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Atombombentests
Warum diese Seite?Diese Seite habe ich zusammengestellt, damit Sie sich eine Vorstellung von der Menge an radioaktiver Strahlung machen können, die über die Jahre ganz bewußt bei Atomversuchen freigesetzt wurde - und das Leben ging trotzdem recht normal weiter. Dies ist kein Argument für Atombomben und deren Tests, auch nicht für unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Material. Ich möchte lediglich anregen darüber nachzudenken, was uns die tägliche Propaganda der Politik und Medien über die "Gefahren der Kernenergie" so alles erzählt bzw. vorlügt. Wie bei allen Themen wäre ein echt sachlicher, offener Umgang miteinander und eine wirklich sachlich unabhängige Diskussion nötig. Doch da es bei der Frage um die Energieversorgung um Milliardenbeträge geht und die weltweite Versorgung nur noch in wenigen Händen ist, sind die Interessen riesig und die ausgeübte Macht mit unvorstellbar viel Geld ausgestattet, was alle Wahrheit im Keim erstickt! Wir leben in der globalisierten Welt eben "am Ende des Monopolyspiels", wo nur noch wenige "Global Players" alles in ihrer Hand haben. Solch ein System, bei dem die Geldinteressen der Superreichen alles entscheiden, heißt per Definition Faschismus! Kernenergie richtig eingesetzt und nicht von Geheimdiensten verwaltet, kann durchaus ein Segen sein. Siehe die deutsche Entwicklung des absolut sicheren Hochtemperaturreaktors und des schnellen Brüters von Kalkar, wie in unserem Beitrag Die Angst vor der Kernenergie – echte Gefahr oder gefährlicher Mythos? – Teil 2 erklärt ist. Ich bin Jahrgang 1950. Ich erinnere mich, daß jahrelang in den Nachrichten immer von Atombombentests die Rede war, die mal wieder von den USA oder der Sowjetunion durchgeführt worden waren. England und Frankreich reihten sich hin und wieder ein, dann auch China, Indien und Pakistan. Mein Vater als Physiker war davon nie begeistert und erklärte mir immer die Folgen des Fall-out, des radioaktiven Niederschlags, der regelmäßig nach solchen Tests aus den Wolken radioaktiven Staubs niederging, die um die Erde drifteten. Nein, messen konnten wir selber nichts, aber mein Vater zeigte mir die Wolkenformationen, die sich deutlich änderten, wenn es wieder so weit war: Aus den hohen Cirrostratus- oder Altocumulus-Wolken hingen dann stellenweise bizarre Schleier und Streifen in seltsamsten Formen heraus. Das erklärt sich daraus, daß radioaktiver Staub ionisierende Strahlen aussendet, die in der Luft zur sehr lokalen Bildung von Kondensationskernen führen, an denen sich dann in diesen Schleiern sichtbar Wassertröpfchen anlagern. Auf dieser Seite haben wir für Sie einfach nur ein paar Bilder und Filme von Atombombentests zusammengestellt, damit Sie sich ein Bild machen können was da so alles los war! Als erstes empfehlen wir Ihnen, sich die graphische Zusammenstellung der über 2.000 Atombombentests anzuschauen, die von 1945 bis 1998 durchgeführt wurden.
Erstellt am: 21.04.2011.
Aktualisiert am: 24.10.2011 00:25 |
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