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| . | Startseite > Lügen > Ölschwindel | Aktualisiert am: 05.07.2010 23:42 | Startseite | Suche | Sitemap | Impressum | Kontakt | |||||||||||||||||||||||
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Der große ÖlschwindelDie Theorie der fossilen TreibstoffeKönnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden
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| Abbildung 1: Thomas Gold 1920–2004. Einer der originellsten Denker des zwanzigsten Jahrhunderts. Als (Radio-) Astronom wandte er die Erkenntnisse seiner kosmologischen Arbeit auf die Erde selbst an. Dieses Denken harmonierte mit den russisch-/ ukrainischen Theorien über die anorganische Bildung von Öl. Gold wurde von den institutionellen Wissenschaften wie ein Paria behandelt und sogar als Plagiator verleumdet. Seine Erfindungen und grundlegenden Erkenntnisse befruchteten die Wissenschaften in verschiedensten Feldern – von Kosmologie bis hin zur Humananatomie. |
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| Abbildung 2: Die Ölfelder des Nahen Ostens liegen entlang der Sutur zwischen Asien und Afrika; die strukturelle Kontrolle ist offensichtlich (nach Gold, Endnote 9). |
Die Debatte über die Kerogene in Erdöl wurde von Professor Thomas Gold mit dem Konzept der „Deep Hot Biosphere“ (3) auf elegante Weise entschieden: es wird immer deutlicher, daß Leben überall dort zu finden ist, wo die dafür grundsätzlich notwendigen Voraussetzungen gegeben sind. Da Organismen sogar im Weltall, in siedenden Heißwasserquellen (Geysiren), auch in Atomreaktoren und überhaupt in Bereichen auftreten, die nie mit der Lebewelt, wie wir sie kennen, (4) in Verbindung gestanden haben, (5) kann es nicht verwundern, daß auch in Erdgas und Öl Lebewesen existieren – bei weitem nicht nur Bakterien. Somit haben diese Organismen das Gas und das Öl nicht geschaffen , sondern sie leben vielmehr auf deren Basis. Die Kerogene beweisen also die organische Herkunft des Öls keineswegs!
Wenn wir die Theorie der fossilen Treibstoffe einer logischen Analyse unterziehen, dann wird daraus ein gänzlich fragwürdiges, wenn nicht gar phantastisches Unternehmen: Obwohl es keinen Beweis für sie gibt, (6) hat sich gerade die biotische Theorie im Bewußtsein der Allgemeinheit festgesetzt, und nicht etwa eine abiotische Entstehungstheorie. Doch wie steht es um diese abiotischen Theorien über die Herkunft von Erdöl? Können sie bewiesen und im Laborversuch nachvollzogen werden, so wie es die wissenschaftliche Methode von Theorien eigentlich verlangt? Zuerst einmal kann man feststellen, daß abiotische Theorien merkwürdigerweise nicht „en Vogue“ scheinen: Auf der maßgeblichen „Hedberg Konferenz“, mit dem Titel “Origins of Oil“, (in Calgary, Kanada, am 18. Juni 2005) wurden zwar sechs Vorträge über die abiotische Genese von Öl gehalten, doch keiner dieser Vorträge befaßte sich mit entscheidenden, kosmologischen Aspekten. (7) Die „Big Bang“-Kosmologie, wenig mehr als eine wissenschaftlich erscheinende Fassung biblischer Schöpfungsgeschichten, hat viele konkrete Erfahrungstatsachen und Meßdaten einfach wegerklärt und so wird schlicht negiert, daß planetare Massen eine wesentliche organische Komponente haben. Die Erde ist nicht der einzige bekannte Planet, für den dies zutrifft: von zumindest zehn planetaren Massen im Sonnensystem wissen wir, daß sie zumindest Spuren von Kohlenwasserstoffen enthalten.
Nach den Erkenntnissen dieser Forschungen ist das, was wir allgemein als Erdöl bezeichnen, vermutlich wenig mehr als das Ergebnis stofflicher Ausgleichung kosmischer (also auch planetarer) Massen, die sich nach der Explosion einer Supernova je nach Materialeigenschaften in planetare Himmelskörper einten. Die ausnehmend dünne Kruste von erdähnlichen Planeten, bestehend aus „kontinentalem“ und „ozeanischem“ Krustenmaterial (sog. tektonischen „Platten“) (8) schwimmt auf einem Mantel, in dem unvorstellbare Mengen von Kohlenwasserstoffen enthalten sind, die in der fortschreitenden stofflichen Vereinheitlichung der Mantelmaterialien entstehen. Wo immer diese Platten aus soliden Gesteinen aneinander stoßen, wird der darunter liegende Erdmantel in diese Vorgänge miteinbezogen und die freigesetzten Hydrokarbone können an die Erdoberfläche entweichen.
Hier seien ein paar der wichtigsten Argumente angeführt, die für eine abiotische Herkunft von Erdöl sprechen, so wie sie von PhysicsWeb (14. September 2004) dargestellt worden sind:
Im Labor kann man die Produktion von Methan unter genau denselben Bedingungen simulieren, wie sie im Erdinneren vorherrschen. Dies fügt sich zwanglos mit all den anderen Erfahrungstatsachen ein in eine abiotische Theorie für die Bildung von Kohlenwasserstoffen.
Es ist überaus interessant, die regionale Verbreitung von Öl zu betrachten, denn auch sie fügt sich ein in das Mosaik der Indizien, die Öl als aus dem Erdinneren stammend erscheinen lassen:
Wenn man so die Verbreitung südostasiatischer Erdölvorkommen in Beziehung stellt mit tektonischen Strukturen und Gesteinstypen, dann sieht man, daß sich diese Ölvorkommen entlang von Plattengrenzen befinden; anstatt der mächtigen Sedimentabfolgen des arabisch-/ persischen Raumes finden wir aber in Südostasien neben kontinuierlicher Mobilität der Erdkruste auch eine der aktivsten vulkanischen Zonen der Erde. Die Erdölvorkommen des Nahen Ostens sind vergesellschaftet mit Gesteinen „kontinentaler Kruste“, jene Südostasiens hingegen mit „ozeanischer Kruste“ (Kommentar in Endnote 9).
Zwei der wichtigsten Erdölfördergebiete weisen eine gänzlich unterschiedliche Beschaffenheit der Erdkruste auf (die Betrachtung aller anderen Regionen, die Erdöl liefern, ergibt weitere Inkonsistenzen). Dies sollte eigentlich dazu führen, daß man nach einer Entstehungstheorie sucht, welche diesen Gegebenheiten Rechnung trägt: Wie kann es sein, daß grundverschiedene Erdqualitäten dasselbe Material – Öl – hervorbringen? Es gibt aber kein Lehrbuch, das diese Umstände näher erläutert.
Als ich an der Montan-Universität in Leoben mit der Erforschung von Platinerzen befaßt war, untersuchte ich Gesteine, die aus großer Tiefe im Erdinneren stammten. Es zeigte sich damals, daß diese Gesteine etwa 4% freien Kohlenstoff (in der Form von Graphit) enthielten. Für sich alleine gesehen, war dies wenig aufregend. Weiterhin stieß ich jedoch in dieser Forschungsperiode auf folgende, nachdenklich machende Tatsachen, die schon damals – vor einem Vierteljahrhundert – mir hätten zeigen sollen, daß Erdöl keineswegs organischen Ursprungs ist:
Ich begriff damals nicht, daß ich den Beweis für die abiotische Bildung von Erdöl im Erdinneren in Händen hielt! Damals (Ende der 1970iger Jahre) dachte im Westen noch niemand daran, daß Erdöl abiotischer Herkunft sein könnte.
Kohlenstoff und Silizium bilden eine Reihe chemisch und strukturell verschiedener Moleküle. Während die unbelebte Welt (zum Großteil) aus Silikaten aufgebaut ist, besteht die lebende Welt im Wesentlichen aus Kohlenstoffverbindungen. Wie die oben angegebenen Beispiele belegen, „animiert“ Kohlenstoff nicht nur die belebte, sondern auch die unbelebte Welt. (13)
Was bedeuten all diese verwirrend erscheinenden Fakten? Sie zeigen, daß es im Erdmantel freien Kohlenstoff gibt, der für die abiotische Entstehung von Öl in Frage käme. Kimberlit und Dunit sind wohl die seltensten Gesteinstypen, die an der Erdoberfläche angetroffen werden. Sie sind im Verlauf von explosiven Prozessen nach oben gekommen. Es scheint angebracht zu vermuten, daß der in ihnen enthaltene Kohlenstoff durch Phasenumwandlungen im Verlauf von chemischen Reaktionen diese explosiven Prozesse verursacht hat. (14) Kimberlite und Dunite finden sich nur in den ältesten, sehr seltenen Bereichen der Erdkruste. Wo immer diese speziellen Bedingungen nicht gegeben sind, gelangt Kohlenstoff wahrscheinlich mittels nicht-explosiver Prozesse an die Oberfläche. Zwei solche Prozesse wurden beim AAPG Treffen in Calgary (siehe oben) vorgestellt:
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| Abbildung 3: Hydrokarbonverteilung in Bohrklein aus dem Bohrloch Stenberg, Siljan, Schweden. Das Schaubild zeigt, daß Methan an Vulkanite gebunden ist und nicht, wie die TfT es verlangt, mit Sedimenten vergesellschaftet ist (nach Gold, Endnote 9). |
Es ist wahrlich erstaunlich: Während die Theorie der fossilen Treibstoffe ganz bestimmte Bedingungen fordert um zu funktionieren, kann sich abiotisches Öl in einer Anzahl verschiedener Szenarien bilden.
Alle diese natürlichen Prozesse können im Labor simuliert und quantitativ getestet und qualitativ bewertet werden. Derartige Prozesse während der Wechselwirkung von Lithosphäre und Hydrosphäre an Plattengrenzen können möglicherweise viele der bekannten abiotischen Ölvorkommen erklären, lassen aber die traditionell wichtigsten Ölvorkommen (in Sedimenten) unerklärt.
Nicht nur ozeanische Kruste kann Hydrokarbone produzieren: Schon 2002 haben J. F. Kenney (Gas Resources Corporation in Texas) und Kollegen in Moskau Methan und andere Kohlenwasserstoffe in ähnlich gearteten Experimenten gefunden, die sich innerhalb sedimentärer Abfolgen ereignen können. (16) Unter Bedingungen, die jenen im oberen Erdmantel ähneln, verfolgten andere Forscher den Reaktionsablauf zwischen Diamanten mit abgeflachten Spitzen. Der Vorteil dieses „Diamantschraubstockes“ ist es, daß die reagierende Probe während des Prozesses spektrometrisch gemessen werden kann.
Diese Experimente beweisen, dass sich Kohlenwasserstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganischer Reaktionen bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbener Organismen, wie dies allgemein angenommen wird.
• Mendeleev, der Vater des chemischen Periodensystems, publizierte 1877 einen Artikel über die Entstehung von Erdöl, der noch heute Gültigkeit hat. Er erkannte die regionalen Muster der Verteilung von Ölvorkommen, aber der damalige beschränkte Wissensstand ließ seine Theorie der Ölentstehung komplizierter wirken als sie eigentlich ist.
• Die kosmische Herkunft von Bitumina (kohlenstoffhaltige Meteorite) wurde bereits 1889 von Sokoloff diskutiert, der betonte, daß Öl und Teer in Grundgebirgen (wie etwa skandinavischen Gneißen) keinerlei organische Herkunft haben können. Er betonte, daß Porosität der einzig relevante Parameter bei der Suche nach Öl sei.
• Vernadsky zeigte 1933 auf, weshalb er daran glaubte, daß Kohlenwasserstoffe im Erdinneren wegen der geringen Verfügbarkeit von freiem Sauerstoff und hohen Drücken die primäre stabile Form von Kohlenstoff sei und Kohlendioxyd weitgehend ersetze.
Der prominenteste und wortgewaltigste Advokat der abiotischen Theorie für die Entstehung von Erdöl ist Kudryavtsev. Er verwies 1959 darauf, daß man kein Öl aus pflanzlichem und tierischem Material im Labor erzeugen kann, das natürlich vorkommendem Erdöl ähnlich ist. Er listete die damals schon bekannten zahlreichen Vorkommen von Öl in kristallinen Gesteinen und Gesteinsformationen auf, die eine gebirgsbildenende Phase mitgemacht haben, wie z.B. in Kansas, Kalifornien, Venezuela und Marokko. Er zeigte damit auf, daß Ölvorkommen oft mit Grundgebirgsstrukturen in Verbindung stehen. Das „Lost Soldier“-Ölfeld in Wyoming enthält beispielsweise Ölvorkommen in jedem Horizont der geologischen Abfolge – von kambrischen Sandsteinen bis hin zu Sedimenten der Oberkreide und sogar aus dem kristallinen Grundgebirge wurde Öl gefördert. In Kanada sind es nicht selten magmatische und metamorphe Gesteine, die Erdgas liefern. Im Gebiet des Baikal Sees in Sibirien stammt das Öl aus präkambrischen Gneißen. Wie Kudryavtsev betonte, kann Öl unter jedem Ölfeld in größerer oder kleiner Menge in allen Horizonten gefunden werden und nicht nur in einer spezifischen Blase.
Trotz dieser unumstößlichen Fakten zweifelt die Allgemeinheit noch immer nicht an der Theorie der fossilen Treibstoffe, denn alle alternativen Erklärungen werden schlicht niedergeschwiegen. Der Autofahrer hört, daß der Ölpreis in die Höhe ginge, weil eine Raffinerie ausgefallen sei! Da Raffinerien Rohöl kaufen, sollte aber wegen geringeren Bedarfs der Preis im Gegenteil eher sinken! Bei der Vermarktung von Erdöl wird ungeniert gelogen, und wenn es um die Herkunft von Öl geht, wird ganz einfach geschwiegen. Wer aber sich die Mühe macht, die Argumente der Abiotiker zu durchdenken, für den verliert das Gerede von der herannahenden „Energiekrise“ schon an dieser Stelle seine Wirkung.
Doch es kommt noch toller, wenn wir unser Augenmerk von Öl auf das Vorkommen von Erdgas erweitern: Gänzlich unbemerkt – da eben gasförmig und unsichtbar – entweichen dem Erdinneren kontinuierlich unsagbare Mengen von Methan (CH - „Erdgas“). Wie die Prozesse zur Synthetisierung von Treibstoff beweisen, ist Erdgas der Vorgänger von Erdöl. Alles was einer solchen Umwandlung nötig ist, sind Wasser, Druck und Temperatur. Wo nicht alle diese Bedingungen stimmen, entweicht das Methan. Bedenken wir: über 70% der Erdoberfläche sind von Ozeanen bedeckt, von denen wir herzlich wenig wissen. Überall dort aber, wo an der Erdoberfläche Bedingungen herrschen, welche dieses Methan festhalten, finden wir Methan-Eis (gefrorene Erdgashydrate).
Gashydrate (wie Methaneis) bilden sich, wenn Wasser im Beisein von Gasen wie Kohlenwasserstoffen, Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff gefriert. Wasser kristallisiert in diesem Fall in käfigartigen Strukturen, welche das jeweilige Gas umschließen.
Gas-Hydrate (im Englischen „Clathrates“) wurden erstmals 1810 von Sir Humphrey Davies als eine Laboratoriumskuriosität beschrieben. In den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts wurden sie zu einem gewichtigen Problem für den Pipelinetransport von Erdgas unter kalten Bedingungen. Gashydrate sind kristalline Feststoffe und sehen aus wie Eis. Sie bilden eine käfigartige Struktur um kleinere Gastmoleküle. (17) Die häufigsten Gastmoleküle sind Methan, Ethan, Propan, Isobutan, normales Butan, Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserstoffsulfid. Wenn man die Verteilung von Gas-Hydraten betrachtet, bekommt dieser Punkt eine enorme Bedeutung: Sie treten überall auf, wo permanent Temperaturen von weniger als +7 Grad Celsius herrschen. Damit sind weite Flächen der subarktischen Tundren und der Meeresböden potentielle Orte, an denen sie angetroffen werden können. (18) In Wahrheit sind Gas-Hydrate in unvorstellbaren Mengen vorhanden.
Damit sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir fragen müssen, ob Erfahrungstatsachen wie der fossile Befund mit den Gedankengebäuden der Theorie der fossilen Treibstoffe in Einklang gebracht werden können.
Wir können zwar die Gebeine von Dinosauriern in Sedimenten finden – aber bedeutet dies zwingend, daß die Theorie der fossilen Brennstoffe jemals in der Natur verwirklicht worden ist? Einerseits stellt sich die Frage, wo das Öl ist, das in ihrer Verwesung entstanden sein soll, und andererseits, warum es dort, wo wir Öl finden, keine Dinosauriergebeine gibt? (Dies gilt natürlich nicht nur für Dinosaurierfossilien!) Wie konnte man je an eine kausale Verbindung denken?
Aus all dem hier Gesagten ergibt sich, daß ein weiteres Festhalten an dem Glauben von der biogenen Herkunft der Kohlenwasserstoffe unwissenschaftlich (da unbeweisbar) ist. Über etwa 250 Jahre hat sich eine gigantische Menge von Erfahrungstatsachen angesammelt, die nur mit einer abiotischen Bildung von Erdöl verständlich sind.
Am 26. September 1995 erschien in der New York Times unter der Überschrift „Geochemist says oil fields may be refilled naturally“ ein Artikel von Dr. Jean K. Whelan, in dem sie vermutet, daß Öl in gewaltigen und schnellen Schüben aus Reservoirs in großer Tiefe in Oberflächennähe gelangt. Skeptiker ignorieren die faktischen Hinweise auf die Richtigkeit ihrer Hypothese. Dr. Whelan erstellte ihre häretischen Ansichten während ihrer Arbeiten in Eugene Island 330, einer Ölexplorationskonzession im Golf von Mexiko. Dort wurde 1972 in 2.000 m Tiefe (unter dem Meeresboden) eine der produktivsten Ölquellen der Welt gefunden. Eugene Island 330 ist auch aus einem anderen Grund außerordentlich: Die geschätzten Reserven haben sich weit weniger verringert als Experten in Anbetracht der Förderung erwartet hatten. „Es könnte sein,“ sagte Dr. Whelan, „daß an bestimmten Stellen, besonders dort, wo die Erdkruste stark verworfen (tektonisch gestört) ist, Ölreservoirs sich aus tieferen Lagern spontan auffüllen.“ Sie bestätigte damit die oben angeführte Behauptung von der Regeneration der Ölfelder.
Die Entdeckung, daß Öl aus vielen ozeanischen Quellen austritt, die über tektonischen Störungszonen liegen, und zwar kontinuierlich und massenhaft, hat viele Wissenschaftler davon überzeugt, daß Öl innerhalb von Störungszonen aus viel tiefer liegenden Lagern in Oberflächennähe gelangt. Ein kürzlich erschienener Bericht der US Department of Energy Task Force on Strategic Energy Research and Development schloß, daß „neue Daten und Interpretationen darauf verweisen, daß Öl und Gas in Eugene Island 330 in unerschöpflicher Menge vorhanden sind.“ Der Bericht zog in Erwägung, daß ähnliche Phänomene auch in anderen Regionen gegeben sein könnten, etwa in anderen Bereichen des Golfs von Mexiko und dem Schelfbereich vor der Nordküste von Alaska. (20) Es könnte also sein, daß noch viele tiefer liegende Ölvorräte auf ihre Entdeckung warten.
Für die Theorie fossiler Erdölentstehung ergeben sich aus diesem seriösen Artikel eine Reihe von Problemen: • Wie sollen die Überreste von Lebewesen Tausende Meter unter die Erdoberfläche gelangt sein?
Sieben Jahre später, im Juni 2003 berichtete Geotimes über diese Situation im Golf von Mexiko (Raining Hydrocarbons in the Gulf 21), und die Sachlage wurde noch komplexer. „Unter dem Golf von Mexiko fließen Kohlenwasserstoffe nach oben durch ein kompliziertes Netzwerk an Verbindungswegen und Reservoirs. ... All das ereignet sich in der Jetzt-Zeit und nicht vor Millionen von Jahren“, schrieb Larry Cathles, Chemiker und Geologe der Cornell University. (22) „Wir betrachten ein gigantisches Durchfluß-System, in dem sich Öl gegenwärtig bildet, durch die überlagernden Schichten hocharbeitet, die Reservoire füllt und an den Ozeanböden austritt. Und all das in der Jetzt-Zeit!“
Cathles und seine Mitarbeiter schätzen in einer Studie, daß in einem Gebiet, südlich der Küste von Louisiana, das etwa 15% der Fläche von Österreich ausmacht, bis zu 184 Milliarden Tonnen von Öl vorhanden sind. Dies sind 30% mehr als die Menschheit bisher in ihrer gesamten Geschichte gefördert hat.
Cathles verweist darauf, daß dieses Gebiet im Verhältnis zur Gesamtoberfläche der Erde nur eine winzige Fläche hat. „Wenn dies auf der ganzen Welt so ist, dann treten ungeahnte Mengen von Kohlenwasserstoffen an die Oberfläche aus.“ Dieser Geotimes-Artikel zeigt auch auf, daß die unentdeckten, kommerziell auswertbaren Erdöllager des küstennahen Golfs von Mexiko (Schelfgebiet) 71 Milliarden Barrel betragen. Die offensichtliche Frage ist ganz eindeutig: Wie kann all dies von der biotischen Entstehungstheorie erklärt werden? In diesem Fall fehlen nicht nur die Skelette der Lebewesen, sondern gar noch das einschließende Sediment!
Warum bestehen wir nach wie vor darauf, eine antiquierte Theorie aufrecht zu erhalten, die offensichtlich von allen Daten widerlegt wird? Gründet sich der wissenschaftliche Fortschritt nicht auf die Formulierung von Hypothesen, die dann getestet werden? Und wenn die Hypothesen einem Test nicht standhalten können: Ist es dann nicht üblich, diese zu modifizieren oder durch neue, bessere Hypothesen zu ersetzen? Seit 250 Jahren schon finden sich nur Indizien, die gegen die biotische Entstehungstheorie sprechen!
Im August 2002 veröffentlichte das Journal Proceedings of the National Academy of Sciences eine Studie, in der die Autoren (23) einige sehr überzeugende Argumente anführen. Demnach
Andere Experten können sich vorstellen, daß Öl „sich bei den hohen Drücken und Temperaturen nahe dem Erdmantel auf anorganische Weise gebildet hat und vom Wasser, das dichter ist als Öl, in Oberflächennähe gehoben wird. Dabei kann es von sedimentären Gesteinen, die das Öl nicht weiterwandern lassen, eingeschlossen werden.“ Interessanterweise geben diese Experten unumwunden zu, daß es sich bei jenem Öl, das aus Reservoirs nahe der Erdoberfläche gepumpt wird, ohne weiteres um dasselbe Öl handeln könnte, das sich spontan und ununterbrochen neu in der Tiefe der Erde bildet. Merkwürdig genug, daß dennoch dieselben Experten keinen Grund dafür gegeben sehen, das alte Mantra der „Fossilen Brennstoffe“ anzuzweifeln oder gar aufzugeben. Im Wissenschaftsjournal Nature wurde der Bericht von Kenney et al. extrem wortkarg zusammengefaßt: „Man kann Öl nicht aus Steinen pressen.“
Kenney und Kollegen argumentieren dagegen: „Öl stammt nicht von toten Pflanzen und/ oder Tieren, sondern wird in der Hydrierung von gemeinen Gesteinen produziert, unter den Druck- und Temperaturbedingungen, wie sie hundert Kilometer unter der Erdoberfläche herrschen.“ Kenney und seine russischen Kollegen postulieren, daß sich alles Öl auf diese Weise bildet. Daraus ergibt sich, daß unerschöpfliche Vorräte darauf warten, entdeckt und produziert zu werden. Ölgeologen akzeptieren bereits jetzt, daß manches Öl auf diese Weise gebildet werden könnte: „Niemand hat jemals behauptet, daß es keine anorganischen Quellen für Öl gäbe“, sagt Mike Lewan (US Geological Survey). Dieser und viele andere Experten verwehren sich aber gegen die Behauptung von Kenney et al., daß Öl sich nicht aus organischer Materie in oberflächennahen Sedimenten bilden könne. Geotimes schlägt in dieselbe Kerbe und zitiert Scott Imbus, der als organischer Chemiker für die Chevron Texaco Corporation arbeitet und die Forschungsarbeit von Kenney und anderen wie folgt kommentiert: „Dies ist eine exzellente und rigorose Behandlung der theoretischen und experimentellen Aspekte abiotischer Ölbildung in der Tiefe der Erde. Schade nur, daß damit nichts über die Herkunft der kommerziellen Erdölvorkommen fossiler Treibstoffe ausgesagt wird.“
Wir sehen uns also vor folgender Situation: die führenden Geochemiker der Welt (sprich: Sprachrohre der Ölindustrie) können keinen Fehler im mathematischen Modell von Kenney finden. Dennoch haben sie die unübliche Strategie adoptiert, zu behaupten, Öl könne sich auf mehr als nur eine Art und Weise bilden: Demnach wäre es möglich, Öl sowohl unter den extrem hohen Temperaturen und Drücken des Erdinneren als auch unter den moderaten Bedingungen in Oberflächennähe zu generieren.
Man kann es in manchen Gesteinen machen. Man kann Öl genauso gut in einer Experimentalanordnung machen, man kann es hier oder dort machen – besser sogar: überall! Diese heile Welt wird nur von einem Faktum überschattet:
Es gibt keine einzige experimentelle Versuchsanordnung, mittels der Öl aus Plankton, Fischen, Krautköpfen oder Dinosauriern gemacht werden kann! All jene, die mit dem Argument der Kerogene auffahren, können aber keinen Nachweis von deren organischer Herkunft beibringen. Aber zurück zu: „man kann Öl überall machen“. Jene provokative Äußerung von Kenney et al. wurde keineswegs achtlos in den Tag gesprochen. Dies wird demonstriert in einer Reihe von interpretativen Forschungsarbeiten: eine große Zahl von außerordentlich wichtigen Ölvorkommen findet sich in zerscherten Grundgebirgsstöcken, die im Sinne der TfT keinerlei Potential für Erdölfelder aufweisen:
Es gibt sicherlich einen Grund dafür, daß so wenig Interesse daran besteht, die Art und Weise der Bildung eines derart wichtigen Rohstoffes zu verstehen – noch dazu angesichts der drohenden (besser wohl der angedrohten) Verknappung! Der Grund kann nur sein, daß die Antworten schon bekannt sind. Das Ziel der Verschleierung ist es natürlich, daß die Allgemeinheit diese Antworten nie erfährt. Wieso sonst könnte es sein, daß man seit Jahrzehnten krampfhaft an einer wissenschaftlichen „Theorie“ festhält, die in Wahrheit wenig mehr als eine Hypothese ist und welche die vorhandenen faktischen Daten nicht erklären kann? Weshalb sonst wäre es gekommen, daß ein halbes Jahrhundert russischer wissenschaftlicher Arbeit im Westen keinen Eingang in akademische Kreise gefunden hat?
Wir wollen uns dieser Problematik noch von einem anderen Gesichtspunkt aus nähern, um aufzuzeigen, wie tief greifend die allgemeine Ignoranz wirklich ist.
Die Geowissenschaften und die Ölindustrie bezeichnen die vermutlich umfangreichsten, oberflächennahen komplexen Hydrokarbonlagerstätten als „unkonventionelle“ Öllager. Diese werden unterteilt in Teersande und Ölschiefer.
Manche unter uns können sich noch bestens an die Ölkrise des Jahres 1973 erinnern. Wir wollen nur einen Aspekt dieser irrsinnigen Periode betrachten und davon absehen, daß die Versklavung der gesamten Welt durch die Verschuldung an westliche Banken eine direkte Folge der Petrodollars war, die verzweifelt nach Verzinsung suchten. Darüber ist schon viel geschrieben worden. Ein Aspekt dieser Situation wird aber kaum je betrachtet: Damals wurde gezeigt, daß in den „unkonventionellen“ Ölvorkommen (Teersande und Ölschiefer) ein Mehrfaches der Volumen an Öl vorkommt, als in den Feldern von frei fließendem Öl!
Den Wenigsten ist bewußt, daß es sich hier nur um Nomenklatur handelt. Geradeso wie im Mittelalter die Wissenschaften hauptsächlich mit der Namengebung befaßt waren: Sobald Dinge oder Prozesse einen Namen hatten, konnte man sie hantieren oder sich mit ihnen befassen. Die Ölindustrie und ihr zugrunde liegende Wissenschaften vermochten bis heute nicht, eine den Tatsachen gerechte Hypothese zu erstellen; nirgendwo in der Fachliteratur findet sich eine solche.
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| Abbildung 4: Schematisierte “strukturelle“ Ölfalle | |
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| Abbildung 5: Teersand (schematisierte mikroskopische Erscheinung; Blickfelddurchmesser etwa 10mm). | Abbildung 6: Ölschiefer (schematisierte mikroskopische Erscheinung; Blickfelddurchmesser etwa 5mm.) |
Basierend auf der russisch-/ ukrainischen, abiotischen Theorie für Erdöl können zwei grundlegende Arten von Erdöllagerstätten unterschieden werden: (26)
Daß in Teersanden und Ölschiefern (27) keine Skelettreste jener Tiere gefunden werden, aus deren Verwesung die Kohlenwasserstoffe entstanden sein sollen, stimmt jeden logisch Denkenden skeptisch: Die hier angebotene alternative Genese dieser Materialien benötigt keinerlei positive oder negative Zufälle, um die Realität verständlich zu machen.
Die einzigen wirklichen Unterschiede zwischen diesen drei Modalitäten bestehen in der Tatsache, daß einerseits das im Untergrund befindliche Öl nach wie vor frei fließen kann (im Porenraum oder entlang strukturell bedingter Hohlräume und an den Grenzflächen unterschiedlicher Gesteine), und daß andererseits diese Lager durch natürliche Fraktionierung der oberflächlichen Öle ihre volatilen Komponenten großteils an die Atmosphäre verloren haben. Vor etwa 30 Jahren ergab sich ein globaler Wettlauf, um das Öl aus den oberflächlichen Lagerstätten freizusetzen und in Treibstoffe zu verwandeln. (28) Die Destillation von Öl aus Teersanden und Ölschiefern stellte sich als sehr teuer heraus und die Idee wurde (offiziell) verworfen. Nur selten hören wir, daß einer der größten Lieferanten von Erdöl an die USA – nämlich Kanada – etwa 20% seines Öls aus dem Athabasca Teersand produziert! Dadurch zeigt sich, daß die Verfahren zum Abbau und der Destillation von Öl aus Teersanden und Ölschiefern mittlerweile vergleichbare Profite abwerfen wie die Förderung konventioneller Öle; diese Lagerstätten müssen also in jede Schätzung der vorhandenen Hydrokarbon- Ressourcen mit eingeschlossen werden. Daß dies nicht getan wird, bezeugt die Abbildung 7.
Bevor wir der Theorie von fossilen Treibstoffen endgültig den Todesstoß versetzen, sei das oben Gesagte kurz zusammengefaßt. Niemand hat das besser getan als Professor Thomas Gold (der im Vorjahr verstorben ist): Seine Argumentation (aus seinem Artikel wie in Endnote 9 zitiert) brachte folgende Nachweise für die abiotische Herkunft von Hydrokarbonen vor:
Es ist offensichtlich, daß die Ölindustrie selber die Theorie der fossilen Treibstoffe schon seit Jahrzehnten nicht mehr als relevant betrachtet. Wie sonst ist es erklärbar, daß die immensen Ölfelder in der Nordsee jemals gesucht und gefunden wurden? Es gibt dort keine mächtigen Sedimentformationen innerhalb derer sich Öl hätte bilden können, und eine laterale Wanderung von Öl hätte über Hunderte von Kilometern zu erfolgen gehabt – noch dazu in vollkommen dichten, magmatisch-vulkanischen Gesteinen! Daß die Entdeckung des Öls in der Nordsee kein Einzelfall war, wird dadurch bezeugt, daß Brasilien mittels der Ölförderung vom Südatlantik innerhalb von zwei Jahren autark sein wird. (30)
Das beredteste Beispiel dafür, daß die Ölindustrie selber die TfT verworfen hat, wird in einem Bericht im National Geographic (31) anschaulich beschrieben: Darin wurde von dem wichtigsten Ölfund in Amerika seit der Entdeckung der Felder in Alaska berichtet. Etwa 200 km südöstlich von New Orleans wurde im Golf von Mexiko ein neues, etwa 5.600 m (!) unter dem Meeresboden gelegenes Ölfeld („Thunder Horse“) gefunden, das mindestens eine Milliarde Barrel Öl enthält. BP plante damals, 25 Bohrlöcher in das gigantische, mehr als 140 Quadratkilometer große Feld abzuteufen. Diese Entdeckung läßt den Heißluft-Ballon der TfT in sich zusammenfallen: Selbst wenn das dort gefundene Öl sich aus organischen Substanzen ursprünglich gebildet haben sollte, wäre es unter den in dieser Tiefe herrschenden Druck- bzw. Temperaturbedingungen nicht stabil. Weshalb hat man auf diese immense Tiefe gebohrt, wo doch fast ein Jahrhundert lang Bohrlöcher von weniger als 2.000 m Tiefe gang und gäbe waren? Es ist also nicht nur die wissenschaftlichkeit der Theorie der fossilen Treibstoffe zweifelhaft – sie wird auch in der praktischen Suche nach weiteren Ölquellen von der Ölindustrie nicht mehr generell angewendet! Dennoch wird in Universitäten weiterhin die TfT gelehrt und von den Ölfirmen nach wie vor davon gesprochen, daß wir dem Ende der Ölzeit entgegensehen. Die Medien verschrecken Konsumenten regelmäßig mit dieser Mär und nur so ist es verständlich, bei Produktionskosten von oft weit weniger als US $ 10 pro Barrel, (32) daß der Weltmarktpreis etwa das siebenfache ausmacht, ohne daß die Allgemeinheit die in der Ölindustrie Tätigen nicht samt und sonders teert und federt. (Das wäre zwar passend, aber sicherlich nicht ausreichend.)
Die Theorie der fossilen Treibstoffe ist wenig mehr als eine gigantische Lüge, die den Menschen von der „Verdummungsmaschine“ aufgetischt wird. Nur mittels der gedanklichen Verbindung der Folgen der Theorie von fossilen Treibstoffen (TfT) (daß Öl fossiler Herkunft sei und daß Fossilien nur in begrenztem Maße vorkommen), läßt sich diese Theorie weiterhin aufrechterhalten. In dem Maße wie die TfT an Zugkraft verliert, wird das neue Schreckgespenst von „Peak Oil“ von den Betreibern des Großen Ölschwindels lanciert.
1 Russell schreibt: „Wenn wir uns ernsthaft fragen, ob wir wirklich irgend etwas wissen, dann führt uns das natürlicherweise hin zur Hinterfragung unserer Kenntnis – in der Hoffnung, daß wir in der Lage sind, Kenntnis in welche wir vertrauen können zu trennen von solcher, die nicht vertrauenswürdig ist.“ zurück
2 Der Prozeß mittels dessen „Öl“ in der Pyrolyse aus organischen „Vorgängern“ („Kerogen“) im Labor gemacht werden kann wird als „rock eval“ bezeichnet und ist 1977 erfunden worden. Er wird üblicherweise ausgeführt um das Potential von Sedimenten zu eruieren Öl zu enthalten (oder generiert zu haben). Dies gleicht dem Prozeß, mittels dessen man aus einer Tablette Wasser machen kann: man muß die Tablette nur in Wasser lösen! zurück
3 Gold, Thomas: “The Deep Hot Biosphere. Proceedings of the National Academy of Science“, USA, 89, 6045, 1992. Es sei hier erwähnt, daß Gold die Tatsache betont, daß derartige Ideen in der UdSSR seit Jahrzehnten Lehrbuchweisheit waren; seit der Übernahme des ehemaligen Ostblocks und vor allem seiner Ölindustrie durch westliches Kapital sind diese Bücher aus Bibliotheken entfernt worden und die in ihnen vertretenen Ideen in der Versenkung verschwunden. Dieses wurde dem Autor von Prof. Igor Hrusecky, Vorstand des Instituts für Geophysik und Hydrokarbon Potential, Universität Bratislava, Slowakische Republik (Internet „Debatte“ - Februar 2001) bestätigt. Vielen herzlichen Dank, Herr Kollege! zurück
4 In Mexiko und Rumänien gibt es Höhlen, in denen Leben „neu entstanden“ ist ... diese Höhlen wurden durch Säuren geschaffen, die sich aus von „unten“ aufdringenden Gasen in Reaktion mit Gesteinswasser gebildet haben, standen NIE mit der Außenwelt in Verbindung – enthalten nun aber allerartiges Leben. Diese rätselhafte Situation wird von der paradigmatischen Wissenschaft kaltlächelnd einfach totgeschwiegen und wird von NEXUS (wem sonst?) dereinst aufgegriffen werden. zurück
5 Horikoshi, K. & W.D. Grant (Hrsg.): Extremophiles: Microbial Life in Extreme Environments (Wiley Series in Ecological and Applied Microbiology). Wiley-Liss; ISBN: 0471026182 .1998 zurück
6 Man ist an den frühen christlichen Theologen Tertullian erinnert, der da sagte „credo quia absurdum“ (ich glaube es, weil es absurd ist). zurück
7 Radioastronomische Messungen haben ergeben, daß die überwiegende Mehrheit aller kosmischen Materie, die beobachtet werden kann, organischer Natur ist und auf Kohlenstoff basiert; dies ist einer der wesentlichen Angelpunkte der „Steady State Cosmology“, die von Thomas Gold, Fred Hoyle u.a. nach dem 2. Weltkrieg angedacht wurde. Eine darüber aufklärende Arbeit sei hier empfohlen: Hoyle, F. & C. Wickramasinghe: „Our Place in the Cosmos. Life did not begin on Earth it arrived from Space and is still arriving.” Phönix, London 1993. zurück
8 Die Unterschiede sind bedingt durch die relativen Verhältnisse von diversen Silikatmineralen (ferrometallisch in ozeanischer- und nichteisenmetallisch in kontinentaler Kruste) in diesen sich gegeneinander dauernd verschiebenden „Platten“. zurück
9 Thomas Gold: “The Origin of Methane (and Oil) in the Crust of the Earth“; U.S.G.S. Professional Paper 1570, The Future of Energy Gases, 1993 zurück
10 Der Begriff „Pipes“ wird auch im Deutschen in der Sprache der Gesteinskundler und Bergleute gebraucht als Term für vulkanische Bildungen, die durch explosive Ereignisse an die Erdoberfläche gedrungen sind und Diamant (in Kimberlit-Pipes) und Platinmetalle (in Dunit- Pipes) enthalten. zurück
11 Nixon, P.H.: “Mantle Xenoliths”. John Wiley, New York, ISBN: 0471912093, 1987. 12.0pt; Dieses Buch, so exzellent es auch ist, kann nur einen Bruchteil der Erkenntnisse vermitteln, die ich bei der Geländearbeit mit Peter Nixon 1981 in den Drakensbergs, Transkei, Südafrika erwerben durfte. zurück
12 Stumpfl E.F & S.E. Tischler: „Chromite and Graphite in platiniferous dunite pipes in the Eastern Bushveld, RSA“. In: Ore Genesis - The State of the Art. Hrsg. G.C.E. Amstutz et al., Springer, New York, 389-395, 1981 zurück
13 Letztendlich ist Plattentektonik nur ein Prozeß, der die relativen Verhältnisse der chemischen Bestandteile der Gesteine – somit auch von Kohlenstoff – in verschiedenen Typen jener Krustenbereiche (siehe Endnote 8), die als „tektonische Platten“ bezeichnet werden, verändert. zurück
14 Kohlenstoff in Kalzit (Kalk - CaCO3) ist ein Feststoff, in Kohlensäure (HCO3) – eine Flüssigkeit und in CO2 oder CH4 – ein Gas. zurück
15 www.PhysOrg.com, 12. Dezember 2004 zurück
16 Proceedings National Acad. Sci. 99, 10976: „Petroleum under pressure“; siehe auch http://www.physicsweb.org/ articles/news/8/9/9/1 zurück
17 Wenn man von „Käfigstrukturen“ hört, ist man sofort an die Fullerene („Bucky-Balls“), das C6O Molekül und ähnliche Gebilde, erinnert.; Aldersey-Williams, H.: “The Most Beautiful Molecule. The Discovery of the Buckyball.” J. Wiley & Sons, New York, 1995 zurück
18 Krenvolden K.A. & L.A. Barnard: “Hydrates of natural gas in continental margins.” In: Watkins, J.S. & C.L. Drake (Hrsg.): Studies in Continental Margin Geology, AMER. ASSOC. PETROLEUM GEOL. Memoir 34 63144, 1982. All dies war schon vor über 20 Jahren bekannt, ist aber der Weltöffentlichkeit durch selektives Zitieren von Fachliteratur vorenthalten worden. zurück
19 Ellis Evans, J.C. & D. Wynn Williams: “A great Lake under the Ice”. NATURE 381:644-46, 2000 zurück
20 „… es wird angenommen, daß es in Nordalaska mehr Öl und Gas gibt als in gesamt Saudi Arabien.“ http://www. reformation.org/energy-non-crisis.html zurück
21 http://www.geotimes.org/june03/NN_gulf.html zurück
22 Professor Thomas Gold, Astrophysiker an der Universität Cornell, hat sein enormes Prestige als Mitglied der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften dafür eingesetzt, die russisch-/ ukrainische abiotische Theorie der Ölentstehung im „Westen“ zu popularisieren. zurück
23 J.F. Kenney, V.A. Kutchenov, N.A. Bendeliani und V.A. Alekseev. zurück
24 http://www.gasresources.net/index.htm. zurück
25 Nelson, R. A.: „Geologic Analysis of Naturally Fractured Reservoirs“. Gulf Publishing Co. Book Div., 2nd Edition, 332.pp. 2001. Eine umfassende Behandlung dieses Themas findet sich in: Hydrocarbon Production from fractured Basement Formations. Last main update 11th February 2002. Compiled by Tony Batchelor, Jon Gutmanis and Colleagues of GeoScience Limited Unter www. google.com im Internet zu finden zurück
26 http://www.mosquito-verlag.de/weblog.php?p=1&id=162 zurück
27 Eine Übergangsgruppe sind die „Schweren Öle“ im Orinoko- Gebiet von Venezuela. Sie sind bei Temperaturen von über 50 Grad Celsius flüssig; wenn sie unter dieser Temperatur abkühlen, gerinnen sie zu einer zähen Masse. http://www.vheadl ine.com/readnews.asp?id=23128. Daß die Orinoko Öle mittels Bohrlöchern gepumpt und die Athabasca Teersande mit Schaufelladern abgebaut werden, ist eine Folge ihrer geologisch-geographischen Position sowie ihrer Geschichte nach der Bildung: Die Lagerstätten im Orinoko wurden von Sedimenten überlagert, die generell ölfrei sind, wohingegen die Athabasca Teersande nach ihrer Bildung unbedeckt blieben. zurück
28 Damals zeigte sich auch ein weiteres Faktum mit brutaler Deutlichkeit: frei fließendes Öl findet sich zumeist in Ländern, wo die Menschen zu Allah beten. zurück
29 Darauf habe ich in meinem NEXUS Artikel letztes Jahr (XI,5, S. 33-40, August - September, 2004) und in meinem Vortrag beim NEXUS Treffen in Brisbane (2004) verwiesen. zurück
30 ChannelNewsAsia, 19. August 2005 zurück
31 National Geographic, Juni „The End of cheap oil“ zurück
32 Wer mit Google nach Ölfeld-Produktionskosten sucht, wird die Welt nicht mehr verstehen. Produktionskosten (weltweit) liegen bei: US $7.35 per barrel Explorationskosten, $3.57 per barrel Hebe-Kosten und $1.00 für Steuern auf Produktionsgewinne (Daten vom Energy Information Institute of Amerika – EIA - http://www.eia.doe.gov/emeu/perfpro/ch3sec3.html. NEUE INFORMATION: Die Produktionskosten für ein barrel Öl von Petroleos de Venezuela (PDVSA) liegen bei US $ 4.00; die ausländischen Firmen, die in Venezuela als Kontraktoren arbeiten, verrechnen PDVSA aber mehr als US $ 18.00 an Kosten (VHeadline.com, 26. Oktober 2005). Kann es verwundern, daß Präsident Chavez mit der Kündigung dieser Verträge droht? zurück
Dr.phil. Siegfried Emanuel Tischler, Österreicher, Geowissenschaftler und Lehrer für „Ethik der Wissenschaften“, Gastprofessor an Universitäten in Österreich und Indonesien, hat über 25 Jahre in der Explorationsindustrie, als Regierungsbeamter und Akademiker auf fünf Kontinenten gearbeitet. Er lebt nun in Indonesien, wo er seine patentierten Technologien zur Ausbringung und umweltgerechten Entsorgung von Feststoffabsätzen in Öltanks kommerzialisiert.
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NEXUS-Magazin Januar – Februar 2006
Aktualisiert am: 05.07.2010 23:42
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