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Die Bibel

 

Die Bibel: Was ist denn das?

 
Ein Fragment des Johannesevangeliums

Was glauben Christen eigentlich? Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon gestellt. Ob Sie nun das erste Mal über Gott und die Bibel nachdenken, oder ob Sie sich schon besser auskennen, so manches in dieser Serie wird Sie sicherlich interessieren und auch herausfordern. Wenn Sie gerne mehr wissen möchten, besonders auch wie die Botschaft der Bibel Ihr eigenes Leben verändern kann, dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf.

Die Bibel

"In 100 Jahren findet man die Bibel nur noch in Museen und Rumpelkammern." Francois-Marie Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph

"In der Existenz der Bibel als ein Buch für alle Menschen liegt der größte Nutzen, den die Menschheit je erfahren hat. Jeder Versuch, ihre Bedeutung zu schmälern, ist ein Verbrechen gegen die Menschheit." Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph

"Ich glaube, daß die Bibel das beste Geschenk ist, das Gott je den Menschen gegeben hat. Alles Gute, was der Retter der Welt gesagt und getan hat, wird uns durch dieses Buch vermittelt." Abraham Lincoln (1809-1865), amerikanischer Präsident

Ja, so unterschiedlich kann die Bewertung der Bibel ausfallen. Für die einen ist es nur ein altes, verstaubtes Buch. Andere würden alles für dieses Buch hergeben. Ich erinnere mich noch gut, als ich selber die Bibel (es war seinerzeit nur das Neue Testament) mit nach Hause brachte und es meiner Frau zeigte. Nun, ich war ja ebenso wie sie ein "bekennender" Atheist. So war ihre Reaktion nicht sehr verwunderlich: "Jetzt bist du aber wirklich verrückt geworden!"
Ist es nicht interessant, wie gerade über die Bibel so viele Menschen eine Meinung haben, ohne sie je gelesen zu haben! Ich war so einer!
Was aber ist die Bibel und was macht sie so besonders?

Die Bibel - eine Bibliothek

Das Wort Bibel kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "Buch" oder "Bücher". In Wirklichkeit ist die Bibel eine große Bibliothek aus 66 einzelnen Büchern, die von mindestens 40 verschiedenen Schreibern in einem Zeitraum von etwa 1600 Jahren verfaßt wurden. Ganz verschiedene Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen haben daran geschrieben. Und doch ist die Bibel eine Einheit, denn die ganze Zeit hat ein Autor lenkend dahinter gestanden: Gott. Gott hat die verschiedenen Verfasser geleitet und ihnen geholfen, das aufzuschreiben, was Er wollte. Somit ist die Bibel absolut vertrauenswürdig.

Gutenberg Bibel
Dieses Exemplar ist über eine Million Euro wert. Aber der wahre Wert jeder Bibel läßt sich nicht bezahlen!

Die Bibel - das Wort Gottes

Weil Gott der eigentliche Autor der Bibel ist und weil Er durch die Bibel zu uns reden will, nennen wir die Bibel auch das "Wort Gottes". In diesem Buch teilt Gott sich uns Menschen mit. Im Alten Testament, das aus 39 Büchern besteht, lesen wir von der Erschaffung der Erde, wie der Mensch sich von Gott getrennt hat und von der großen weltweiten Flut. Dann lesen wir von der Entstehung des Volkes Israel und Gottes Geschichte mit diesem Volk. Hier finden wir Geschichtsbücher, Lehrbücher und prophetische Bücher mit Gottes Botschaften an Sein Volk.

In Neuen Testament - es enthält 27 Bücher und Briefe - lesen wir, wie Gott Seinen einzigen Sohn auf die Erde geschickt hat. In Seinem Sohn Jesus Christus ist Gott selber Mensch geworden. Dann lesen wir etwas von den ersten Christen und wie sich das Evangelium in der Welt verbreitet hat. In den Briefen finden wir praktische Anleitungen für das Leben als Christ, und am Ende wird uns etwas über die Zukunft der Erde mitgeteilt.

Die Bibel - ein Rekordbuch

Die Bibel ist ein Rekordbuch. Es ist das am meisten verkaufte und gelesene Buch der Weltgeschichte. Teile davon sind heute in über 2.000 Sprachen übersetzt. Zuerst wurde die Bibel auf Pergament oder Papyrus mit der Hand abgeschrieben. Im Mittelalter erfand Gutenberg dann die Buchdruckerkunst, so daß die gerade von Luther ins Deutsche übersetzte Bibel eine rasche Verbreitung finden konnte. Obwohl sie oft abgeschrieben wurde, ist die Bibel sehr gut überliefert worden. Mathematisch gesehen liegt uns in der Bibel ein Text vor, der zu 98,33% mit den Texten identisch ist, die vor mehr als 2.000 Jahren geschrieben wurden. Die Bibel ist damit das Buch, das am besten und genauesten überliefert wurde.

Tora Rollen
Jüdische Torarollen

Die Bibel - ein aktuelles Buch

Die Bibel ist ein wichtiges und brandaktuelles Buch. Wie ein "roter Faden" ziehen sich folgende Fragen durch die Bibel:

  • Die Frage nach der Herkunft und dem Sein des Menschen.
  • Die Frage nach Gott.
  • Die Frage, ob es die Möglichkeit einer Beziehung zwischen Mensch und Gott gibt.

Diese Fragen leiten in einzigartiger Weise nach vielen Hinweisen, Andeutungen und Vorhersagen im Alten Testament hin zu der Person Jesus Christus im Neuen Testament. Er ist das eigentliche Hauptthema der Bibel.

Die Bibel - ein lebensveränderndes Buch

Wie Sie sehen ist die Bibel ein sehr interessantes Buch. Sie ist auch ein aktuelles Buch. Vieles, was heute um uns her vorgeht, können wir erst durch die Bibel richtig verstehen. Aber vor allen Dingen ist sie auch ein lebensveränderndes Buch. Kein Buch hat je solche Auswirkungen auf das Leben von Menschen gehabt. Lesen auch Sie die Bibel! Beschaffen Sie sich am besten zunächst ein Neues Testament, möglichst in der Schlachter Übersetzung.

Krieg Der Bibeln, Professor Dr. Walter Veith
Textus Receptus und moderne Übersetzungen.
Der Vortrag ist eine Erörterung der Frage, welche Textgrundlage für moderne Bibelübersetzungen vertrauenswürdig ist.  

Die Bibel - ein umkämpftes Buch

Wen wundert es, daß der Feind unzählige Male versucht hat, die Bibel zu zerstören, zu vernichten, zu verbieten, zu verfälschen oder wenigstens lächerlich zu machen.
In unseren Kreisen wird sie heute vor allem in völlig polemischer Weise lächerlich gemacht.
Ich erinnere mich noch, wo ich das als Atheist auch machte. Bis jemand sagte: "Wie kannst Du über die Bibel Richten, ohne sie zu kennen?
Keiner würde über ein Thema der Chemie so urteilen, ohne Wissen auf dem Gebiet. Das ist Dummheit!" Das saß!

Doch vor einigen Jahrhunderten wurde die Bibel blutig verfolgt. Die Ereignisse um Luther und die Reformation kennen wir meist ganz gut in Deutschland.
Die Übersetzung in die Sprache des Volkes war dem Papst ein großer Dorn im Auge. Mit der katholischen Kirche, besonders den Jesuiten und der Inquisition bekämpfte er ihre Verbreitung.
Doch die Bibel war vom Papst schon ab 1080 in Nationalsprachen verboten worden. Nur die vom Konzil von Trient zugelassene lateinische Vulgata war erlaubt.
Um der waldensischen Ketzerei entgegenzutreten, untersagten Innocenz III. (1198) und die Konzile von Toulouse (1229) und Béziers (1233) das Lesen der Bibel in der Landessprache, die Synode zu Tarragona (1234) sogar den Besitz einer Übersetzung ohne Genehmigung des Bischofs.

Heute wird die Bibel mehr und mehr durch sogenannte moderne Übersetzungen verfälscht, wobei diese auf angeblich ältere Manuskripte zurückgehen.
Doch sind diese aus einer anderen geistlichen Schule, der Gnosis in Alexandria hervorgegangen, die insbesondere die göttliche Natur Jesu leugnet.

Zu diesem spannenden Thema, den Kampf um die Bibel und den Urtext, geht der nebenstehende Vortrag von Professor Dr. Walter Veith: "Der Krieg der Bibeln".
Erfahren Sie, wie Satanisten, Feimaurer, Jesuiten und das Papsttum durch angebliche moderne Forschung versuchen, den Sinn der Bibel zu verändern.
Die gute Botschaft ist: Gott wacht über Sein Wort!
Jesus ist der Herr der Herren!

Welche Bibel soll ich lesen?

In Übereinstimmung mit den Aussagen von Prof. Dr. Walter Veith im Vortrag "Der Krieg der Bibeln" nutzen und empfehlen wir in Deutscher Sprache die Ausgabe Schlachter 2000, die wir auch bei allen Textzitaten aus der Bibel benutzen und verlinkt haben. Es ist ein Text, der nach dem Textus Receptus übersetzt ist und sich gut lesen läßt. Was uns stört ist, daß leider in der jetzigen Ausgabe der alttestamentliche Eigenname Gottes nicht richtig wiedergegeben wird sondern mit HERR oder GOTT abgedruckt ist. Doch der offenbarte Name Gottes ist JAHWEH (gesprochen etwa wie Jachwe, mit der Aussprache wie im Wort "ach") beziehungsweise Jehovah. Im masoretischen Text des Alten Testaments, der um 1000 nach Christus entstand, werden beide Vokalisationen verwendet, aber Jahweh öfters.

Schlachter 2000 MacArthur Studienbibel
Die Schlachter 2000 John MacArthur Studienbibel
Diese Bibel mit vielen interessanten Kommentaren und Studienhilfen beruht auf dem Textus Receptus und ist somit frei von den gezielt vorgenommenen Änderungen.
Weitere Erklärungen links im Text "Welche Bibel".
Sie finden diese Bibel in unserem Online-Buchladen.
220px-YHWH.svg.png
Der im Alten Testament offenbarte Gottesname JHWH (von rechts nach links)
Westcott und Hort
Westcott und Hort,
die beiden Editoren des "Neuen Testaments im Originalgriechisch", das auf den einzigen zwei Handschriften aus der alexandrinischen, gnostischen Tradition aufbaut, die von der Katholischen Kirche überliefert wurden.

Ausdrücklich warnen möchten wir vor den "Bibeln in modernem Deutsch", die oft nur eine freie Übertragung darstellen und so die Meinung bzw. die Absicht des Autors beinhalten. Als Absicht ist deutlich zu erkennen, die ganz besondere Stellung Jesu als Sohn Gottes und einzigem Erlöser und Weg zu Gott zu verschleiern oder gar zu leugnen. Leider sind die meisten "guten" Übersetzungen in den heutigen Revisionen (Elberfelder, Luther usw.) nicht mehr am Textus Receptus orientiert, sondern am griechischen Text nach dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaticus, wie er von Westcott und Hort 1881 herausgegeben wurde (The New Testament in the Original Greek). Was die meisten protestantischen Christen heute nicht (mehr) wissen ist, daß beide zusammen die Ghostly Guild, die Geister-Zunft, gründeten, mit Toten sprachen und vieles der Bibel leugneten, speziell auch die Gottheit Jesu! Interessant ist, daß der Begründer der Evolutionslehre, Charles Darwin, ebenfalls dieser spiritistischen Vereinigung beitrat.

Einige weitere Fakten zu den "modernen" Bibelversionen finden Sie in dem Beitrag:
Bibel oder nicht Bibel, das ist hier die Frage!
Kritische Auseinadersetzung mit Gottes Wort, einmal anders!

Hier haben wir noch einige interaktive Comics zu dem wichtigen Thema des ewigen Lebens für Sie!

Zum Anfang


18 Thesen zu den modernen Bibelübersetzungen,
die den Anspruch größerer Verständlichkeit erheben

04.04.2007 Hauszellgemeinde  (eingestellt 31.01.2011)

      Wenn ihr in meinem Worte bleibt, seid ihr wahrhaftig meine Jünger,
      und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

      (Johannes 8:31,32)

  1. Seit einer Generationen verdrängen moderne Bibelübersetzungen die alten aus dem Gebrauch.
    Dies geschieht zum Teil gegen den Willen der Herausgeber – aber es geschieht.
    (Sie sind nicht nur „Einsteigerbibeln“, sondern weithin auch „Verdrängerbibeln“.)
  2. Diese modernen Übersetzungen versprechen eine größere Verständlichkeit bei gleichzeitiger inhaltlicher Treue.
    Der Anspruch, den sie erheben, ist groß: Eine solche Übersetzung „vereint die selbstverständliche Treue zum Original mit dem Bemühen um größtmögliche Verständlichkeit.
    Sie kann genauer als eine ‹wörtliche› Übersetzung angeben, was die Aussage des Textes in einer bestimmten Stelle ist“ (Nachwort „Gute Nachricht“ 1997).
    „Sie soll auf ihre Leser möglichst die gleiche Wirkung haben, wie sie das Original auf die damaligen Leser hatte!“ (Einleitung „Hoffnung für alle“ 2002).
  3. In diesen modernen Bibelausgaben finden sich aber schwerwiegende Umdeutungen, in denen natürliche Gedanken das Bibelwort überlagern.
    In ihnen wird anschaulich, daß Wollen und Vollbringen (Römer 7:19) nicht dasselbe sind:
    die modernen Theorien führen nicht zu einer treuen, geduldigen und kampfbereiten kirchlichen Praxis,
    sondern zu einem eigenwillig verengten Verständnis dieser Praxis.
  4. Der Vergleich zwischen dem Bibeltext in den Ursprachen und den klassischen Bibelübersetzungen auf der einen
    und den modernen Bibelübersetzungen auf der anderen Seite zeigt unter anderem:
    1. An vielen Stellen, wo GOTT die handelnde Person ist, nimmt der Mensch diese Stellung ein.
    2. Wichtige Dimensionen des Bibelwortes werden verdrängt, wie die Heiligkeit und die Herrschaft Gottes und die Knechtschaft Seiner Erwählten.
    3. Der Leib wird einseitig negativ bewertet. Daß GOTT ins Fleisch gekommen ist
      und Seine Gnade gerade den Leib umfangen und in Dienst nehmen will, wird im Text oft unterdrückt.
    4. Das Wort als Wort wird ersetzt durch die direkte Begegnung.
      Wo vom Geschenk des Wortes, von Satzungen, Geboten, Weisungen die Rede ist, wird dies ersetzt durch abstraktere Formeln,
      die eine unmittelbare Gottesbeziehung versprechen.
    5. Wo der Glaube gefragt ist, wird dies mit einem Erkennen, Erfahren oder Erleben gedeutet.
  5. Darin spiegeln sich Vorstellungen und Erwartungen, die zu allen Zeiten die Gemeinde CHRISTI als nahe liegende,
    aber irreführende Meinungen begleitet haben. Ungute Entwicklungen werden dadurch gefördert:
    1. In den Gemeinden verbreitet sich ein Aktivismus. Die Glaubenden fühlen sich zu mehr Leistung gedrängt. Der Erfolg wird zum Maßstab.
    2. Der Respekt vor dem Geheimnis schwindet.
    3. Geistige Leistungen werden höher bewertet als körperliche;
      Geschlechtlichkeit und Mutter- und Vaterschaft verlieren ihre Würde,
      das Wasser der Taufe verliert seine Bedeutung,
      und Krankheit, Tod und Begräbnis werden zu scheinbar bedeutungslosen Randerscheinungen.
    4. Die Sorgfalt und Treue im Umgang mit dem Wort wird zersetzt.
      Die äußeren Rechtsordnungen wie die gegebenen Zusagen verlieren ihre bindende Kraft.
      Wichtig scheint nicht das Wort, sondern die Absicht, der Wille.
    5. In die Frömmigkeit drängt sich das Begehren nach Erlebnissen.
      Das gute Gefühl wird zum Maßstab, und man verlangt, daß möglichst alles möglichst unmittelbar verständlich und anwendbar sein müsse.
  6. Grundlegend für die modernen Übersetzungen ist die Theorie Eugene A. Nidas (amerikanische und internationale Bibelgesellschaft). Nach seiner Lehre von der sogenannten dynamisch-funktionalen, dynamisch-äquivalenten oder auch kommunikativen Methode müssen die Übersetzer nicht Worte und Sätze, sondern das Verstehen und die Wirkung von einer Sprache in die andere übertragen. Die kreative Leistung, die von den Übersetzern gefordert wird, ist unvergleichlich viel größer als bei allen klassischen Übersetzungen. Die Übersetzer müssen den Leuten nicht „auf’s Maul“ schauen (Luther), sondern in das Verstehen. Diese Methode muß den Übersetzern in der Regel mit Macht aufgedrängt werden: „Es braucht vier Wochen, um sie intellektuell..., und weitere zwei Wochen, um sie emotional willig zu machen“ dazu (Nida).
  7. Bis heute fehlt eine biblisch-theologische Begründung für das Recht der angewandten Übersetzungsmethode.
  8. Unsere Kritik an diesen modernen Übersetzungen richtet sich nicht nur gegen einzelne Fehler, sondern dagegen, daß eine neue, eigenwillige und über die Maßen anspruchsvolle Methode die Übersetzungen in bestimmte Bahnen leitet. Dadurch wird der Bibeltext einer bestimmten Sprachphilosophie nachgeordnet, untergeordnet und ihr entsprechend verändert. Nach dem Urteil eines übersetzungswissenschaftlichen Standardwerkes eignet sich die von Nida vorgeschlagene Methode besonders für „naturwissenschaftliche und technische Texte“, etwa Bedienungsanleitungen, nicht aber für religiöse oder poetisch geformte Texte (W. Koller). Sie eignet sich also auf keinen Fall für die Übersetzung der Heiligen Schrift.
  9. Die Behauptung ist falsch und irreführend, mit dieser Methode könne genauer als in herkömmlichen Übersetzungen angegeben werden, was der originale Sinn des ursprünglichen Textes ist. Im besten Fall kann ein Sinnelement stark herausgearbeitet werden. Dies geht aber in der Regel auf Kosten vieler anderer Sinnelemente. Zu Wort kommt, was die Übersetzer verstanden haben.
    (Anmerkung Der Weg: Es ist eine ganz große Gefahr, daß so EIN Mensch seine eigene Meinung und seine Interpretation in die "Übersetzung" der Heiligen Schrift legt und sie so verfälscht! Es kommt darauf an, was GOTT sagen wollte, nicht was die Menschen verstanden haben könnten!)
  10. Es läßt sich zeigen, daß die modernen Bibelausgaben die aufklärerische Kritik an Form und Autorität in den Bibeltext eintragen: Die Bibel wird säkularisiert.
  11. Es ist deshalb nötig, die modernen Bibelausgaben deutlich als freie Übertragungen zu kennzeichnen. Sowohl in ihrem Titel wie in Einführung oder Nachwort und Werbung muß deutlich ausgesagt werden, daß es sich nicht um wortgetreue Übersetzungen handelt, und daß sich diese Bibelausgaben deshalb nicht dafür eignen, das Wort GOTTES als die tägliche geistliche Nahrung aufzunehmen und es mit der ganzen Liebe und dem Vertrauen der Gotteskindschaft ins Herz zu senken.
  12. Wer im Glauben wachsen und reifen will, soll und darf sich einer klassischen Bibelübersetzung anvertrauen (z. B. Zürcher, Schlachter; bitte nur solche, die sich ausdrücklich auf den Textus Receptus als Original berufen!). (Die Schlachter 2000 MacArthur Studienbibel haben wir für Sie auch in unserem Online-Buchladen)
  13. Daß uns solche zuverlässigen Bibelübersetzungen gegeben sind, verdanken wir nicht einer einzelnen Methode, sondern dem Wirken des GEISTES, das an Pfingsten offenbar geworden ist. Er bewirkt, daß dieses Wort in der Gemeinde vernommen und recht beurteilt werden kann (1. Korinther 2:13).
  14. Dazu bedient er sich auch der Menschen, die für den Dienst am Wort beauftragt und ausgebildet sind. Die Bibel selber fordert durch ihre Form und ihren Inhalt, daß Menschen Theologie (und also die biblischen Sprachen) studieren, und daß die Gemeinden deshalb dieses Studium fördern.
  15. Wer die Bibel in richtiger Weise lesen will, bleibt angewiesen auf die Gemeinschaft der Gläubigen und die Erkenntnisse und Gaben, die Gott dieser Gemeinschaft gegeben hat und noch immer schenkt: die Rechtsordnungen und Einsichten, die uns in den Traditionen, Lehren und Liedern der Kirchen begegnen, und die Prediger, Lehrer, Leiter, die Gott zum Dienst beruft.
  16. Das soll nach dem Willen Gottes so sein: Der Glaube ist keine Privatsache.
  17. Als Bibelleser sollen die Glieder der Glaubensgemeinschaft aber mündig und urteilsfähig werden. Das Mittel, durch das die evangelischen Christen eine Freiheit zum Protest auch gegenüber den Pfarrern, Gemeindeleitern und den gesellschaftlichen Normen und Trends erhalten, ist die Heilige Schrift. Dazu müssen sie aber zuverlässig wissen können, was geschrieben steht.
  18. Eine einfacher lesbare, wort- und textgetreue Übersetzung in die deutsche Umgangssprache ohne literarischen Anspruch wäre denkbar. Sie hätte aber in der Frömmigkeitskultur (und damit wirtschaftlich) erst eine Chance, wenn die modernen Übertragungen als solche gekennzeichnet sind. Ob eine solche neue Übersetzung eine richtige Antwort auf die Herausforderung unserer Zeit ist oder die Christenheit nur noch weiter zersplittert, ist eine offene Frage. Unzweifelhaft ist, daß es eine nie abgeschlossene Aufgabe bleibt, das Wort Gottes in den Gemeinden klar zu bewahren und weiterzugeben.

Dr. Stefan Felber, Dozent für Altes Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona

Dr. Bernhard Rothen, Münsterpfarrer in Basel

Prof. Dr. Peter Wick, Ordinarius für neutestamentliche Wissenschaft in Bochum

Für nähere Informationen und Textbelege: http://www.bibeluebersetzung.ch

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Erstellt am: 23.06.2009. Aktualisiert am: 18.03.2013 22:26
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"Ich bin
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Keiner kommt zum Vater, als durch mich."

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