranken für die inkorporierte Wirtschaft… alles das verschleiert nur das Wiedererstehen des diametralen Gegenteils –  dessen was Halford Mackinder vor bald 100 Jahren als Geopolitik (also die Sicherung von Ressourcen aller Art) und Hitler das Streben nach “Lebensraum” benannten!

Die angekündigte Vergewaltigung von Iran und das Ablenkungsmanöver der “Vogelgrippe” werden die gesamte Welt in ein Chaos stürzen, welches das 20. Jahrhundert in all seiner Absurdität als einen Prolog erscheinen lassen wird. Beruhen aber alle jene “Fakten” derentwegen wir alle diesem Theater tatenlos zusehen auf Realität – oder sind sie wieder nur “gemachte Wahrheiten”?

Wenn mein Vortrag Sie nicht überzeugt, daß wir hier alle einem gewaltigen Schwindel aufsitzen, so sollte es mir doch gelingen, Zweifel zu säen!

Das PEAK OIL Szenarium wurde aber wie eine Rechnung ohne den Wirt gemacht: die Verdummungsmaschine sagt uns dauernd, daß der Durst der Ökonomien von Indien und China den Ölpreis nach oben trieben. Ich habe im September letzten Jahres in Mumbai vor dem India Oil and Gas Symposium gesprochen und mich mit vielen “Insidern” unterhalten. Man ist in Indien nicht hinsichtlich der Versorgung mit Öl besorgt; Exploration und Produktion innerhalb Indiens und die Aktivitäten indischer Firmen im Ausland lassen die ewigen “Meldungen” hinsichtlich des “Durstes” Indiens als ein Grund für den hohen Ölpreis als glatte Lüge erscheinen. ENRON hat in Nordwest-Indien ein monströses gasbetriebene Kraftwerk “hingestellt” (natürlich über die Weltbank finanziert), welches mittels Gas aus vormaligen russischen Teilrepubliken Zentralasiens betrieben werden hätte sollen. 1979 marschierte die damalige Sowjetunion in Afghanistan ein, um zu verhindern, daß die Pipeline, welche dieses Kraftwerk (und andere indische Projekte mit Hydrokarbonen versorgen hätte sollen) je fertiggestellt werden kann. In dem zerfallenden Staat waren „Geschäfte” gemacht worden, welche den nationalen Interessen gänzlich entgegenliefen. “Corporate America“ kreierte damals Al-Qaeda, um Rußland aus Afghanistan zu vertreiben und die erwarteten Profite für ENRON et al. sicherzustellen. Dann passierte ein “Unfall“ – die Taliban kamen an die Macht! Sie hatten nicht die Absicht sich von Amerika zum Hanswurst machen zu lassen. Sie verhinderten die Heroinproduktion zur Gänze und sperrten auch die Pipeline, da man ihnen keine faire Entgeltung für die Benutzung Afghanistans als Transitland zu geben bereit war. Ein Regimewechsel unbedingt “notwendig” um die erforderliche Pipeline erst gründlich zu zerstören und dann erneut bauen zu können.

Wer sich an die Vorgänge der letzten Jahre erinnern kann, wird hier einige AHA-Erlebnisse haben. Hier hat sich, ganz unzeremoniell der “Armenische Genozid” wiederholt, der ein Jahrhundert früher verübt worden war um Öl von Baku am Kaspischen Meer über die Berge Georgiens nach Batum am Schwarzen Meer – und damit den Weltmarkt – zu bringen. Die Armenier forderten Benutzungsgebühren, welche die damals gerade entstehende Royal Dutch Shell nicht bereit war zu zahlen. Man kann sich des Verdachts nicht erwehren, daß die Türken einen “Auftragsgenozid” an der arminschen Volksgruppe verübten um den Zulauf armenischer Volksgenossen aus der Türkei zu verhindern. Atatürk, als ein Donmeh (zum Islam konvertierter Jude), war im Sold der Rothschilds, welche auch die SHELL finanzierten, die wiederum damals die Ölproduktion in Baku betrieb. Mehr gibt dieses Thema wegen der hundertjährigen Distanz nicht her. Daß der Konflikt in Chechnya (Tschetschenien) von der Verdummungsmaschine als alles andere, nur nicht als der Ölkrieg der er war, dargestellt worden ist, bestätigt meine These.

Was sich über die letzten Jahre in der Darfur Region des Sudans abgespielt hat, war wiederum ein Ölkrieg: da chinesische Interessen sich der dort gefundenen Reserven angenommen hatten, wurde ein “Bürgerkrieg” inszeniert, um diese riesigen Ölreserven dem “Westen” zu erhalten. Das konnte nur fehlschlagen, da Amerika noch nie einen wirklichen Feind niederzuringen in der Lage war, ohne nicht zu Hinterlist und Terror zu greifen und andere den Kopf hinhalten zu lassen. Vor einigen Monaten sind dort die Waffen niedergelegt worden und man scheint sich darauf geeinigt zu haben wie man sich in Hinkunft gegenseitig betrügen wird.

Am 24. Dezember 2004 hat China offiziell den Fund von ca. 100 Milliarden Barrels Rohöl nahe der nordchinesischen Küste verlautbart. Dieser Fund alleine übertrifft die Reserven der Falkland Inseln um etwa die Hälfte. Seit Jahresende 2005 ist China mittels einer Pipeline durch die pakistanische Karaganda Region und die anliegende Xinjan Provinz mit der vielversprechenden Kaspischen Region verbunden, von der gemunkelt wird, daß sie den Nahen Osten als primären Öllieferanten der Welt beizeiten ablösen wird. Und da soll China “Druck” auf den Weltmarktpreis von Erdöl ausüben? Da man in Rußland und China die “Theorie der fossilen Treibstoffe” als Ammenmärchen betrachtet, ist der Grenzkonflikt nach Jahrzehnten endlich beigelegt worden und man konzentriert sich nun auf wirkliche Probleme. Wenn schon sonst nichts – dies sollte zu Denken geben!

Wer wirklich glaubt, daß G.W. Bush schon mehrfach aus ideologischen Gründen oder gar aus Sorge um die Einhaltung der Menschenrechte versucht hat den zigfach demokratisch gewählten Präsidenten Venezuelas – Hugo Chávez Frías – “abzulösen” , der ist wiederum zu oft vor dem Glotzophon eingeschlafen während gerade CNN, FOX-News oder sonst ein rund-um-die-Uhr Volksverdummer gelaufen war. Nur harte Fakten sollten für eine Diskussion dieses Themas verwendet werden. Wer weiß, daß die amerikanischen Ölfirmen, die seit fast einem Jahrhundert die Ölfelder Venezuelas ausbeuten, Gestehungskosten von etwa US $ 18.00 verrechnen, wo hingegen die staatliche Ölfirma PDVSA um US $ 4.00 produziert? Da die Royalties (Fördergebühren), welche von den Ölfirmen an den Staat gezahlt werden, immer von den Nettogewinnen berechnet werden, wird Venezuela gehörig geprellt! Wen kann es verwundern, daß Chávez entweder die Verträge umschreiben, wenn nicht gleich kündigen will! Da sich Chávez nicht wie seine Amtsvorgänger “schmieren” läßt, verlangt G.W. Bush als traurige Marionette der Ölwirtschaft nach der “Ablöse” von Chávez. Seit dem OPEC Gipfel in September 2000, als er die anderen OPEC Staaten dazu aufforderte, Öl nicht in Dollars, sondern per Gütertausch zu “verrechnen”, steht Chávez auf der “Abschußliste” von G.W. Bush.

Damit sind wir beim Thema Irak angelangt: nachdem Saddam Hussein im neuen Millennium begonnen hatte Irakisches Öl in EURO zu verrechnen, begann der Wechselkurs des US $ immer schneller zu verfallen. Nur die erneute “Kriegswirtschaft” der USA konnte diesem Trend Einhalt gebieten. Mittels unverschämter Lügen wurde dem amerikanischen Volk und der Weltöffentlichkeit überhaupt die erneute Vergewaltigung des Irak “schmackhaft” gemacht. Endlich konnten die USA wieder einmal den Atommüll, der sich seit der letzten solchen Aktion im Kosovo angesammelt hatte wieder fernab der Augen (und Szintillometern = Strahlungsmesser) der US Umweltbehörde “entsorgen”, die HALLIBURTON Gruppe von Gesellschaften konnte tief in den Budgettopf greifen und neue Waffen mußten nicht nur an Attrappen getestet werden.

Der Ölpreis hat sich seit dieser Invasion verdreifacht und die mehr als 300 russischen Firmen welche vorher etwa 70% des irakischen Ölgeschäfts abgewickelt hatten, wurden alle von HALLIBURTON und Konsorten abgelöst. Selbstredend muß seither auch für die immer geringer werdenden Ölexporte des Irak wieder in Dollars gezahlt werden!

Das Irak Abenteuer war auch aus einem anderen Grund ein gänzlicher Fehlschlag: 56% der Veteranen sind Invalidenrentner und ihre Nachkommen kommen mit grotesken kongenitalen (angeborenen) Deformation zur Welt. Das “Golf-Krieg Syndrom” ist nichts anderes als durch Alpha-Strahlen verursachter “Krebs”. Aber wie sagt das Sprichwort: um eine offene Dose mit Würmern zu verschließen bedarf es einer größeren Dose! Also wird seit über einem Jahr die Welt darauf vorbereitet, daß der Iran als metaphysischer Feind eliminiert zu werden hat. Ich habe schon gestern aufgezeigt mit welchen Mitteln die CIA arbeitet um einen Acker zu bestellen von dem dereinst die üblichen Sieger derartiger Auseinandersetzungen ernten werden.

Wenn die Ölbörse in Teheran (ÜBERMORGEN!) ihren Betrieb aufnimmt hat der US Dollar seinen letzten Realitätsbezug verloren. Wenn erst einmal wirklich eine Möglichkeit besteht Öl für eine reelle Währung zu verkaufen, dann läutet die Totenglocke für die Freimaurerwährung. Finanzexperten halten dem Konzept des Petro-Euro entgegen, daß es letztlich egal ist, ob Öl für Dollars oder Euro gekauft wird, es kostet immer einen gewissen Preis. Das ist richtig, trifft aber den Kern des Problems nicht: wie Milt Friedmann so schön sagt: die USA können Dollar-Noten drucken wie sie nur wollen. Jedes andere Land der Welt muß seine Währung “decken”. Mit den Wechselkursen kann nur ein mit allen Wassern gewaschener Strohmann globaler Finanzkriminalität wie eben George Soros reich werden. Wenn nun auf einmal Öl in Euros “zu haben” ist, wird sich Amerika etwas einfallen lassen müssen, da weder die Federal Reserve noch das Treasury Department der USA Euros nicht wie Dollars einfach “drucken” kann! Welcher Ölproduzent wird sich noch mit wertlosen Papierstücken abfertigen lassen, wenn er für sein Produkt gutes Geld bekommen kann?

Darin können wir den Grund dafür sehen, daß der Iran dämonisiert wird; das Gerede hinsichtlich der Gefahr einer Aufrüstung des Landes mit Nuklearwaffen ist wieder nur “Gehirnwäsche”. Wer die Presseberichte der letzten Zeit aufmerksam daraufhin durchforstet hat, was die Geheimdienste gerade wieder “leisten”, der wird erkennen was “auf dem Programm” steht: britische Soldaten wurden (wieder einmal) dabei erwischt wie sie, als lokale “Aufständische” verkleidet, in der Iranischen Provinz Khuzestan – die 70% der Iranischen Ölförderung bringt, einen “Terroranschlag” verübten. Damit wird ganz offensichtlich der “Grundstein” für eine neuerliches Lügengebäude gelegt, mittels welchem vor der UNO Generalversammlung die neue amerikanische Waffe des Massenbetrugs Condi Rice bald einmal erklären wird, weshalb es “unbedingt notwendig ist”, daß amerikanische Truppen Khuzestan besetzen. Für diesen “Plan A” kann man sich erwarten, daß die CIA wieder ein paar Bilder fälschen und ein paar hochbezahlte Betrüger paradieren wird, die einen Regimewechsel anstreben um sich in ihrer Heimat wieder blicken lassen zu können.

Seit im August 1971 Richard Nixon den Bankrott der USA eingestanden hat indem er die Konvertierbarkeit des US Dollars in Gold endete, sind die USA effektiv ein Imperium, welches andere Staaten über die Inflation des Dollars “besteuert”. Diese Inflation ergibt sich über die immer krasseren Außenhandelsdefizite der USA. Nach der „Ölkrise“ wurde diversen (nicht nur arabischen) Tyrannen amerikanischer Schutz vor den eigenen Völkern versprochen dafür, daß sie Öl nur für US Dollars verkauften. Dies verschaffte zum Einen den amerikanischen Waffenschmieden volle Auftragsbücher und zum Anderen war eine “Deckung” der amerikanischen Währung gegeben – man mußte US Dollars haben um Öl zu kriegen. Heute, 35 Jahre später halten immer noch Notenbanken unermeßliche Mengen von US Dollars als “Deckung” der jeweiligen Landeswährungen. Diese “Deckung” ist ein manifester Schwindel, denn der US Dollar hat keinen, wie auch immer gearteten reellen “Wert”. Nur die nackte Angst der Welt vor bestialischen Waffen der Massenvernichtung “Made in USA” erhält das Kartenhaus der globalen Wirtschaft aufrecht. Die Notenbankpräsidenten sollten allesamt als Betrüger erkannt werden und allermindestens in Schimpf und Schande verjagt werden.

Damit es dazu garantiert nicht kommt, wird auch von langer Hand Plan B vorbereitet: Condoleezza Rice versucht weiterhin, wie frühere amerikanische Außenminister um die Welt zu jetten um einen nach dem anderen “Hilfswilligen” für die nächste Rettungsaktion des US Dollars zu vergattern. Man ist fast versucht zu vermuten, daß die USA nun “african Americans” als Chefs des State Departments haben, da man es ihnen nicht “über das Gewand” ansieht, wenn sie lügender Weise rot anlaufen! Die USA haben mit der erneuten Vergewaltigung des Iraks alle Glaubwürdigkeit verloren.

Eine Wiederholung von 9-11 steht an, seitdem Vizepräsident Cheney STRATCOM angewiesen hat, einen Plan für einen Nuklearkrieg gegen den Iran auszuarbeiten “für den Fall daß gegen die USA ein weiterer Terroranschlag wie 9-11 verübt wird”. Es wird in diesem Dokument auch ausdrücklich darauf verwiesen, daß keine “harten Beweise” für eine Komplizität des Iran vorzuliegen haben. Wer sich mit Logik, wie von Kant beschrieben, einigermaßen befaßt hat wird darin ein Geständnis erkennen dafür, daß die USA 9-11 selber “inszeniert” haben um Dubai einen Vorwand dafür zu geben eine knappes Jahr später strahlend zu verkünden: ”Aktion erfolgreich abgeschlossen” … der US Dollar ist wieder gerettet! Wie lange sind die Menschen der Welt noch gewillt, derartigen Wahnsinn mitzumachen???

Der iranische Präsident Ahmadinejad hat jenen logischen Schritt unternommen, den der britische Parlamentarier George Galloway vor ihm schon getan hat und in aller Offenheit das ausgesprochen, was sowieso jeder zu vermuten begonnen hat. Galloway legte den Besitz der Verdummungsmaschine durch Zionisten dar, Ahmadinejad bezeichnete den Holocaust als einen “Hoax” (Lüge, schlechten Scherz, Betrug) und machte klar, daß das globale Verbot, sich mit dem Holocaust kausalistisch (ursächlich) auseinanderzusetzen nicht der Verhinderung einer Wiederholung von Vorgängen dient, die nicht bewiesen werden dürfen, sondern andere Gründe hat! Er hat damit politische Führer und Volksvertreter in aller Welt dazu gezwungen sich “politisch richtig” zu deklarieren. Mittels der Einberufung einer “Holocaust-Konferenz” im Iran wird es endlich dazu kommen, daß die Karten auf den Tisch gelegt werden. Innerhalb dieses Rahmens wird auch die Öllüge als Operand zur Sprache kommen. Als Tony Blair seinen üblichen – wie man in Österreich so schön sagt – “Schmäh” laufen ließ forderte er Ahmadinejad dazu auf sich in Auschwitz zu vergewissern, daß es den Holocaust wirklich gegeben hat. Der iranische Präsident nahm die Herausforderung an und kündigte an, ein forensisches Team mitzunehmen. Mittlerweile ist von offizieller polnischer Seite ein derartiges Unterfangen aber kategorisch abgelehnt worden. Damit ist der “Holocaust” nun endgültig und “offiziell” eine Fragwürdigkeit. Es kann niemand mehr bezichtigt werden den Holocaust zu leugnen, da man nur etwas leugnen kann, das existent (oder bewiesen) ist. Wenn also die Existenz von etwas nicht evident gemacht werden kann – oder Evidenzen nicht gesucht / gefunden werden können, dann kann auch nichts geleugnet werden! Die Strafverfahren gegen die sogenannten “Holocaust-Leugner” sind samt und sonders Perversionen alles dessen, was als Recht und Billig angesehen werden kann!

Vielleicht wird aber, wie mit dem Peak-Oil Szenarium 1973 die Politik das Bild verwischen: damals wurde nicht das Konzept von King Hubbert “bewiesen”, sondern nur der von ihm prophezeite Effekt auf andere Art herbeigeführt. Die Komplexität der verschiedenen Aspekte welche die gegenwärtige Krisensituation bewirken, ermöglicht es den Niedergang des Dollar Imperiums hinter der Angst vor nichtexistenten Atomwaffen zu verstecken und der Versuch einer Aufklärung der Vorgänge des Holocaust wird vielleicht mit einem mehrfach angekündigten, vor laufender Kamera erfolgenden Völkermord verhindert werden.

Die in der Diskussion der Öllüge betrachteten vier Themenkreise haben ein zentrales Thema: das Konzept der Lüge und darauf basierenden Betrugs! Die abiotische Entstehung von Öl (Gas) kann das Auftreten von Hydrokarbonen überall zwanglos erklären; die “Theorie von fossilen Treibstoffen” vermag das nur in Sonderfällen – und auch dort nur für jene, die noch an Wunder glauben. Die breiten Massen haben keine Ahnung von den irrwitzigen Profitspannen der Ölindustrie; wären die Menschen wirklich informiert anstatt nur von Propaganda betäubt zu werden, dann verlangten sie, daß die “Macher” (nicht nur der Ölindustrie, sondern auch ihre Komplizen in der Politik) geteert und gefedert werden. Das wäre zwar prosaisch, aber sicherlich täte es dabei kaum bleiben.

Der Ursprung dieser Misere liegt weit in der Vergangenheit: als zu Zeiten der frühen Kolonisation der Welt europäische Raubaktionen von Rohstoffen und Menschen immer öfter von “Piraten” und “Aufständischen”, die dieser Plünderung nicht tatenlos zusehen wollten, gehindert wurden, ersann man die Geschäftsform der Korporation: seit 1532, als in Florenz die erste „inkorporierte“ Gesellschaft gegründet worden war, wurden die Verbindlichkeiten von Firmeninhabern immer weitergehend reduziert. Was ursprünglich sicherstellen sollte, daß ein Investor nur mit seiner Einlage haftete (und somit in die Lage versetzt wurde kalkulierbare Risiken einzugehen) hat über die Jahrhunderte ein völlig anderes Wesen angenommen. Die Staaten, welche den Korporationen ihre Konstitution gaben, um sie innerhalb des jeweiligen Landes agieren zu lassen, wurden immer öfter in jene Kriege hineingezogen, welche die Korporationen gegen Völker und Länder führen “mußten”, um sich ihre Profitabilität zu erhalten. Die Staaten wurden zu Handlangern der Korporationen, und der kleine Bürger hatte seine Haut für die Besitzer der Korporationen zu Markte zu tragen.

Das mag sehr “aufwieglerisch” klingen – aber betrachten wir die Realität: 1995 waren nur 49 der 100 größten Ökonomien Staaten, die anderen 51 hingegen multinationale Korporationen! Die Umsätze der 200 größten Korporationen waren höher als das Bruttonationalprodukt aller Länder der Welt (ohne die 9 führenden Nationen) zusammengenommen. Wirklich ernüchtern sollte die Tatsache, daß diese 200 Firmen aber nur ein Drittel eines Prozents der menschlichen Arbeitskraft auf Erden beschäftigen!

Wir haben gestern gesehen, wie die Verdummungsmaschine sich vom politischen Sprachrohr des 20. Jahrhunderts zum kommerziellen Bedarfs- und politischen Meinungsmacher der Gegenwart gewandelt haben. Die Verdummungsmaschine ist einer der wesentlichen Gründe dafür, daß die existentielle Notlage der Welt entstehen konnte. Da der Souverän – in der Form des Staates – den Korporationen – und damit der Verdummungsmaschine – ihre Satzungen genehmigt hat, ist nur von staatlicher Seite eine Änderung dieser Verhältnisse möglich. Da sich die Korporationen dieser einzigen Gefahr bewußt sind, scheuen sie weder Kosten noch Mühe um den “Staat” auszuschalten.

Durch Privatisierungen öffentlicher Dienste wird der Staat zum Schergen der Korporationen und das Gesetzeswerk schützt nicht mehr die Rechte der Bürger sondern jene Rechte, welche sich die Korporationen arrogiert (anmaßend genommen) haben.

Dies bedeutet, daß nur mit der Politik eine Veränderung herbeigeführt werden kann: sind nicht fast alle Staaten der Welt heute “Demokratien”? Ist nicht das Volk der Souverän? Kann nicht der Souverän seinen “freien Willen” manifestieren? Wie das “Musterexemplar” USA demonstriert, ist auch das gegenwärtig praktizierte Konzept der “repräsentativen Demokratie” ein manifester Betrug, der über die Globalisierungslüge die Menschheit in stumme und ohnmächtige Sklaven der Eliten verwandelt hat!

Die wissenschaftliche Methode zeigt auf, daß man um bedeutungsvolle Antworten zu erhalten sinnvolle Fragen stellen muß. Die derzeit praktizierte Form der „Demokratie“ funktioniert ganz Offensichtlich nicht – wann hinterfragen die uns „Vertretenden“ je einmal selbst den billigsten Schwindel? Also haben die Menschen selber kritisch zu denken und Fragen zu stellen. Voraussetzung dafür ist es, daß der Souverän wirklich informiert ist. Die Massenmedien der Jetztzeit verbreiten nur mehr jenen informatorischen Ramsch der von den Eliten als geistige Diät vorgeschrieben wird. Über die Nachrichtenagenturen wird ein uniformes Mischmasch von Trivialitäten und Katastrophenmeldungen kolportiert; wirkliche Neuigkeiten werden brutalst unterdrückt. Seit Lao Tse wissen wir, daß Wissen Macht ist. Damit die Mächtigen ihre Macht behalten können, werden die Massen verdummt. Alle Themen, welche sich der Apodiktik (unumstößlich geltende Aussage) bedienen und oft gar staatsrechtlich vor irgendeiner Hinterfragung geschützt werden, sind hochsuspekt als elitäre Betrügereien.

Da es in der westlichen Hemisphäre nicht mehr möglich ist ohne Angst vor der Gedankenpolizei und ihren außergesetzlichen Folterknechten zu leben und in Europa über Jahrtausende gewachsene Jurisprudenz durch den Talmud weitgehend ersetzt worden ist, stehen wir – so wie wir hier existieren – vor dem existentiellen Abgrund: wie Martin Heidegger gegen Ende seines Lebens erkannte – nur ein Gott kann uns noch helfen!

Quelle: Forumsbeitrag "Ölschwindel-, Geo-, Kriegs-, Finanz- und Volksverdummungs-Politik"

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Erstellt am: 13.01.2010. Aktualisiert am: 18.03.2013 22:26
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